Revolution oder Symbolpolitik: Was bringt Tempo 20 in Frankfurt wirklich?

In Teilen der Frankfurter Innenstadt gilt künftig Tempo 20. Die Geschwindigkeitsbegrenzung sorgt in ganz Deutschland für Aufmerksamkeit. Aber macht sie den Verkehr wirklich „sicherer, einfacher und flüssiger“, wie die Verantwortlichen sagen?

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Stadtrat Wolfgang Siefert hält ein Tempo-20-Schild vor sich. Er ist umringt von Medienvertretern. Das Interesse an den Tempo-20-Zonen in Frankfurt ist sehr groß.

Frankfurt an einem Dienstagvormittag. Ich sitze im Auto und schiebe mich durch die Innenstadt. Vor mir steht ein Paketlieferant in zweiter Reihe, dahinter lädt ein Weinhändler aus. Menschen mit großen Einkaufstüten schlendern zwischen den Autos durch. Ich warte auf eine Lücke, um überholen zu können, kann ein paar Meter fahren, stehe.

Die Stadt hat Anfang Dezember rund um die Börse die erste Tempo-20-Zone eingerichtet. Das ist dort, wo ich jetzt stehe und mich nur schrittweise fortbewege. Dabei wollte ich testen: Wie fährt es sich mit 20 durch eine Stadt und was verändert sich dadurch auf der Straße?

Die Biebergasse ist Teil der Tempo-20-Zone in Frankfurt. Dort gibt es schon jetzt nur eine Fahrspur, viele Fußgänger kreuzen die Straße. Schnell fahren kann man hier nicht.
Die Biebergasse liegt in der neuen Tempo-20-Zone. Schnell fahren, kann man hier sowieso nicht.

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