Nach Ende der Corona-Maßnahmen: Indonesien hofft auf die Rückkehr ausländischer Touristen

Nach zwei Jahren sind Indonesiens Grenzen für die meisten Reisenden wieder offen. Die Strände auf Bali füllen sich, doch der erhoffte Massenansturm bleibt bislang aus.

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Morgendliche Stimmung auf einem Reisfeld bei Ubud auf Bali

Es staut sich wieder in Ubud. Mopeds verstopfen die enge Monkey-Forest-Road und die Guides gurren am Straßenrand wieder ihr „Hello Mister, need transport?“ Während der Pandemie wirkte das kulturelle Zentrum Balis wie ausgestorben. Wer sich doch dorthin verirrte, hatte kaum Auswahl an Unterkünften oder Essen – vieles war geschlossen, weil sich der Betrieb angesichts der wenigen Besucherïnnen einfach nicht mehr gelohnt hat. Einige sind immer noch zu, hier und da hängt ein „Zu Verkaufen“-Schild. Aber viele Lokale füllen sich jetzt wieder mit Touristïnnen.

„Es fühlt sich fast an wie vor der Pandemie“, sagt Fanny Paulin. „Zwar noch nicht hundert Prozent ausgelastet, aber die Insel erwacht wieder zum Leben.“ Die 33-jährige Lehrerin aus Frankreich lebt seit 13 Jahren in Yogyakarta auf der benachbarten Insel Java und verbringt ihre Ferien regelmäßig auf Bali. „Ich freue mich gerade über jedes neue Gesicht. Wir haben in der Corona-Zeit alle auf viel verzichtet.“

Made Ardita und Ehefrau Iluh sitzen mit Sohn und Tochter auf der Veranda ihres Hauses in Sanur
Made Ardita mit Ehefrau Iluh und Kindern vor ihrem Haus in Sanur
Besucher auf dem Labrisa Organic Market in Balis Küstenort Canggu
In Balis Trend-Ort Canggu ist es wieder voll: Besucher auf dem Labrisa Organic Market

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