Verlierer der Evolution? Warum Biodiversität überwiegend winzig, doof und eklig ist

Groß, schön und schlau ist überbewertet. Unscheinbare, unterbelichtete und unappetitliche Arten dominieren – auch als ökologische Giganten.

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Springspinnen sind meist sehr klein, aber dank ihrer scharfen Augen und der Rundumsicht hervorragende Jäger.

Evolution steht oft für Fortschritt und beeindruckende Tiere gelten als höher entwickelt. Die meisten Arten sind aber unscheinbar und klein – und trotzdem perfekt angepasst. Sie halten den Planeten am Laufen und brauchen unseren Schutz.

Ein Orienthornvogel  mit großem gelben Schnabel auf einem Ast.
Nashornvögel wie dieser Orienthornvögel scheinen Familienwerte zu vertreten. Das Weibchen mauert sich zum Brüten in einer Baumhöhle ein und wird dann auch mit den Jungen vom Männchen versorgt.
Geckokopf mit großen Augen.
Wer kann diesem Blick widerstehen? Geckos fressen zwar Schaben und andere Insekten in der Wohnung, machen aber auch jede Menge Dreck.
Die gelben Fruchtkörper eines Schleimpilzes hängen wie kleine Trauben von einem Stück Holz.
Alles Schleim oder was? Schleimpilze sind oft klein, gelten als eklig und doof noch dazu. Dabei finden sie smarte Lösungen für viele Probleme und bauen organischen Müll in ihren Lebensräumen ab.
Eine große Qualle mit weißem Schirm und gekräuselten Anhängen im Wasser.
Quallen gehören zum „gelatinous zooplankton“. Das sind bestimmte Meerestiere, die ungeheure Mengen klimaschädlichen Kohlenstoffs zum Meeresboden schaffen können, wo er lange lagert.
Kakerlake am Boden in der Nacht.
Kakerlaken können blitzschnell rennen, kommen selten allein und sind perfekt an den Menschen angepasst.

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