Kartoffeln statt Keule: Wie sinnvoll ist es, Hunde vegetarisch zu ernähren?

Hundefutter ohne Fleisch: Manche halten das für Tierquälerei, andere für dringend geboten. Die Wissenschaft liefert zu der Frage erste Erkenntnisse.

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Ein Hund schnappt nach einem Paprikastück

Für Tessa Zaune-Figlar begann ihre Geschäftsidee mit einer Allergie: Ihr Hund, ein Schäferhund-Labrador-Mix, litt unter Juckreiz und häufigem Durchfall. Warum, war lange Zeit nicht klar – bis Zaune-Figlars Tierärztin vorschlug, versuchsweise auf tierische Nahrung zu verzichten.

„Ich dachte erst, das wäre ein Witz“, erinnert sich die 38-Jährige. „Der Hund stammt doch vom Wolf ab!“ Trotzdem befolgte sie den Rat, mischte Tofu, Hirse, Linsen, Kartoffeln und verschiedenes Gemüse, gab ein Mineralpulver hinzu und servierte es ihrem Hund.

„Nach vier Wochen waren die Beschwerden weg“, sagt Zaune-Figlar.

Inspiriert von diesem Erlebnis, gründete die junge Frau „Vegdog“, eine Firma, die sich auf veganes Hundefutter spezialisiert. Seit 2016 sind die Produkte auf dem Markt; sie heißen „Farmer’s Crunch“ (Trockenfutter), „Sensibelchen No 1“ (Dosenfutter) oder „Dentals“ (Kaustange aus Roter Beete).

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