Keine Känguru-Waise kann ohne Kuscheln

Joey Jo-Jo wuchs in einem Beutel aus Schafswolle auf

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Känguru-Nachwuchs Jo-Jo vor einem kleinen See auf dem Grundstück, auf dem das östliche Riesenkänguru aufgezogen wird. Auf dem Bild ist das Joey etwa sieben Monate alt.

Wenn Känguruweibchen, von Autos angefahren werden, an Krankheiten sterben oder den Nachwuchs verstoßen, bleiben ihre Babys allein zurück. Das passiert in Australien jeden Tag, und die Joey genannten Jungtiere können – auf sich allein gestellt – nicht überleben. In Folge III der Känguru-Diaries treffen wir Jo-Jo, eine Känguru-Waise, die eine Adoptivfamilie fand.

  • In Folge 1 der Diaries ging es um das Box-Verhalten der Boomer, in der zweiten Folge warfen wir einen Blick in den Beutel. Der Nachwuchs in Teil III der Diaries, hat zwar seinen echten Beutel, sprich seine Mutter zu früh verloren, aber er hatte Glück: Drei Nachbarn nahmen das Tier auf und lernten, es zu versorgen. Sein Beutel-Ersatz wurde eine zusammengenähte Decke aus Schafswolle, in der es sich zum Schlafen und Kuscheln einrollen kann. Während es auch in Australien durchaus Menschen gibt, die meinen, es gebe ohnehin zu viele Kängurus, bringen andere es nicht übers Herz, mutterlosen Nachwuchs sterben zu lassen. Zu ihnen gehört Aaron Shanks, der die Wildtierwaise gemeinsam mit zwei Freunden aus der Nachbarschaft aufnahm – und das Tier Jo-Jo nannte.
Aaron Shanks hält das Känguru-Joey Jo-Jo auf dem Schoß und füttert es aus einer Flasche mit Milchersatz.
Aaron Shanks gibt Jo-Jo in dieser Phase täglich etwa 600ml Milchersatz.

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