20 Dinge, die Sie 2020 tun sollten

Ihre Bucket-List für journalistische Innovation

4 Minuten
Man sieht mehrere weiße Glühbirnen auf türkis-blauem Hintergrund. Eine Glühbirne hebt ab wie eine Rakete

Der Tag könnte so bequem beginnen. Noch bevor ich meine Social Media Accounts checke, öffnet sich das Sensor-Dashboard auf meinem smarten Badezimmerspiegel: Die neuen Zahlen zu Corona-Neuinfektionen stimmen zuversichtlich. Der Blick auf die Feinstaubkarte bestätigt das gesellschaftliche Abflauen der Corona-Krise: Die Werte kehren auf das Niveau vor dem Lockdown zurück. Die Drohne fliegt die ersten Bilder ein. Und die Kaffeemaschine brüht meinen Kaffee extra stark. Diese Zukunft ist zum Greifen nah. Ein neues Jahrzehnt steht uns bevor. Ich glaube: Es wird das Jahrzehnt, in dem die Dinge zu Reportern werden. Das Jahrzehnt, in dem die Vernetzung unser Leben durchdringen wird. Und in dem jedes Sofa einen Internetanschluss bekommen wird. Die Corona-Krise könnte die Technologie beflügeln.

Zwanzig Mal Innovation

Hier ist die Journalismus-der-Dinge-Bucket-List. Auf ihr stehen 20 Dinge, die Sie 2020 tun sollten, damit Sie für den Journalismus der Dinge gerüstet sind.

1. Tragen Sie in Ihren Kalender „Zeit für Innovation“ ein. 15 Minuten sind ein guter Anfang. Stellen Sie auf wöchentliche Wiederholung.

2. Lernen Sie einen Befehl in einer Programmiersprache. Und dann noch einen. Starten Sie mit Python, Ruby, Javascript. Zum Beispiel in der codeacademy.com. Oder, wenn Sie Dinge bauen wollen mit C++.

3. In Ihrem Smartphone sind mindestens 25 Sensoren verbaut. Finden Sie heraus, welche Sensordaten ihr Smartphone sammelt. Am besten mit der Phyphox-App der RWTH Aachen.

4. Benutzen Sie eine GPS-Tracker-App. Malen Sie damit ein Geodaten-Bild. Laufen Sie langsam einen herzförmigen Weg durch die Stadt. Veröffentlichen Sie den Screenshot der Karte.


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