Corona: Dreifach geimpft und trotzdem krank. Warum?

Viele individuelle Faktoren beeinflussen, wie gut uns unsere Körperabwehr vor Covid-19 schützt und wie wir auf eine Infektion reagieren

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Eine Gruppe von Menschen geht durch einen Park. Frauen, Männer, Kinder sind warm angezogen und manche tragen einen Mund-Nasen-Schutz.

Die Kommunalpolitikerin Anna Mohn aus Brandenburg lässt uns auf Twitter an ihrer Corona-Erfahrung teilhaben. „Positiv“, schreibt sie. „Nach zwei Jahren Vorsicht haben wir uns beim Weihnachtsbesuch im kleinsten Kreis angesteckt.“ Drei von vier Familienmitgliedern seien symptomatisch erkrankt, die Eltern drei-, die Kinder zweimal geimpft.

„Das Gesundheitsamt bestätigt Omikron“. Die Symptome liefen zwar unter „mild“, fühlten sich aber nicht so an: „Kein Geschmackverlust, dafür krasse Kopfschmerzen bei allen. Halsschmerzen, Husten, teilweise Fieber und einfach „krank fühlen“, so die Brandenburgerin weiter. Bisher aber habe niemand Schnupfen. „Als es am schlimmsten war, konnte ich mich nicht bewegen, ohne dass Kopfschmerzen und Übelkeit ziemlich unerträglich wurden“, schreibt Mohn. Am Tag fünf nach Beginn der Symptome fühle sie sich zwar langsam besser, sei aber insgesamt noch sehr erschöpft.

Oha. Das hört sich ganz schön heftig an. Und das, obwohl Eltern wie Kinder geimpft sind. Wie konnte das passieren? Warum soll sich überhaupt jemand impfen lassen, wenn man nach einer Ansteckung sowieso darniederliegt?

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