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IUCN-Kongress in Marseille: Was die Vorgespräche zum Klimagipfel ergeben haben

In wenigen Wochen startet die 26. UN-Klimakonferenz (COP26). Erste Impulse hat bereits der Weltnaturschutzkongress gesetzt. Ein Bericht über die wichtigsten Ergebnisse.

21.09.2021
6 Minuten
Emmanuel Macron schüttelt die Hand des IUCN-Direktors Bruno Oberle auf dem Kongressgelände.

Marseille im Ausnahmezustand: Eine Woche lang war die französische Mittelmeermetropole Gastgeber für den Weltnaturschutzkongress, ausgetragen von der IUCN (International Union for Conservation of Nature). Ein Verband, der alle vier Jahre 1.400 Mitgliedorganisationen – darunter NGOs, Regierungen, Vertreter aus der Wirtschaft und Wissenschaft, indigene Gruppen und Jugendbewegungen – an einen Tisch bringt, um Lösungen für die dringlichsten Probleme unserer Zeit zu erarbeiten: Klimawandel und Artenschutz.

Autobahnen wurden gesperrt, U-Bahnhöfe abgeriegelt, in vielen Vierteln der Stadt patrouillierte schwerbewaffnetes Polizeipersonal und Militär, denn hochrangiger Besuch aus aller Welt war zu Gast. Der französische Staatschef Emmanuel Macron, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank Christine Lagarde, die Generaldirektorin der UNESCO Audrey Azoulay oder auch der Schauspieler Harrison Ford eröffneten den Kongress am Abend des 3. Septembers vor Ort, während Persönlichkeiten wie der chinesische Premierminister Li Keqiang oder der Gouverneur von Hawaii David Ige per Videoschalte an der Zeremonie teilnahmen.

„Wir wissen, dass wir auf einem kranken Planeten nicht gut und gesund leben können“ (Emmanuel Macron)


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Die Teilnehmer*innen der Diskussion „The Way Forward“ sitzen nebeneinander auf dem Podium. Der deutsche Staatssekretär Jochen Flasbarth spricht.
Teilnehmer*innen der Diskussion (von links nach rechts): Nigel Topping (Moderator), Ivete Maibaze (Landwirtschaftsministerin Mozambiks), Jochen Flasbarth (Staatssekretär für Umweltschutz), Nisreen Elsaim (Vorsitzende der UN-Jugendgruppe), Rohitesh Dhawan (Geschäftsführer beim Internationaler Rat für Bergbau und Metalle).

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Die Teilnehmer*innen der Diskussion sitzen nebeneinander auf einem Podium.
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Der Komodowaran gehört nun zu den bedrohten Tierarten.
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Giorgia Grimaldi

Giorgia Grimaldi

Giorgia Grimaldi ist eine italodeutsche Journalistin in Frankreich. Aus ihrer aktuellen Wahlheimatstadt Marseille berichtet sie für deutschsprachige Medien über politisches Geschehen, Umwelt und Feminismus. Dabei fokussiert sie sich gerne auf den Süden Frankreichs und die Überseegebiete (DOM-TOM), Regionen, die gerne von der allgemeinen Berichterstattung vergessen werden.


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Redaktion: Daniela Becker