Privatvorstellung für 100.000 Euro: Wie Film-Fans ihren Heimkino-Traum verwirklichen

Mehr als 15 Quadratmeter braucht es nicht für ein Profi-Kino zu Hause. Machbar ist fast alles, sofern man handwerkliches Geschick mitbringt – oder viel Geld.

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Benedikt Leder sitzt auf seinem Sofa und schaut auf die Leinwand im Heimkino.

Benedikt Leder hat es nie weit bis ins Kino. Zwar wohnt er in Jüchen, einer kinolosen Kleinstadt in der Nähe von Mönchengladbach. Doch Leinwand und Blockbuster gibt’s auch im eigenen Haus, und das sogar ohne Eintrittskarte.

Um in die Film-Welt einzutauchen, geht Benedikt Leder die Kellertreppe runter, überschreitet die Fußmatte mit der Aufschrift „Cinema“, und öffnet die Tür.

Hier unten, in einem früheren Abstellraum, hat sich der 31-Jährige seinen Traum erfüllt: nicht bloß einen Fernsehraum, sondern ein vollwertiges, „richtiges“ Kino.

Benedikt Leder hält zwei Popcorn-Eimer in den Händen.
Genau wie im echten Kino verputzt Benedikt Leder auch in seinem Home-Cinema gerne Popcorn.
Fußabtreter mit Aufschrift „Cinema Room“
Eine passende Fußmatte gehört natürlich auch zum Repertoire.
Mehrere Fernbedienungen liegen auf einem Sofa.
Was die Zahl der Fernbedienungen angeht, erinnert das Heimkino dann doch eher an einen Fernseh-Raum.
Mann sitzt im Heimkino.
Ein halbes Jahr hat Benedikt Leder an seinem Heimkino gearbeitet.
Mansour Mamaghani sitzt im Probekinoraum.
Mansour Mamaghani vom Hamburger Fachhändler Audio Reference richtet sich an eine gutbetuchte Zielgruppe.

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