Bäume in der Stadt, Hitze und Klimawandel: „Die Natur alleine schafft es nicht“

Stadtbäume sind gut fürs Klima und die Gesundheit. Davon ist Forstwissenschaftlerin Rita Sousa-Silva überzeugt. Nur: Welche Bäume überleben langfristig am besten?

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Eine Frau, ein Mann und ein Hund sitzen in einem Park und schauen auf eine Hängebrücke

Wald und Stadt, das klingt wie ein Widerspruch. Die Forstwissenschaftlerin Rita Sousa-Silva sieht das anders. Sie beschäftigt sich an der Uni Freiburg mit „urbanen Wäldern“. Damit sind nicht nur große Parks gemeint, sondern jeder einzelne Baum in der Stadt, egal ob er am Straßenrand steht oder in einem privaten Garten.

Wie beeinflussen die Grünflächen das Leben der Stadtbewohner? Und wie können Bäume den städtischen Extremen – Hitze, Kälte, Klimawandel – selbst am besten entgegentreten?

Im Interview erklärt die Wissenschaftlerin, warum Vielfalt die Antwort auf die meisten Fragen ist.

Eine junge Frau lehnt an einen Baum
Rita Sousa-Silva forscht zu Bäumen im städtischen Raum
Blick auf einen Stadt-Park mit See
Seepark im badischen Freiburg. Auf die richtigen Baumarten kommt's an.
Uni-Gebäude in Freiburg, im Vordergrund eine große Magnolie mit grünen Blättern
Sitz der Jungen Akademie für Nachhaltigkeitsforschung in Freiburg. Vor dem Gebäude steht eine Magnolie.
Ein Baum mit gelben Blättern steht auf einem vertrockneten Rasen in einem Park
Bäume tun Menschen gut, doch nicht alle kommen mit den Bedingungen in Städten gut klar

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