Klimabilanz, Verbrauch, Preis: Lohnt sich heute noch ein Hybridauto?

Vollhybride kombinieren einen Elektro- und einen Verbrennungsmotor. Eine Testfahrt legt die Stärken und Schwächen der Antriebsart offen.

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Toyota Yaris Cross parkt neben Landstraße im Sonnenuntergang

Mit dem Prius fing alles an. Als Toyota 1997 das erste Vollhybrid-Auto in Serie herstellte, verdrehten viele Auto-Bosse die Augen: Teuer, hässlich und gar nicht mal so umweltfreundlich sei das japanische Modell.

Doch die Benzin-Fraktion musste sich schon bald eines Besseren belehren lassen. So kürte eine Fachjury den Prius zum „Car of the Year 2005”, während sich in Hollywood immer mehr Promis das sparsame Fahrzeug zulegten.

Selbst in der Politik gewann der Prius an Beliebtheit und sorgte im NRW-Wahlkampf 2017 sogar für eine kleine Debatte. Die Grünenpolitikerin Sylvia Löhrmann wurde dabei fotografiert, wie sie vor einem Wahlkampf-Auftritt von einem Audi A8 in einen Toyota Prius umstieg.

Sparsamer als reine Verbrenner

Was die Technik angeht, wollen Hybrid-Autos das Beste aus zwei Welten kombinieren. Sie verfügen sowohl über einen Verbrennungs- als auch über einen Elektromotor.

Eine Batterie speichert überschüssige Energie, die beim Bremsen anfällt. Dadurch sind Vollhybride wesentlich sparsamer unterwegs als reine Verbrenner.

Doch können sie auch in Zeiten von Elektroautos noch mithalten? Wie schneiden sie bei Verbrauch, Preis und Umweltbilanz ab? Und für wen lohnt sich ein solches Fahrzeug überhaupt?

Eine Testfahrt im Toyota Yaris Cross – einem aktuellen Modell des japanischen Autoherstellers – soll diese Fragen beantworten.

Ein Hybridfahrzeug tankt Benzin
Schlechtere Klimabilanz als ein E-Auto: Hybridfahrzeuge sind zwar sparsam, tanken aber weiterhin fossile Kraftstoffe.
Der Autor hockt an der Tankstelle vor dem Testfahrzeug, dem Toyota Yaris Cross
Autor Steve Przybilla vor dem Toyota Yaris Cross. An der Tankstelle war es trotz hoher Spritpreise verhältnismäßig günstig.
Display im Toyota Yaris Cross zeigt Funktionsschema des Hybridautos
Elektro- und Verbrennungsmotor arbeiten bei Vollhybriden konstant zusammen.
Toyota Yaris Cross steht auf Autobahn-Parkplatz
Bei hohen Geschwindigkeiten können Hybride ihre Stärken nicht ausspielen. Wer viel Autobahn fährt, kauft besser gleich ein E-Auto.
Nahaufnahme eines Tachos.
Auf Landstraßen und im städtischen Bereich verbraucht der Yaris Cross weniger als vier Liter pro hundert Kilometer.
Toyota Yaris Cross parkt neben einer Landstraße im Sonnenuntergang
Wahre Schönheit kommt von innen: Der Toyota Yaris Cross an einer Landstraße auf Rügen.

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