Zombie-Serie „The Last of Us“: Könnten parasitische Pilze tatsächlich eine Pandemie auslösen?

Popkultur trifft Wissenschaft: Im Computerspiel und der Serie „The Last of Us“ springt ein tatsächlich existierender Parasit klimabedingt auf Menschen über und löst eine Pandemie aus. Warum wir Pilzinfektionen ernst nehmen müssen.

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Foto einer toten Ameise, die von einem Pilzgeflecht überwuchert ist. Aus ihrem Körper sprießt der lange Fruchtkörper des Parasiten.

Kennen Sie die neue Serie “The Last of Us“? Oder das zugehörige Computerspiel? Nein? Ich auch nicht. Aber ich empfehle die Story trotzdem, weil ich weiß, wer der Star der Show ist. Der Pilzparasit Cordyceps springt hier im Zuge der Klimakrise auf Menschen über, wuchert aus deren Köpfen – und löst eine Art Zombie-Pandemie aus. Der beunruhigende Clou an Cordyceps: Den Parasiten gibt es tatsächlich und seine Wirte werden wirklich zu Zombies. Müssen wir jetzt auch noch Angst vor einer Pilz-Apokalypse haben?

Foto einer toten Ameise, die kopfunter von einem Balken hängt. Aus ihrem Körper wachsen zwei langgestreckte Fruchtkörper des Pilzparasiten Cordyceps.
Die Ameise hat als Wirt ausgedient und ist tot. Der Parasit Cordyceps nutzt sie als Plattform, um seine Sporen am langgestreckten Fruchtkörper zu verteilen – für neue Infektionen.
Foto einer Zikade, die vom Pilz Massospora befallen ist. Ihr Hinterleib ist bereits abgefallen, die hellgelbe Sporenmasse im Körperinneren ist sichtbar.
Dies ist kein Glühwürmchen: Die Zikade ist vom parasitischen Pilz Massospora befallen. Ihr Hinterleib ist bereits abgefallen und die gelbe Sporenmasse sichtbar.

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