Brasiliens „grüner Stahl“ gräbt den Bewohnern des Cerrado das Wasser ab

Brasiliens neue Regierung hat die Abholzung am Amazonas verlangsamt. Doch es werden andere Ökosysteme zerstört. Eukalyptus-Monokulturen für die Stahlproduktion graben der Bevölkerung in der zentralbrasilianischen Savanne das Wasser ab. Davon profitieren auch Investoren in Europa – trotz Lieferkettengesetz.

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Hof von Salete Cordeiro (54) und ihrem Mann Manoel Gomes de Azevedo, Dorf Gentio, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien

Natürliche Cerrado-Vegetation, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien
Natürliche Cerrado-Vegetation, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien.
Hof von Salete Cordeiro (54) und ihrem Mann Manoel Gomes de Azevedo, Dorf Gentio, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien
Hof von Salete Cordeiro (54) und ihrem Mann Manoel Gomes de Azevedo, Dorf Gentio, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien.
Hof von Salete Cordeiro (54) und ihrem Mann Manoel Gomes de Azevedo, Dorf Gentio, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien
Hof von Salete Cordeiro (54) und ihrem Mann Manoel Gomes de Azevedo, Dorf Gentio, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien.
„Geerntete“ Eukalyptus-Monokultur, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien
„Geerntete“ Eukalyptus-Monokultur, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien.
Eukalyptus-Monokultur, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien
Eukalyptus-Monokultur, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien.
Zwei Pferde auf einem Trampfelpfad umgeben von kerzengeraden Eukalyptus-Stämmen.
Ein paar Pferde streunen durch die Eukalyptushaine rund um Turmalina.
Eukalyptus-Monokultur trifft auf die ursprüngliche Cerrado-Vegetation. Direkt neben der Plantage ein Dorf, das unter den versprühte Pestiziden leidet, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien
Eukalyptus-Monokultur trifft auf die ursprüngliche Cerrado-Vegetation. Direkt neben der Plantage ein Dorf, das unter den versprühte Pestiziden leidet, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien.
Die genetisch modifizierten Eukalyptus-Bäume wachsen kerzengerade in Reihen, um leichter maschinell geerntet zu werden.
Die genetisch modifizierten Eukalyptus-Bäume wachsen kerzengerade in Reihen, um leichter maschinell geerntet zu werden.
Flavia Galizoni, Anthropologie-Professorin UFMG (Bundes-Universität von Minas Gerais)
Flavia Galizoni, Anthropologie-Professorin UFMG (Bundes-Universität von Minas Gerais).
Ein ausgetrocknetes Flussbett. Steine, dazwischen ein paar Pflanzen.
Über 400 Quellen sind rund um Turmalina in den vergangenen Jahrzehnten versiegt.
Vizebürgermeister Warlen Francisco da Silva, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien
Vizebürgermeister Warlen Francisco da Silva, Turmalina, Minas Gerais, Brasilien

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