So hilft Künstliche Intelligenz Unternehmen nachhaltiger zu wirtschaften

Wenn sich KI wie eine zweite Haut auf die Unternehmenssoftware legt, können alle Prozesse genauer auf Nachhaltigkeit überprüft werden. Das Startup Celonis bringt so Unternehmen wie Siemens und Lufthansa auf einen grünen Kurs.

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Mit KI-gestütztem „Process Mining“ können Unternehmen ihre gesamte Wertschöpfungskette nachhaltiger gestalten.

Wie eine Haut legt sich die Analysesoftware auf die IT-Systeme der Unternehmen und überwacht jeden Vorgang: Sie optimiert die Auswahl von Lieferanten auf Nachhaltigkeit, reduziert Ausschuss in der Produktion oder berechnet den nachhaltigsten Versand an die Kunden. Wenn Unternehmen es darauf anlegen, können sie so nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger wirtschaften. Möglich wird das mit der Software des 2011 in München gegründeten Unternehmen Celonis, die Unternehmen bei der Auswertung ihrer Datenflüsse unter die Arme greift. Mit einer Bewertung von 11 Milliarden US-Dollar gehört Celonis zu den erfolgreichsten europäischen Neugründungen.

Resilientere und nachhaltigere Lieferketten

Celonis-Nachhaltigkeitsmanagerin Janina Nakladal weiß, dass die Transparenz des Lieferantenportfolios in Sachen Nachhaltigkeitskriterien derzeit für viele Unternehmen mit Blick auf das Lieferkettengesetz „das spannendste Thema“ ist. Eine aktuelle Umfrage von IBM, Celonis und Oxford Economics unter 500 Lieferketten-Managern aus zehn Branchen bestätigt, dass Unternehmen ihre Lieferketten nicht nur resilienter, sondern auch nachhaltiger gestalten wollen. 55 Prozent gaben an, in den nächsten drei Jahren eine Echtzeitüberwachung und -berichterstattung zur ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit einführen zu wollen.

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