„Das Wichtigste am Rhythmus sind die Pausen“

Ein Interview mit dem Geigenbauer Martin Schleske

8 Minuten
F-Loch eines Cellos

Martin Schleske sucht den perfekten Klang. Der 54-jährige Geigenbaumeister arbeitet so lange an seinen Geigen, Bratschen und Celli bis sie mit charismatischer Stimme klangvoll einen Raum erfüllen können. Jedes seiner etwa 30 Instrumente, die jährlich in Schleskes Werkstatt in Landsberg am Lech entstehen, sei eine individuelle Klangskulptur, sagt Schleske.

Eine solche Geige ist das Ergebnis vieler hundert Stunden Arbeit, kombiniert mit einem großen Erfahrungsschatz und leidenschaftlichem Forscherdrang. Der Geigenbaumeister ist im zweiten Beruf Physikingenieur und erforscht im eigenen Akustiklabor Materialien und Geigenlack-Rezepturen für den optimalen Klang. Musiker, Klangforscher und die nationale und internationale Presse sind des Lobes voll:

„Ich habe noch nie eine Geige mit einer schöner singenden E-Saite gespielt. Hier habe ich das Gefühl, nicht mehr Geige zu spielen, sondern zu singen […]. Mit dieser Geige spielt man mühelos über jedes Orchester“, sagt etwa der Geiger Ingolf Turban auf Schleskes Webseite. Vom Harvard-Professor Eric Heller (ein US-amerikanischer Physiker und Chemiker, der unter anderem über Psychoakustik forscht) ist dort zu lesen: “Wenn der Geigenbauer Martin Schleske kein moderner Guarneri ist, was aber durchaus der Fall sein könnte, so ist er sicherlich der am besten informierte und wissenschaftlich tätige Geigenbauer der Welt.“

Geigenbauer Martin Schleske
Martin Schleske
Martin Schleske an der Werkbank
Martin Schleske an der Werkbank
Martin Schleske spielt Geige
Martin Schleske an der Geige

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