Alan Turing im Theater

Wenn das Publikum Daten für die KI liefert

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Das Foto zeigt perspektivisch verzerrt die 360-Grad-Rundumsicht eines weißen Raumes. Schwarze Linien auf dem Boden deuten Türen an und weitere Räume. Im Fokus stehen Alan Turings Schreibtisch, sein Bett und seine „Alptraumkammer“, wo er experimentierte.

CRIS ist, erfahren wir zu Beginn, eine Künstliche Intelligenz, KI. Sie moderiert eine Zoom-Konferenz. Deren Teilnehmerïnnen sind wir, Inhaberïnnen von Tickets für die Performance „reconstructing: Alan_Turing“ vom Büro für Eskapismus. Ungefähr zwölf Accounts sind zusammengekommen, vor einigen Bildschirmen sitzen zwei Personen. Vorgestellt wird uns CRIS von einer Mitarbeiterin der so genannten Turing’s Eternal Mind Foundation, die uns anschließend für die Dauer Spiels mit der KI allein lässt.

Das Bild zeigt von schräg oben eine typische Glasflasche wie aus Apotheken oder Labors mit Glasstopfen. Nach einem Klick auf die Flasche erfährt man, dass sie Zyanidpulver enthält.
Alan Turing experimentierte mit Zyankali. Wir können das Fläschchen anklicken und erfahren dann mehr. Unsere Ergebnisse diskutieren wir anschließend mit anderen Teilnehmerïnnen und der Künstlichen Intelligenz.
Die beiden jungen Frauen sind im Profil zu sehen. Sie blicken sich an, vor einem dunkelroten Hintergrund.
Miriam Wendschoff (links) und Katharina Laage (rechts) sind der Kern vom „Büro für Eskapismus“. Miriam Wendschoff ist Dramaturgin, Katharina Laage Szenen- und Kostümbildnerin.
Das Foto zeigt einen angebissenen Apfel, abstrakt in Weiß, mit scharfem Schatten.
Ein Apfel liegt im Zimmer. Er verbirgt Hinweise auf Alan Turing und seinen Tod. Wenn wir ihn anklicken, erfahren wir mehr.

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Redaktion: Ulf Buschmann