Ideen für die Verkehrswende: Ein Bündnis fordert eine Mobilitätsgarantie für alle

Ein Bündnis aus Verbänden und Gewerkschaften macht das, was die Bundesregierung bislang verpasst: Es zeigt auf, wie der Wandel zu weniger Auto im Alltag organisiert, gestaltet und vermittelt werden könnte.

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Fahrräder, Lastenräder und Autos fahren die Straße entlang

Die Bundesregierung kommt bei der Verkehrswende nur schleppend voran. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) versichert zwar immer wieder, dass er die Bahn, den ÖPNV und den Radverkehr fördere, allerdings scheint für ihn die Verkehrswende vor allem eine Antriebswende zu sein. Das legt jedenfalls sein Engagement für die E-Fuels und für schnelleren Bau von Straßen nahe. Alles, was den schnellen Autoverkehr einschränkt, wie etwa Tempolimits, lehnt er rigoros ab.

Mobilitätsgarantie für alle

Mittlerweile sind aber immer mehr Verbände, Gewerkschaften und Branchenvertreter einer Verkehrspolitik überdrüssig, die nur aufs Auto setzt. Jetzt haben sich fünf von ihnen zu einem neuen Bündnis zusammengetan: Allianz pro Schiene, IG Metall, die Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft (EVG), der ADFC und der Verband der Fahrradwirtschaft „Zukunft Fahrrad“ fordern gemeinsam eine „Mobilitätsgarantie für die Menschen im ländlichen Raum – unabhängig vom Verkehrsmittel“. Sie drängen darauf, dass künftig Autoverkehr, öffentlicher Verkehr und Radverkehr verkehrsübergreifend in einem System geplant und finanziert werden.

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