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Leider ausgestrahlt: Der Atom-Podcast der „Tagesschau“

Wie dem ARD-Hauptstadtstudio ein Gedankenexperiment zur Atomkraft entgleitet. Ein Kommentar

von
23.04.2021
9 Minuten
Später Nachmittag Szene mit Blick auf die Flussufer mit Kernreaktor Doel, Hafen von Antwerpen, Belgien

RiffReporter arbeitet bei diesem Beitrag mit Übermedien zusammen, dem unabhängigen Magazin für Medienkritik.

,Atomkraft? Ja bitte!‘, heißt es diesmal bei uns. Vor zehn Jahren gab es ja die Atomkatastrophe in Fukushima. Und danach hat Deutschland den endgültigen Atomausstieg beschlossen. Andere Länder nutzen dagegen weiterhin Kernenergie, weil sie klimafreundlich ist und natürlich weniger CO 2 ausstößt.

Mit diesen Worten leitet Justus Kliss das „Gedankenexperiment“ im „Tagesschau“-Podcast ein, das er gemeinsam mit seiner Kollegin Vera Wolfskämpf anstellt. Beide sind Korrespondent*in im ARD-Hauptstadtstudio. Und der Podcast dient dazu, so steht es in der Beschreibung, „aktuelle politische Ideen“ in die Zukunft zu denken. Deshalb auch der Titel: „Mal angenommen“.

Bereits in den ersten 30 Sekunden der Episode unter der Überschrift „Zurück zur Atomkraft? Was dann?“ wird von Kliss vorgegeben, was sich bis zum Ende durchziehen soll: Dass Atomkraft „natürlich“ klimafreundlich sei und andere Länder „deswegen“ nicht aus der Atomkraft aussteigen.

Wer ist diese Expertin?

Als Kronzeugin für diese These ist Anna Veronika Wendland zu Gast, die nach eigenen Angaben zu der Zeit, als der Reaktorunfall im japanischen Fukushima passierte, noch Atomkraft-Gegnerin war. Doch dann habe die Frau, die als Technikhistorikerin vorgestellt wird, recherchiert, ein Buch geschrieben – und sei zur AKW-Befürworterin geworden. Wegen des Klimaschutzes.

Potzblitz! Was für eine Wendung.

Doch wer ist diese Frau mit dem erstaunlichen Sinneswandel, die hier so ausführlich zu Wort kommt? Wendland sitzt im Vorstand von Nuklearia, einem kleinen Atom-Lobbyverband. Es erschienen zudem Beiträge von ihr bei EIKE, einem AfD-nahen Verein, der aus einer Reihe von Personen besteht, die seit zehn Jahren gegen die Klimawissenschaft kämpfen. Wendland sagt, diese Texte seien ohne ihre Erlaubnis dort erschienen. (*siehe Nachtrag)

Zudem lege sie Wert auf die Feststellung, dass sie Technikhistorikerin mit Spezialgebiet Reaktorsicherheit sei, eine 900-Seiten-Habilitationsschrift über die „Kerntechnische Moderne“ verfasst habe und Mitglied im Fachbeirat Europa/Transatlantik der Heinrich-Böll-Stiftung sei. Als ehemalige Atomkraftgegnerin engagiere sie sich nun ehrenamtlich in dem pro-nuklearen Verein Nuklearia. Frau Wendland betont, Artikel von ihr seien in Medien des “(links)liberalen Spektrums” erschienen. Zudem gehört sie zu den Autorinnen von „Salonkolumnisten“.

Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass Wendland auf dem Blog Achgut einen Text (der später nach Auskunft Wendlands unerlaubt von EIKE übernommen wurde) veröffentlicht hat mit dem Titel: „Total verstrahlt: Die ARD und ihre Atom-Berichterstattung“ – Wendland findet sie viel zu einseitig. Und nun darf ausgerechnet sie im „Zukunfts-Podcast“ der ARD – weitgehend ungestört von kritischen Fragen – ihre Position vortragen.

Die Frage, ob die beiden Journalist*innen nichts von Wendlands Aktivitäten wussten, und falls doch, wieso es unerwähnt bleibt, lässt die ARD auf unsere Nachfrage unbeantwortet. Es heißt stattdessen, sie sei „eindeutig als Atomkraft-Befürworterin“ vorgestellt worden. Was richtig ist. Allerdings wäre es für die Hörer*innen von elementarer Bedeutung gewesen, noch mehr über ihre mögliche Beweggründe und ihren Hintergrund zu erfahren.

Doch leider: Fehlanzeige. Moderator Kliss preist im Podcast ein Buch von Wendland zur Atomkraftnutzung an („Viele Seiten, sich eine Meinung zu bilden“), um dann erneut den vermeintlichen Fakt zu präsentieren:

„Wofür man ja nicht so lange forschen muss: Wenn wir mit Atomkraft Energie produzieren, dann wird da sehr wenig CO2 freigesetzt. Der ganze Prozess ist nicht so sauber wie bei Wind oder Sonnenenergie. Aber es ist deutlich besser, als fossile Energieträger wie Kohle oder Erdgas zu verbrennen.“

Das ist nicht falsch, aber ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht. Zwar emittieren Kernkraftwerke im Betrieb keine Treibhausgase, aber Atomstrom ist keineswegs CO2-frei. Betrachtet man den gesamten Weg – von Uranabbau, Brennelementherstellung, Kraftwerksbau und -rückbau bis zur Endlagerung – so ist in den einzelnen Stufen zum Teil ein hoher Energieaufwand nötig. Wobei dann eben auch Treibhausgase erzeugt werden.

Rosinenpickerei bei den Fakten

ARD-Korrespondent Kliss hingegen formuliert:

„Jenseits vom Atommüll. Schöne Vorstellung eigentlich. Die Atomkraftwerke produzieren immer genug Strom, und die Klimaziele erreichen wir ganz nebenbei.“

Sind wir Deutschen also ein bisschen doof, dass wir die Sache mit der Atomenergie beenden wollen? Haben wir es mit einem klassischen Fall von German Angst zu tun? Dieser Eindruck drängt sich nach den ersten Minuten Zuhören zumindest auf.

Ganz so isoliert ist Deutschland in Europa, wie im Podcast mehrfach angedeutet, mit seiner Strategie, zeitgleich aus Kohle- und Atomstrom auszusteigen, allerdings nicht. Auch Belgien und die Schweiz haben einen Atomausstieg angekündigt. Italien hat sein letztes AKW schon in den 1980er-Jahren stillgelegt und plant, sich deutlich vor Deutschland aus der Kohle zu verabschieden. In Irland, Dänemark, Österreich und Norwegen gibt es keine AKW.

Tatsache ist auch, dass es bislang weltweit kein einziges Endlager gibt für die vielen Tonnen extrem gefährlichen Mülls, der für hunderttausende Jahren radioaktiv strahlt. Allein mit dieser ungelösten Endlagerungsfrage, die von ARD-Korrespondent Kliss leichtfertig weggewischt wird, ließen sich viele Zukunfts-Podcasts füllen.

Im weiteren Verlauf wirken die beiden Moderator*innen weniger wie kritische Fragesteller, sondern eher wie freundliche Stichwortgeber für Wendland. Diese gibt sich verständnisvoll für die „Ängste“ der AKW-Gegner, findet aber, man müsse das immer abwägen – was ein hervorragender Zeitpunkt gewesen wäre, deutlich zu machen, woher die gar nicht so irrationalen Bedenken in Bezug auf Kernenergie kommen.

Tschernobyl, zum Beispiel. War da was? Oder damals, 1977: Deutschland schlitterte nur Sekunden an einem GAU vorbei, als Block A des Atomkraftwerks Gundremmingen außer Kontrolle geriet. Schon vergessen? Oder eben Fukushima: In Folge eines Tsunamis überschwemmte Wasser die Notstromaggregate, die Kühlung fiel aus, Brennstäbe schmolzen, große Mengen radioaktiver Emissionen wurden freigesetzt und kontaminierten Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel.

Diese Tragödie wird noch lange nachwirken: Die japanische Regierung plant, eine Million Tonnen kontaminiertes Wasser aus dem zerstörten AKW ins Meer abzulassen – mit unbekannten Folgen für die Umwelt. Und der Schock nach Fukushima führte auch dazu, wie im Text zum Podcast fast richtig beschrieben, den Atomausstieg zu besiegeln – nachdem das Kabinett Merkel II zuvor den von der rot-grünen Regierung bereits zur Jahrtausendwende eingeleiteten Atomausstieg durch Laufzeitverlängerungen sabotiert hatte.

Bedeutung der Atomenergie für den Klimaschutz

Problematisch ist im Podcast auch der Umgang mit der angeblichen Menge CO2, die wir einsparen würden, wenn die verbleibenden sechs deutschen AKW nicht, wie politisch mühsam ausgehandelt, Ende 2022 vom Netz gingen. Wendland darf als Fakt präsentieren, dass Deutschland dann ein Zehntel weniger CO2 ausstoßen würde. Widerspruch gibt es keinen.

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Aber stimmt das?

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass Atomkraft keine so große Rolle bei der deutschen Stromversorgung mehr spielt, wie gerne behauptet. Der Anteil der Kernenergie liegt im deutschen Strommix bei nur noch 12,5 Prozent, der Anteil der erneuerbaren Energien lag im vergangenen Jahr laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) bereits bei mehr als 50 Prozent.

Solar- und Windenergie übertrafen damit auch erstmals die Summe aller fossilen Energiequellen. Der Anteil der erneuerbaren Energien hat sich von 2010 bis 2020 mehr als verdoppelt. Der Anteil der Kernkraft am deutschen Strommix hat sich im selben Zeitraum halbiert.

Die CO2-Emissionen sind bislang durch den Atomausstieg nicht gestiegen. So schreibt es beispielsweise Patrick Graichen, Direktor des Thinktanks Agora Energiewende, der anlässlich des traurigen zehnten Fukushima-Jahrestags die deutsche AKW-Ausstiegsbilanz in einem Twitter-Thread zusammenfasst.

Zwischen 2011 und 2015 sind die Emissionen des Stromsektors aber auch kaum gesunken. Ob sie das ohne den Atomausstieg getan hätten, lässt sich kaum beantworten, so Graichen. Auch deshalb nicht, weil der Ausstieg und der Ausbau der Erneuerbaren Energien zwei politische Entscheidungen waren, die eng zusammenhingen. Doch die Hörer*innen erfahren nicht, dass es in Expertenkreisen auch andere Auffassungen zur Relevanz der Atomenergie, zum Klimaschutz oder zur Energieversorgung allgemein gibt.

Der Umbau des Energiesystems ist aufgrund der Fluktuation von Wind- und Solarstrom komplex, eine echte Jahrhundertaufgabe. Graichen weist etwa darauf hin, dass es den Bau neuer Stromtrassen bedarf. Um den Strom aus Kohle und Atom zu kompensieren, müssen weitere Wind- und Solarkraftanlagen gebaut werden, und zwar deutlich schneller und viel mehr als bisher.

Ist Graichen mit solchen Aussagen einer diesen ominösen „Erneuerbaren-Enthusiasten“, von denen Wendland spricht? Und falls ja, was ist dann Wendland? Eine „Atom-Enthusiastin“?

Naive Fragen, fehlende Einordnung

Der Podcast ist laut ARD-Hauptstadtstudio als „fiktives Szenario“ gedacht, bei dem die jeweiligen Moderator*innen ein Thema von verschiedenen Seiten beleuchten. Dass sie dabei keine „Pro“- oder „Contra“-Rolle einnehmen, verstehe sich von selbst. Die Folge zur Atomkraft sei „zugespitzt“, schreibt die ARD, bedeute aber „keine Vorfestlegung ‚pro Atomkraft’“. Die Podcast-Moderatoren berichteten „ohne Aktivismus“, das gelte für jede Ausgabe.

Tatsächlich kommen später im Beitrag noch Fachleute zu Wort, die durchaus kritisch über Risiken, Atommüll, Endlager und bessere Alternativen sprechen; ganz einseitig ist es also nicht, darauf legt auch die ARD wert. Zumal das Fazit des Podcasts laute, „dass eine Rückkehr zur Atomkraft äußerst unrealistisch ist und viele Probleme mit sich bringen würde“.

Allerdings drängt sich beim Hören schon der Eindruck auf, dass Justus Kliss eine Pro-Atomkraft-Position einnimmt. Und weder seiner Kollegin Wolfskämpf gelingt es, hier einen Gegenpol zu bilden, noch schaffen es die Aussagen der weiteren Expert*innen.

Im Laufe des Podcasts geht es auch um die Klimaschutzbewegung Fridays for Future und wie die zum skizzierten Szenario steht, der Rückkehr zur Atomkraft. Dazu sagt Achim Brunnengräber, Privatdozent im Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin, dass in der „neuen Generation“ die Überlegung eine Rolle spielt, „ob denn nicht modulare kleine Reaktoren uns voranbringen könnten“. Ob er diese Behauptung belegen kann, vergessen die beiden Journalist*innen leider zu fragen.

Zu den angesprochenen modularen kleinen Reaktoren hat das Öko-Institut im März ein Gutachten vorgelegt, in dem es insgesamt 31 Konzepte der „small modular reactors“ (SMR) untersucht – und es bewertet sie durchweg als kritisch. In der „Süddeutsche Zeitung“ zitiert Energiejournalist Michael Bauchmüller den Nuklear-Experten des Öko-Instituts und Mitautor der Studie, Christoph Pistner:

„Völlig unkalkulierbar würden die Risiken, sollten die Anlagen tatsächlich massenhaft zum Einsatz kommen […] Da gibt es auf jeden Fall mehr Probleme, als es Lösungen gibt.“

Man hätte im Podcast auch noch überlegen können, wie wahrscheinlich es ist, dass Menschen, die – wie von Kliss erwähnt – schon ein Problem mit einem Windrad in ihrer Nähe haben, stattdessen ein Mini-AKW im Vorgarten tolerieren würden. Doch so weit geht das Gedankenexperiment nicht.

Das PLURV-Meter schlägt leider aus

Der Klimaforscher Michael Mann hat in seinem Buch „Der Tollhaus-Effekt“ die Taktik, sich beim Klimaschutz auf Technologien wie SMR verlassen zu wollen, die irgendwann in der Zukunft funktionieren könnten, als fortgeschrittene Stufe der Klimakrise-Leugnung eingestuft. Eine Nebelkerze, um von den eigentlich bekannten und vorhandenen Lösungen abzulenken: Energie einsparen und erneuerbare Energien ausbauen. Um das 2-Grad-Ziel nicht zu reißen, auf das sich die Weltgemeinschaft in den Pariser Klimaverträgen geeinigt hat, müssen in dieser Dekade die Treibhausgasausstöße erheblich gesenkt werden. Nichtexistente Mini-AKWs werden da nicht helfen.

Auf Nachfrage teilt das ARD-Hauptstadtstudio mit, dass dieser Ausgabe des „Tagesschau“-Podcasts „sowohl Voreingenommenheit dafür als auch dagegen unterstellt“ wurde. Beides sei nicht richtig: „Es war uns vielmehr wichtig, das Thema sachlich von allen Seiten zu beleuchten.“ Die Reaktionen hätten aber gezeigt „wie sehr das Thema polarisiert“, Kritik wolle man ernst nehmen und in der Redaktion besprechen.

Und natürlich spricht überhaupt nichts dagegen, Gedankenexperimente anzustellen und journalistisch über den Atomausstieg, Atomenergienutzung oder Forschung an Reaktor-Technologien zu berichten. Das Problem ist vielmehr die Art, wie dieses Szenario hier verhandelt wird.

Das Portal klimafakten.de hat einen Merkzettel erstellt, woran man Desinformation identifizieren kann: Pseudo-Experten, Logik-Fehler, unerfüllbare Erwartungen, Rosinenpickerei und Verschwörungsmythen (PLURV). Es treten also zum Beispiel Pseudo-Experten als Gegenpart zu tatsächlichen Fachleuten auf, oder man sammelt aus einem großen Fundus an Daten gezielt jene raus, die zur eigenen These passen – und ignoriert die anderen.

Absicht soll hier nicht unterstellt werden, aber angesichts der Auswahl und Gewichtung der Expert*innen, der zum Teil unkritischen bis naiven Fragestellung und der oftmals fehlenden Einordnung schlägt das PLURV-Meter bei diesem Podcast doch leider schon weit nach oben aus – und zwar bei den Kriterien Rosinenpickerei, Logik-Fehler und unerfüllbare Erwartungen.

Die Auswahl der Expert*innen und deren Aussagen wirkt wie Rosinenpickerei zugunsten der These „Atomenergie stützt Klimaschutz“. Ein*e Expert*in, die die Grundthese anders einschätzt – und davon gibt es ebenfalls viele – kommt nicht zu Wort. Vorzüge von bereits am Netz befindlichen oder möglichen künftigen AKWs, darunter sogar Technologien, von denen noch nicht einmal einen Prototyp existiert, werden ausführlich besprochen, ohne dass die Negativseiten ausreichend dargestellt werden. Weil die kritischen Aspekte nicht ausreichend beleuchtet sind, werden sowohl in Hinblick auf den Klimaschutz als auch auf die Endlagerungs-Problematik nicht erfüllbare Erwartungen geweckt.

Da die Klimakrise nur durch eine schnelle, weltweite Senkung der Emissionen bekämpft werden kann, stellt es einen Logikfehler dar, so zu tun, als könnte man dies mit noch nicht einmal baureifen Anlagen oder Reaktoren, deren reiner Bau zuletzt im Durchschnitt knapp zehn Jahre bedurfte, leisten.

Um das Thema Atomkraft und Klimaschutz zu beleuchten, sollte man langwierige Genehmigungsverfahren für neue Nuklearanlagen und die komplizierte politische Gemengelage vorstellen, wenigstens die Grundlagen des Energiesystems vermitteln und zum Zeitraum ins Verhältnis setzen, in dem die globalen CO2-Emissionen zunächst halbiert und dann auf nahe Null reduziert sein müssen. Dem Podcast der Tagesschau ist das leider nicht gelungen.



Offenlegung: Die Autorin saß als Kind im Fallout von Tschernobyl und befürwortet den Atomausstieg.

Korrektur, 24.4.2021. Versehentlich stand im Text, das Öko-Institut habe ein Gutachten zu „nicht modularen kleinen Reaktoren“ vorgelegt, aber natürlich sind es „modulare kleine Reaktoren“.

Nachtrag, 24.4.2021. Anna Veronika Wendland kritisiert unter anderem, dass wir sie in einer Zwischenüberschrift als „Expertin“ bezeichnet haben, in Anführungsstrichen. Wir haben das geändert und bitten, es zu entschuldigen. Wendland schreibt außerdem, EIKE habe ihre Beiträge „ohne meine Erlaubnis nachpubliziert und meine Aufforderung, sie von ihrer Seite zu nehmen, mit anwaltlichen Schreiben beantwortet“. Wir haben das ergänzt.

Nachtrag 7.5. Gemeinsam mit Übermedien, mit denen ich bei diesem Kommentar kooperiere, habe ich den Text noch einmal ergänzt: um Informationen zum wissenschaftlichen Hintergrund von Frau Wendland und zu ihrer publizistischen Tätigkeit. Außerdem habe ich am Ende präzisiert, welche Merkmale von PLURV in meinen Augen hier greifen. Missverständnisse bitte ich zu entschuldigen.

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Daniela Becker

Daniela Becker

Daniela Becker ist Umweltwissenschaftlerin und arbeitet seit 2010 als freie Journalistin zu den Themen erneuerbare Energien, Energie- und Verkehrswende, Klimaschutz und Clean-Tech.


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