Zum Artikel springen
  1. RiffReporter /
  2. Umwelt /
  3. Sollen wir die Erde künstlich kühlen?

Sollen wir die Erde künstlich kühlen?

Die Journalisten Anja Krieger und Christian Schwägerl im Gespräch über Geoengineering

31.03.2017
31 Minuten
Kondensstreifen am Himmel durch ein Fenster fotografiert

Der Frontalangriff von US-Präsident Donald Trump auf die amerikanische und die globale Klimapolitik wirft ein beängstigendes Szenario auf: Verliert die Menschheit den Wettlauf gegen den Klimawandel? Reicht die Zeit nicht dafür aus, auch nur die schlimmsten Effekte der vom Menschen verursachten Erderwärmung einzudämmen? Weil Trumps Kurs die internationalen Anstrengungen zum Klimaschutz auszubremsen droht, rückt nun wieder verstärkt die Frage nach einem Plan B ins Zentrum: Die Menschheit könnte sich mit Hilfe großtechnischer Maßnahmen Zeit kaufen und die Erde künstlich kühlen, zum Beispiel mit Aerosolen, die Sonnenlicht davon abhalten, zur Erde durchzudringen. Wissenschaftler der Harvard University haben erst vor wenigen Tagen angekündigt, mit entsprechenden Experimenten bald beginnen zu wollen.

Die Wissenschaftsjournalistin Anja Krieger hat sich in den vergangenen Wochen intensiv für einen Radiobeitrag mit dem sogenannten „Geoengineering“ beschäftigt, ihr Kollege Christian Schwägerl für einen Artikel. In diesem 30-minütigen Riff-Audio sprechen sie darüber, was es bedeuten würde, wenn die Menschheit zum Mittel der künstlichen Kühlung greifen würde.

In unseren Beiträgen steckt viel Recherchearbeit. Lesen Sie weiter mit einer Einzelzahlung oder schließen Sie ein Abo ab.
In unseren Beiträgen steckt viel Recherchearbeit. Lesen Sie weiter mit einer Einzelzahlung oder schließen Sie ein Abo ab.
Christian Schwägerl

Christian Schwägerl

Christian Schwägerl ist Journalist in den Bereichen Umwelt, Wissenschaft und Politik. Er war als Korrespondent für die Berliner Zeitung (1997–2001), die Frankfurter Allgemeine Zeitung (2001–2008) und den SPIEGEL (2008–2012) tätig und arbeitet seit 2013 freiberuflich für Medien wie GEO, FAZ und Yale E360. Von ihm stammen die Bücher „Menschenzeit“ über das Anthropozän, „11 drohende Kriege“ über globale Konfliktrisiken (mit A. Rinke) und „Analoge Revolution“ über die Zukunft digitaler Technologien. Seit 2014 leitet er die von der Robert Bosch Stiftung geförderte „Masterclass Wissenschaftsjournalismus“. Schwägerl hat einen Master-of-Science-Abschluss in Biologie. Er ist Mitgründer und Vorstand von RiffReporter. Für seine journalistische Arbeit hat er zahlreiche Preise erhalten, darunter den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus (2007) und den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus (2020, mit J. Budde).

Verantwortlich im Sinne des Presserechts