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Wege in den digitalen Abgrund

Die Bedrohungslage durch die Sicherheitslücken der Exchange-Server ist extrem kritisch. Die Politik reagiert und stellt 1,5 Millionen Euro für eine IT-Sicherheitskampagne bereit – für Papierflyer und Videos.

von
30.03.2021
5 Minuten
Digitaler Abgrund

Seit drei Wochen arbeiten die Spezialisten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik nahezu rund um die Uhr. In mehr als 60.000 Unternehmen und bei vielen Bundesbehörden sind die Mail-Server „mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits mit Schadsoftware infiziert“. In der Informationstechnik drohe die Kernschmelze, war zu hören. Da haben natürlich alle die Ohren gespitzt, als das Bundesinnenministerium am Montag vergangener Woche kurzfristig und dringend zur Pressekonferenz in Sachen IT-Sicherheit“ einlud.

Zu dieser Video-Pressekonferenz war am Freitag zuvor eingeladen worden, die Akkreditierungszeit für die Journalisten war denkbar knapp. Und als Thema hatte das Innenministerium angegeben „Kampagne für IT-Sicherheit“. 1,5 Millionen für IT-Sicherheit wolle das Innenministerium sofort zur Verfügung stellen.

Das sickerte vor der Pressekonferenz aus Regierungskreisen durch. Angesichts des vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vor fast drei Wochen ausgerufenen IT-Notstandes scheint das Geld auch dringend gebraucht zu werden.

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Peter Welchering

Peter Welchering

Peter Welchering Technik- und Wissenschaftsjournalist

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