Schöne Aussicht, teures Pflaster: Wie vor Corona setzt Barcelona wieder ganz auf Tourismus

Mit einer spektakulären Skulptur des argentinischen Künstlers Tomás Saraceno wollten die Besitzer die Torre Glòries der Stadt zurückgeben. Doch der hohe Eintritt schreckt ab. Diese Preispolitik ist symptomatisch.

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Ausblick vom Mirador Torre Glories am Mittag. Die Sonne scheint auf Barcelonas Häuser, im Hintergrund ist die Sagrada Familia zu erkennen

In einem Schaukasten stehen Papierfiguren zu Tieren und Pflanzen, auf einer Leinwand im Hintergrund laufen Daten zur Luftqualität. Davor stehen Menschen und fotografieren.
Aussichtsturm fürs „unsichtbare Barcelona“: Auf Leinwänden fließen Daten zu Luft, Wasser, Klima zusammen. Papierfiguren würdigen die tierischen und pflanzlichen Stadtbewohner.
Tomás Saraceno steht mit Javier Zarrabeitia von Merlin Properties und David Xirau vom Medienunternehmen Mediapro vor seine Skulptur und blickt in die Kamera.
Gleich wieder dicke Freunde: Tomás Saraceno mit Geldgeber Javier Zarrabeitia (l.) von Merlin Properties und David Xirau (r.) von der Ausstellungsabteilung von Mediapro.
Begehbare Polyeder hängen in einer Drahtseilkonstruktion in der Kuppel der Torre Glòries in Barcelona.
Wer darf sich in diese Polyeder kuscheln? Der Eintrittspreis für Saracenos Cloud City Barcelona ist happig.
Blick von unten auf Jean Nouvels projektilartige Torre Glòries
Die Torre Glòries in Barcelona steht symptomatisch für ein ganz bestimmtes Stadtmodell

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