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Zu wenige Angebote, zu teuer: Viele Leistungen der Pflegeversicherung verfallen

Laut einer Studie spart der Staat jedes Jahr Millliarden, weil Pflegebedürftige Leistungen, die ihnen zustehen, nicht in Anspruch nehmen. Woran liegt das? Ein Überblick

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Eine Frau bringt einer alten Dame eine Tüte voll frischer Lebensmittel. Für solche Hilfeleistungen zahlt die Pflegeversicherung nur, wenn die Anbieter zertifiziert sind.

Im Bereich der Pflege verfallen jedes Jahr mindestens zwölf Milliarden Euro, weil pflegebedürftige Menschen Leistungen nicht nutzen, die ihnen zustehen. Zwischen 70 und 93 Prozent der Pflegebedürftigen rufen wichtige Unterstützungsleistungen nicht ab. Zu diesem Ergebnis kommt der Sozialverband VdK nach einer Befragung von rund 56.000 VdK-Mitgliedern. Konkret geht es unter anderem um die Ansprüche für die Verhinderungspflege, die Kurzzeitpflege oder den Entlastungsbetrag, "Wir brauchen eine grundlegende Reform der Unterstützungsleistungen“, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele. Denn eigentlich wünsche sich die Mehrheit der Befragten mehr Hilfe und Entlastung bei der häuslichen Pflege. Der Sozialverband hat die von den Pflegebedürftigen nicht in Anspruch genommenen Leistungen addiert und kommt so auf den Milliardenbetrag.

Wo genau liegen die Probleme und wie sehen Lösungen aus? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

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Carina Frey

Carina Frey

Ich arbeite als freie Wissenschafts- und Verbraucherjournalistin für Magazine, Zeitungen und Online-Medien. Der demografische Wandel, Alter, Pflege und die Bedeutung von Care-Arbeit für unsere Gesellschaft sind meine Spezialgebiete. Ich habe die Bücher Pflegefall – was tun, Pflege zu Hause und Neues Wohnen im Alter geschrieben und Das Vorsorge-Handbuch konzeptioniert.


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