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Journalism-of-Things Conference 2019

Die erste Konferenz für Journalismus mit Sensoren

von
27.06.2019
2 Minuten
Frau lötet Sensor

Diese Koralle wird für einen Tag zum Ereignis. Zu einer echten Journalismus-Konferenz. Wir veranstalten im Herbst 2019 die erste Journalismus-der-Dinge-Konferenz. Basteln, messen, diskutieren: Organisiert von den Sensorjournalismus-Pionieren Hendrik Lehmann, Jan Georg Plavec, Isabelle Buckow, und Jakob Vicari. Kommen Sie nach Stuttgart!

Was?

Mit voller Wucht trifft das Internet der Dinge den Journalismus. Sensoren liefern Daten für die Berichterstattung. Vernetzte Gegenstände werden zu Ausspielgeräten. Auf der ganzen Welt brechen Reporterinnen und Reporter in ein neues Zeitalter auf.

Warum?

Wir nennen das Erzählen mit Hilfe des Internets der Dinge den Journalismus der Dinge (Journalism of things, JoT). Es ist keine bloße Spielart des Datenjournalismus oder eine neue Form alter Ausspielgeräte oder ein neues Steuerungskonzept mit Sprache statt Knöpfen. Es geht um nicht weniger als die Zukunft des Erzählens – mit Sensoren und den unbegrenzten Möglichkeiten des Internet der Dinge.

Für wen?

Die Journalism of Things Conference 2019 bringt erstmals die Macher und Planer des neuen Journalismus, Entscheider aus Redaktionen und Technologiepartner an einem Ort zusammen. Der Platz ist begrenzt: 100 Journalistinnen und Journalisten erhalten die Möglichkeit zur Teilnahme. Internationale Top-Speaker und Pioniere geben einen Blick hinter die Kulissen ihrer Projekte. Wie hackt man einen Fitnesstracker? Wie trackt man Flugzeuge von Diktatoren? Wie berichtet man live aus dem Kuhpansen? Wie bringt man tausend Leser dazu, einen Sensor zu bauen? Und wie schult man Radfahrer als Datensammler?

Wie?

Ein Tag, zwei Programmschienen. In der ersten Schiene werden Best Cases und Ideen von den führenden Machern des Journalismus der Dinge vorgestellt. In der zweiten Programmschiene gibt es Workshops, in denen die Teilnehmer neue Technologien kennenlernen, Sensoren für die Berichterstattung bauen und eigene Projektideen entwickeln. Die Veranstaltung soll der Startschuss sein. Sie soll helfen, dass sich die Community vernetzt, neue Projekte in Angriff nimmt – und den Auftakt bieten für eine regelmäßige JoT-Konferen.

Wo?

Am 5. November 2019 im Literaturhaus Stuttgart.

Wer?

Drei Pioniere des Sensorjournalismus organisieren die Konferenz: Hendrik Lehmann, verantwortet beim Tagesspiegel das Projekt Radmesser (Deutscher Reporterpreis 2018). Jan Georg Plavec verantwortet bei der Stuttgarter Zeitung das Projekt Feinstaubradar (Konrad Adenauer Preis für Lokaljournalismus 2018). Dr. Jakob Vicari erdachte und produzierte das Format Superkühe für den WDR (Ernst-Schneider-Preis 2018). Das Konferenzbüro leitet Isabelle Buckow, die viele Jahre lang den Deutschen Reporterpreis und den Reporterworkshop beim SPIEGEL organisierte.

Wir brauchen Sie!

Denken Sie kurz daran, wie das Internet den Journalismus verändert hat. Wie es war, als wir ohne den Anschluss in der Tasche durch die Welt gelaufen sind. Wie unwirklich es erschien, dass das Internet mitten im journalistischen Alltag sein würde. So ergeht es uns heute wieder mit dem Internet der Dinge. Auf der Journalism of Things Conference treffen innovative Medienmacher auf Technologie-Unternehmen. Gemeinsam können sie Ideen entwickeln. Es gibt nur 100 Karten. Reservieren Sie schnell Ihre: jot-con.de

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Dr. Jakob Vicari

Dr. Jakob Vicari

Jakob Vicari ist Wissenschaftsjournalist und Lead Creative Technologist bei tactile.news. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt im Journalismus der Dinge: Für den WDR produzierte er das Sensorjournalismus-Projekt Superkühe. Er hat die Nachrichtentasse Newsmug erfunden und den Storytrolley, einen vernetzten Einkaufswagen für Verbraucherjournalismus vor dem Kühlregal. Mit Unterstützung von Google Digital News Initiative hat er den Prototypen eines smarten Nachrichtenmöbels gebaut. Mit dem Start-up tactile.news entwickelt er journalistische Formate im Internet der Dinge. Das WDR-Projekt #bienenlive wurde mit dem Deutschen Reporterpreis 2019 ausgezeichnet. (Foto: Heinrich Holtgreve, Styling Ines Könitz)


Jakob Vicaris Journalismus der Dinge

Wir leben in einer Welt der vernetzten Dinge. Was heißt das für den Journalismus? In meiner Riff-Reporter-Koralle mache ich mich auf die Suche nach neuen Geschichten, Strategien und Prototypen für den Journalismus von Morgen. Als erster Aussichtspunkt in diese Zukunft hat sich hier die Koralle für den “Journalismus der Dinge” (Journalism of things, JoT) festgesetzt. Schön, dass Sie da sind!

In dieser Koralle werde ich Reporterinnen, Leserinnen und Redaktionen das Basiswissen für den Journalismus der Dinge liefern. Vom kostengünstigen Projekt für die Lokalredaktion bis zum Großprojekt fürs Fernsehen: Wie können vernetzte Gegenstände den Journalismus bereichern? Wie sehen Formate, Dramaturgien und Stories von und mit Gegenständen aus? Wie kann Journalismus für das Nachrichtenmobiliar von Morgen funktionieren? Hier ist jede Woche ein neuer Beitrag aus der Welt der vernetzten Dinge geplant.


Kontakt: / @jot_labsKostenlose Leseprobe / Journalismus der Dinge jetzt abonnieren / Newsletter Sensorenpost / Probleme beim Bezahlen?

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Dr. Jakob Vicari

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