Nach den Waldbränden: Wie sieht der resiliente Wald der Zukunft aus?

Nach den Waldbränden in Brandenburg und Sachsen stellt sich die Frage, wie Wälder so umgebaut werden können, dass sie im Zuge des Klimawandels Hitze, Trockenheit und Brände besser aushalten. Experten sehen hier sogar eine neue Zukunft für die Kiefer.

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Julia Richardt, freiwillige Feuerwehrfrau bei dem Internationalen Katastrophenschutz Deutschland „@fire“ steht beim Einsatz gegen die Waldbrände im Nationalpark Sächsische Schweiz im Brandgebiet. Der Internationale Katastrophenschutz Deutschland e. V. ist eine gemeinnützige, nichtstaatliche Hilfsorganisation, die international Hilfe bei Naturkatastrophen leistet.

Gefällte Fichten im Siebengebirge
Der Waldbesitzer dieses kleinen Fichtenhains im Siebengebirge konnte nach Dürre und Borkenkäfer seinen Bestand als Totalverlust verbuchen.
Laubbäume wie Buchen und Eichen werden an Stelle abgestorbener Fichten gepflanzt.
Die nach den Dürresommer 2018 bis 2020 durch Borkenkäferbefall abgestorbenen Fichtenhaine werden stellenweise wieder aufgeforstet – mit Laubbäumen.
Totholz hält Feuchtigkeit in Wäldern.
Im Naturschutzgebiet Kottenforst werden abgestorbene Bäume nicht mehr herausgeholt. Als Totholz können sie im Wald Wasser binden.
Kleine Schösslinge auf Waldboden.
Der Wald kann sich selbst regenerieren. Doch werden diese Schösslinge noch die Sommer in 30 Jahren überleben können?

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