Bye-bye, Benzin: Wie aus dem Verbrenner ein Elektroauto wird

Eine Umrüstung klingt verlockend, vielleicht sogar im Eigenbau. Technische Hürden und hohe Preise machen die Sache aber kompliziert.

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Ein Renault Zoe und ein zum E-Auto umgebauter VW Bully laden Strom an einer Ladestation

„Wenn man ein Auto unter Strom setzt, muss man wissen, was man tut“, sagt Dennis Murschel. Der Karosseriebauer aus Renningen (bei Stuttgart) hat früher bei Mercedes gearbeitet.

Lange war er selbst in der Tuning-Szene aktiv und hat PS-starke Benzinautos aufgemotzt. Inzwischen konzentriert er sich aber auf den Umbau von Verbrennern zu Stromern.

Die Idee klingt verlockend. Warum ein komplett neues Auto bauen, wenn man ein vorhandenes elektrifizieren kann? Das würde nicht nur Rohstoffe und Energie sparen, sondern es Fahrzeughalterïnnen ermöglichen, ihren „Liebling“ weiterhin zu fahren.

Doch ganz so leicht, wie die Umrüstung in der Theorie klingt, ist sie in der Praxis nicht.

Nahaufnahme eines VW Käfers.
Dieser Oldie fährt elektrisch: „Retrokäfer“ heißt das Gefährt im Jargon des Auto-Tuners.
Die Heckklappe eines VW Käfer ist geöffnet. Im Inneren ein Elektromotor.
In Renningen (bei Stuttgart) werden VW Käfer restauriert und zu Elektroautos umgebaut
Porträt von Dennis Murschel
„Wir retten, was zu retten ist“, sagt Umbau-Experte Dennis Murschel.
Ein Mann hebt eine Klappe im Lieferrraum des VW Bullys hoch. Darunter kommt ein Akku zum Vorschein.
Doppelter Boden: Im Lieferraum des alten VW Bullys hat Roland Schüren den Akku verstaut.
Armaturenbrett eines VW Bullys
Nicht alles muss ausgetauscht werden: Das Armaturenbrett des umgebauten VW-Transporters stammt noch aus analogen Zeiten.
Stromanschluss eines Elektroautos.
Getankt wird nur noch Strom. Natürlich gehört auch der passende Anschluss dazu.

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Steve Przybilla

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