Persönliche digitale Souveränität: Wie wir uns von Internet-Konzernen unabhängiger machen

Sind wir wirklich komplett auf die großen IT-Konzerne angewiesen, wenn wir Smartphones, Social Media und Internet nutzen? Nein! Anleitung zur digitalen Befreiung in fünf Teilen

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Die Silhouette einer jungen Frau vor einem lila Abendhimmel. Sie hält ein Smartphone in der Hand

Wer Suchmaschinen nutzt, auf Youtube, Facebook oder Instagram sein Leben ausbreitet, der hinterlässt jede Menge Spuren. Wertvolle persönliche Daten, die den großen Internetkonzernen frei Haus geliefert werden. Und die wiederum werten sie hemmungslos aus, verdichten sie zu persönlichen Profilen und verkaufen sie weiter.

Der gläserne Mensch ist da schon längst Realität. Das aber beunruhigt viele Menschen. Und es macht Ihnen zu Recht Angst, denn wer diese Daten hat, der kann auch unser Verhalten vorhersagen, uns manipulieren. Damit bestimmt er auch zum Teil über unser Leben. Genau damit verdienen die großen Internet-Konzerne wie Google (Alphabet), Facebook (Meta), Microsoft, Amazon und Compagnons gutes Geld.

Aber muss das so sein? Sind wir wirklich auf Gedeih und Verderb auf die großen Internetkonzerne angewiesen, wenn wir moderne Kommunikationstools nutzen und von deren Möglichkeiten profitieren wollen?

Wir können den Datenhändlern ein Schnippchen schlagen

Nicht wenige Zeitgenossen beantworten diese Fragen mit einem schlichten: Ja. Aber damit haben sie unrecht. Denn das muss nicht so sein: Es gibt durchaus Möglichkeiten, diesem Deal „Service gegen Daten“ ein Stück weit zu entkommen – Welche das sind, soll diese fünfteilige Artikelserie aufzeigen.

Zunächst soll es dabei um Suchmaschinen gehen, also um Alternativen zu Bing, Google und Yahoo. Wer googelt, macht sich gläsern gegenüber dem Internet-Konzern. Immer mehr Menschen suchen deshalb nach einer Alternative zu Google. Zwar versichern uns die Google-Hilfspublizisten stets, dass Google alternativlos sei. Aber das stimmt eben nicht.

Der Handel mit Suchprofilen ist ein richtig großes Geschäft. Wer verhindern will, dass seine Datenspuren bei der Suche nach Büchern, Bildern, Rezepten oder Tipps bei bestimmten Krankheiten systematisch gesammelt und weiterverkauft werden, muss Suchmaschinen nutzen, die keine Profilbildung vornehmen.

Dabei geht es um Suchmaschinen für ganz unterschiedliche Zwecke und Recherchen: von Suchmaschinen fürs gesprochene Wort bis hin zu Suchmaschinen fürs Darknet oder Suchmaschinen zur Identifizierung von Fake News.

Abschied vom datenfressenden Youtube

Danach betrachten wir die Alternativen zu Instagram, Youtube & Co. Denn dass Google und Facebook aus den Daten ihrer Nutzer persönliche Profile erstellen und mit dem Verkauf dieser Daten viel Geld verdienen, wissen wir alle.

Aber wir nehmen das hin, weil diese Dienste und Plattformen uns mit attraktiven und komfortablen Services versorgen. Es gibt jedoch alternative Angebote, die keine Nutzerprofile erstellen und sorgsam auf Datenschutz achten. Im sogenannten „Fediversum“, gibt es Plattformen fürs Videostreaming (ähnlich Youtube), Audiostreaming (ähnlich Soundcloud), fürs Microblogging (ähnlich Twitter) oder Macroblogging (ähnlich Facebook) oder fürs Imagesharing (ähnlich Instagram)

Im vierten Teil werden dann Alternativen zu GMail & Co, aber auch zu Teams, Google Docs und anderen Werkzeugen für die Teamarbeit vorgestellt. Denn was wir unseren Geschäftspartnern und Freunden per Mail mitteilen, soll vertraulich bleiben. Mail-Anbieter, die das garantieren können, gibt es nicht so viele, aber doch einige vertrauenswürdige. Und sogar Mailanbieter, die Anonymität garantieren, sind immer noch am Markt. Gemeinsam remote an einem Text arbeiten, die Teambesprechung per Videokonferenz, Terminfindung online oder schnell mal Bilder, Artikel und Grafiken mit integrierten Tabellen, aber auch Videos und Audiodateien für die Podcast-Produktion austauschen – auch hier gibt es Alternativen zu den großen Internet-Konzernen, die die Privatsphäre des einzelnen achten.

Im letzten Teil schließlich werden Alternativen zu WhatsApp aufgezeigt. Und große Überraschung: Messenger gibt es inzwischen fast schon wie Sand am Meer. Die Fragen, die sich WhatsApp-Anwendern stellen, wenn sie auf einen anderen Messenger wechseln wollen sind die nach der einfachen Installierbarkeit, dem Niveau von Datenschutz und Datensicherheit und nach den Kosten.

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Lektorat: Hilde Mayer-Reinach

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