Wie werde ich RiffReporter?

Wie professionelle JournalistInnen und ihre kreativen Partner bei uns mitmachen können

Jeremy Bishop

RiffReporter – die neue Arbeitsweise für freie JournalistInnen

  • Du möchtest Deine journalistische Arbeit auf einer attraktiven Webseite präsentieren?
  • Du möchtest ein eigenes Publikationsprojekt gründen und versuchen, damit ein zusätzliches journalistisches Einkommen zu erzielen?
  • Du hast Themen, Ideen, Recherchen und Projekte, für die Du eine Unterstützercommunity aufbauen willst?
  • Du hast Beiträge, die du gerne breiter vermarkten würdest als nur bei einem Abnehmer?
  • Du bietest Vorträge, Workshops und Moderationen an?
  • Du arbeitest gerne in kreativen Teams und in netter Nachbarschaft zu KollegInnen?

Dann ist RiffReporter genau das Richtige für Dich.

Immer mehr freie JournalistInnen denken darüber nach, zusätzlich zu ihrer Arbeit für Verlage und Sender eigene publizistische Angebote aufzubauen. Doch es gibt dafür Hürden: Die Programmierung einer Webseite und die notwenigen Tools sind teuer, die Finanzbuchhaltung aufwändig. Eine einzelne neue Webseite fängt in Sachen Reichweite bei Null an. Und wenn es nicht so gut läuft, ist es schwer zu ermitteln, woran das liegt.

Hier bietet RiffReporter tolle neue Möglichkeiten:

  • Unsere multimediale Plattform ermöglicht Publizieren in den Formaten Text, Foto, Audio, Video und interaktive Visualisierung – das Geld für die neue Webseite ist schon mal gespart.
  • Bei RiffReporter kannst Du zwischen verschiedenen Bezahlwegen für Deine Projekte auswählen, die Genossenschaft wickelt Rechnungen an Käufer, EU-Mehrwertsteuer und Aufteilung in Teams ab – das setzt Zeit, Geld und Energie für Journalismus frei.
  • Bei RiffReporter entsteht eine kooperative Nachbarschaft von freien JournalistInnen und freien Projekten, den "Korallen" – gemeinsam bauen wir Reichweite und Ruf auf, keiner muss bei Null anfangen!
  • RiffReporter ermöglicht mehrere Bezahlformen und verschiedene Erlösstrategien – durch kooperative Auswertung lernen wir dazu, welche funktionieren und warum.
  • Zudem bauen wir Schnittstellen zu nutzerstarken Plattformen und ausgewählten Verlagen auf, um Verkauf und Verwertung zu steigern.

Die AutorInnen bestimmen selbst, wie und was sie veröffentlichen

Die Genossenschaft und ihr Vorstand haben keine Funktion als Chefredaktion. Sie organisieren vielmehr eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die sich gegenseitig unterstützen, inspirieren und zusammen lernen. Der Kooperation liegen gemeinsame Standards zugrunde: unser Kodex, auf den sich alle verpflichten und dessen Einhaltung die Genossenschaft auch mit Hilfe unseres Ethik-Ausschusses überwacht.

Im Riff ist sehr viel möglich...

  • von kurzen schnellen Formaten bis zu Langzeit-Recherchen
  • von lokalen Geschichten bis zu globalen Themen
  • von Einzelartikeln bis zu eigenständigen Publikationen ("Korallen"), bei denen Themen, ein Autor, spezielle Recherchen, Buchprojekte im Fokus stehen
  • von originären Beiträgen bis zu Zweitverwertungen und Langfassungen

Die Einnahmen gehen an die Journalistinnen und Journalisten

RiffReporter unterstützt eigenverantwortliches Publizieren, Einnahmen gehören den AutorInnen. Davon werden als genuine Kosten der Genossenschaft nur die Beträge für den Bezahldienstleister (z.B. Kreditkartengebühren), eventuelle obligatorische Abgaben sowie eine Leistungsabgabe in Höhe von 15% (plus MwSt) des Umsatzes für Einzelbeiträge, Abos und Unterstützungszahlungen (plus MwSt) abgezogen. Die Kombination von Erlösen mit Stiftungsmitteln oder anderen transparenten Fördermitteln bietet sich an, sofern diese die journalistische Unabhängigkeit nicht beeinträchtigen.

Die Genossenschaft erbringt zu einem sehr geringen Preis konkrete Leistungen. Sie...

  • stellt die multimediale Publikationsplattform mit ansprechender Optik bereit
  • bietet ein gemeinsames Bezahlsystem für freien Journalismus mit verschiedenen Erlösmodellen zur Auswahl
  • organisiert einen sicheren und flexiblen Bezahlvorgangs samt Rechnungsstellung an die Käufer
  • führt die Umsatzsteuer im EU-MOSS-Verfahren für Leserkäufe aus dem Ausland ab
  • gibt Journalisten Zugang zu einem professionellen, DSVG-kompatiblem Newslettertool
  • verarbeitet VG-Wort-Zählpixel
  • unterstützt beim Marketing in sozialen Medien und darüber hinaus
  • unterstützt beim Aufbau einer Koralle durch kooperatives Lernen
  • bietet Workshops und Fortbildungen für journalistische Gründer
  • wertet digitale und ökonomische Performance von Angeboten aus
  • bietet zunehmend Schnittstellen zur Vermarktung eigener Beiträge

Weitere Features sind in Vorbereitung bzw. können eingeplant werden, sofern die Ressourcen dafür der Genossenschaft zur Verfügung stehen.

Jetzt bewerben!

RiffReporter ist offen für professionelle Journalisten (Text, Audio, Foto, Video u.a.) und ihre kreativen Partner, also zum Beispiel Lektoren, Grafiker, Illustratoren, Übersetzer, Coder...

Zwei Möglichkeiten, RiffReporterIn zu werden

Wir sind seit Januar 2018 offen für den Beitritt von professionellen Kolleginnen und Kollegen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Du wirst von einem journalistischen Mitglied oder dem Vorstand eingeladen. Fülle bitte die ersten Fragen in unserem Autorenfragebogen aus. Nach Bestätigung von unserer Seite füllst Du den Aufnahmeantrag für die Genossenschaft aus (die Satzung gibt es hier), unterzeichnest den Rahmenvertrag (wird gemailt) und den Kodex. Dann sendest Du alles in doppelter Ausführung an uns: RiffReporter – die Genossenschaft für freien Journalismus eG, Aßmannshauser Straße 17, 14197 Berlin, Deutschland
  2. Du bewirbst Dich ohne Einladung: Fülle dazu bitte unseren  Autorenfragebogen komplett aus.

Über die Aufnahme entscheidet der Aufsichtsrat.

Was kostet eine Autoren-Mitgliedschaft?

RiffReporter-Autoren müssen Mitglieder der Genossenschaft werden und eine Gebühr für die Aufnahme als AutorIn zahlen. Für den Abschluss des Autorenvertrags und eine CMS-Einführung ist eine einmalige, steuerlich absetzbare Zahlung von 200 Euro (inkl. 19% MWSt) zu leisten. AutorInnen werden stimmberechtigte Mitglieder und erwerben dazu 5 Anteile à 50 Euro (nicht steuerlich absetzbar), Die Mitgliedschaft als AutorIn kostet also 450 Euro.

Weitere Anteile können freiwillig erworben werden. Auf zusätzliche monatliche Grundgebühren haben wir bewusst verzichtet. Stattdessen tragen wir unsere gemeinsame Infrastruktur über den Erfolg der Projekte. Vermarktet die Genossenschaft eine Riff-Flatrate an Institutionen, beträgt die Leistungs-Abgabe statt der genannten 15 Prozent 40 Prozent. Dies sichert die Zukunft der Plattform und ihrer Leistungen.

Du möchtest mitmachen?

Dann weiter zu unserem Autorenfragebogen!

Satzung von RiffReporter – die Genossenschaft für freien Journalismus

Kodex der RiffReporter

Fragen beantworten wir gerne nach Mail an info@riffreporter.de – Betreff "Autoren-Mitgliedschaft"


FAQ

Welche Beiträge kann ich publizieren?

Das entscheidest Du selbst. RiffReporter kann für originäre Beiträge genutzt werden, aber auch für Zweitverwertungen, Langfassungen oder Zusatzmaterial zu einem Verlagsprojekt. Im Riff können alle Artikel und Beiträge publiziert werden, die den klassischen journalistischen Kriterien entsprechen. Nähere Infos gibt unser Kodex. Wichtig ist hier, dass Autoren alle Rechte besitzen und dass im Riff keine Artikel für Geld verlangen, die Leser anderswo gratis im Netz finden könnten. 

Ich mache auch PR. Kann ich trotzdem mitmachen?

Manche Journalisten machen zusätzlich zu ihrer journalistischen Arbeit nebenberuflich PR oder schreiben für Corporate-Publishing-Magazine. Dies ist für die Mitgliedschaft im Riff grundsätzlich kein Hindernisgrund, sofern die journalistische Arbeit im Vordergrund der Arbeit steht, die journalistischen Standards eingehalten und problematische Vermengungen vermieden werden. Unser Kodex, zu dem sich jeder RiffReporter verpflichtet, setzt hier klare Regeln (siehe RiffReporter-Kodex). Eine Mitgliedschaft ist zum Beispiel nicht möglich, wenn jemand in seinem journalistischen Arbeitsgebiet auch PR-Aufträge annimmt. Als Journalismus getarnte PR-Artikel oder die thematische Verquickung von PR-Arbeit und journalistischer Tätigkeit sind nicht zugelassen. Sollte dem Vorstand der RiffReporter-Genossenschaft eine entsprechende Publikation auf dem Riff bekannt werden, kann unser Ethikrat über eine Verwarnung oder den Ausschluss des Mitgliedes entscheiden. 

Mit welchem Honorar kann ich rechnen?

RiffReporter ist ein kooperatives Projekt für unternehmerischen Journalismus. Unser Grundprinzip ist deshalb ganz anders als das von Verlagen und Sendern. Während Autoren für diese Leistungen erbringen, die mit Honoraren abgegolten werden, handeln RiffReporter-Autoren unternehmerisch. Das heißt, dass sie eigenständige Angebote aufbauen und bei diesen das auch das finanzielle Risiko tragen. Wenn ein Projekt gut läuft, landen die Einnahmen zum allergrößten Teil direkt beim Autor oder beim Autorenteam. Die Höhe der Einnahmen ergibt sich aus der Reichweite der Artikel und der Bezahlbereitschaft der Leser-Community. Zu den wichtigsten Zielen von RiffReporter zählt es, dass wir als Gemeinschaft freier Journalistinnen und Journalisten lernen, Projekte erfolgreich umzusetzen.

Was passiert mit meinen Nutzungsrechten?

RiffReporter ist von freien Journalisten für freie Journalisten konzipiert. Unser Ziel ist es, den Nutzen von freien Autoren zu maximieren. Deshalb behalten diese alle Nutzungsrechte und können im Riff auch Beiträge publizieren, die anderswo schon erschienen sind oder als Zusatzmaterial zu Verlagsprodukten dienen. Der Genossenschaft werden nur einfache Nutzungsrechte übertragen, z.B. um die Produkte im Rahmen von sozialen Medien zu präsentieren und zudem, damit die Genossenschaft ihren Pflichten nach dem Telemediengesetz nachkommen kann. Es gilt immer: Im Zentrum steht die freien Journalistinnen und Journalisten.

Ich bin Redakteur. Kann ich trotzdem RiffReporter werden?

Ja. Schon jetzt sind mehrere Redakteurinnen und Redakteure im Rahmen von Nebentätigkeiten bei uns aktiv. Für Redakteure kann RiffReporter ein Weg sein, besondere thematische Interessen zu verfolgen oder selbständige Projekte wie etwa Buchpublikationen in Form einer Koralle zu betreiben. Wir empfehlen die Rücksprache mit Vorgesetzten.

Weiterführende Informationen: