Herzmuskelentzündungen nach Corona-Impfung und Covid-Erkrankung

Myokarditis kann eine schwere Nebenwirkung der Corona-Impfungen sein. So gefährlich sie ist und so oft kommt sie vor

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Ein Mann betrachtet auf einem Monitor das Ultraschallbild eines Herzen. Den Fühler hält er einem Jungen auf die Brust, der neben ihm liegt.

Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) gehören zu den bekanntesten schweren Nebenwirkungen auf die Corona-Impfstoffe mit den mRNA-Vakzinen der Hersteller Biontech und Moderna. Grob geschätzt treten sie bei einem von 100.000 Menschen auf – und sind damit äußerst selten. Das bestätigen neueste Studien. Dennoch gibt es in den sozialen Medien große Diskussionen über solche Impfschäden. Die Lage ist vertrackt. Denn auch Covid-19-Erkrankungen können Herzmuskelentzündungen auslösen. Eine Myokarditis tritt bei Covid-Infektionen häufiger auf als nach Impfungen. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Was ist eine Myokarditis?

Das Herz besteht aus einer dicken Muskelschicht, die von der Herzinnen- und der Herzaußenhaut umgeben ist. Bei einer Myokarditis (Herzmuskelentzündung) entzündet sich das Muskelgewebe des Herzens. Ist hingegen das Bindegewebe betroffen, das das Herz umschließt, also der Herzbeutel (im Fachjargon das Perikard), spricht man von einer Perikarditis, einer Herzbeutelentzündung; wenn auch die Innenhaut angegriffen wird, von einer Pankarditis.

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