Globale Pause

Muss die Welt für Klima- und Gesundheitsschutz künftig öfter Auszeiten nehmen?

Stellen wir uns einmal vor, die Welt macht regelmäßig Pause. Maschinen stehen still, Büros und Geschäfte bleiben geschlossen, weil ein Virus die Gesundheit der Bevölkerung bedroht oder die Klimaziele nicht erreicht wurden. Die meisten Menschen haben sich damit arrangiert. Ein optimistisches Zukunftsszenario von Gastautorin Antonia Rötger.

Die Bildschirme flackern auf allen Plätzen – dann dringt eine Ansage aus den Lautsprechern: „Bitte gehen Sie nach Hause. Ein bislang unbekanntes Virus breitet sich weiter aus. Wir starten in eine globale Pause.“ Die Nachrichten der vergangenen Wochen haben schon darauf hingedeutet. Erst gab es nur ein paar Vorfälle in Australien, da hatten wir noch gehofft, dass das Virus einen Bogen um Europa macht. Aber nun ist es offensichtlich doch schon überall. Meine Kollegen laden ihre Daten hoch und packen zusammen. Ab 18:00 werden alle Bürogebäude automatisch in den Energiesparmodus versetzt, die Türen verriegelt. Wer dann nicht auf dem Heimweg ist, muss die Pause im Großraumbüro verbringen. Aber wer will schon im Großraumbüro eine globale Pause absolvieren?

Vielleicht meine neue Kollegin. Sie hämmert noch immer hektisch auf ihren Rechner ein. „Komm, mach Schluss jetzt!“, flüstere ich ihr zu, aber sie reagiert nicht. Sie ist erst vor kurzem hergezogen und lebt fürs erste in einer winzigen Hotelkapsel. Ich tippe diskret eine Frage an meine Hausgemeinschaft in mein Armbanddisplay. Den Joghurt aus der Teeküche habe ich schon eingepackt und schaue nun nach den Pflanzen auf dem Fensterbrett. Der Kaktus blüht bald. Den nehme ich besser mit. Fast freue ich mich ein bisschen. Globale Pause!

Das Hamsterrad bleibt stehen! Termine, Besuche, Reisen sind abgesagt. Vollbremsung, weltweit: Auf fast allen Kontinenten legen nun Menschen ihre Arbeit nieder und gehen nach Hause. Unterbrechen den Wirtschaftskreislauf. Bis die Gefahr gebannt ist.

Am schönsten: Pausen für den Klimaschutz

Alle paar Jahre gibt es wieder einen Anlass, der alles stoppt: Mal kommen wir zu dicht an die planetarischen Leitplanken, schaffen also die Klimaziele nicht,  verbrauchen zu viel der natürlichen Ressourcen oder sehen zu wenig Fortschritte beim Erhalt der biologischen Vielfalt. Das sind die schönen Pausen: Die Flugzeuge bleiben auf dem Boden, der Energieverbrauch und die Produktion von nicht notwendigen Gütern wird stark gedrosselt, und wir alle müssen mit weniger auskommen. Aber wir dürfen uns nach Herzenslust sehen, Theater besuchen oder Tanzen gehen. Die Friseure und Restaurants haben offen, die Künste florieren und auf den Straßen tummeln sich Kinder und spielen, während die Eltern am Rand sitzen und sich unterhalten.

Viren-Pausen sind viel schwieriger. Dann müssen wir uns voneinander isolieren, haben nur noch zu unserer kleinen „Virengemeinschaft“ im eigenen Haushalt Kontakt. Grund genug für eine Vollbremsung geben beide Sorten von Anlässen. Das erste Mal war das ein Schock. Jetzt ist es schon Tradition.

Die erste Corona-Pause

Wir Älteren erinnern uns noch gut an diese erste Pause. Es war um das Jahr 2020, ein Virus war in einer Provinz in China von einem Wildtier auf Menschen übergesprungen – wahrscheinlich auf einem der Lebendfleischmärkte in Wuhan, möglichweise von einer Fledermaus über ein Gürteltier. Genau ließ es sich nie aufklären. Jedenfalls vermehrte sich das Virus auch im menschlichen Wirt, war überaus ansteckend und verursachte schwere Lungenentzündungen. In Europa zuckten wir mit den Achseln, China war weit weg. Wenig später wurden auch hier die ersten Fälle bekannt. Völlig harmlos, eine Grippe, hieß es. Zunächst husteten nur wenige Menschen, wir hatten alles im Griff. Auf dem Papier hätten wir uns klar machen können, was exponentielles Wachstum bedeutet, vorstellen konnten wir uns das jedoch nicht.  

Ein paar Wochen lang sangen wir beim Händewaschen zweimal Happy Birthday und sonst lief alles einfach so weiter. Doch plötzlich waren alle Grenzen dicht. Von einem Tag auf den anderen mussten wir der Arbeit fernbleiben, uns zurückziehen und durften niemanden mehr sehen. Die erste globale Pause hieß nach dem Virus: Corona-Pause.

Da saßen wir in unseren Wohnungen, allein oder in der Kleinstfamilie. Der Kühlschrank war voll. Im Flur stapelten sich Bierkästen, Klopapier und Nudeln für ein ganzes Jahr. Wir klickten uns durch die Unterhaltungsangebote, und gleich wieder zurück auf die Nachrichtenkanäle: gebannt verfolgten wir die düsteren Prognosen. Wir hatten Strom und Internet, hockten inmitten von Zeug, und doch legte sich die Sorge wie ein bleiernes Tuch um unsere Schultern.

Wir sorgten uns um die Eltern und die Tante, die wir sonst nie besuchten. Plötzlich dachten wir wieder an alte Freunde, mit denen wir uns zerstritten hatten. Wir vermissten die zufälligen Begegnungen mit flüchtigen Bekannten, das doofe Küsschen rechts und links. Das Theater mit dem Wein danach, das Tanzen, das Tratschen in der Kaffeepause, sogar die Arbeit.

Wir riefen sie an, die Eltern, die Tante, die Freundinnen. Wir hatten ja Zeit. Wir hochqualifizierten Experten für irgendwas waren plötzlich nicht mehr wichtig. Während die Supermarktkassiererinnen, Krankenpfleger, Altenbetreuerinnen und Postboten das Land am Laufen hielten.

Heilsame Vollbremsung

Heute sehen es die meisten so: Die Corona-Pause hat uns damals gerettet. Sie hat das Hamsterrad gestoppt, in dem wir von Termin zu Termin hetzten und zur Entspannung in den Kurzurlaub jetteten. Das musste aufhören. Nicht nur, weil mit uns neue Viren blitzschnell über den Globus reisten, sondern weil dieser Lebensstil enorme Ressourcen verbrauchte und den Klimawandel beschleunigte. Den Klimawandel hatten wir zwar schon seit Jahrzehnten auf dem Schirm, aber nie richtig ernstgenommen. Er schien weit weg. So wie ein Fleischmarkt in China. Erst die Vollbremsung half, das Ruder umzulegen. Das war nicht einfach. Denn viele wären am liebsten gleich wieder zur alten Tagesordnung zurückgekehrt.

Aber es ging nicht mehr. Während der Pause war die Luft sauberer geworden, die Flüsse klarer, die Städte ruhiger – plötzlich schienen die Klimaziele doch noch erreichbar – sollten wir das wieder aufgeben? Wozu? Um mit Vollgas in eine viel größere Katastrophe zu rasen? Wir wussten doch schon lange, dass wir nah dran waren, die Erde für uns unbewohnbar zu machen. Jetzt war die Gelegenheit, das noch zu verhindern.

Denn um die Wirtschaft wieder anzukurbeln, wurden milliardenschwere Rettungspakete geschnürt. Damit ließ sich steuern. Massentierhaltung, Fast Fashion, SUV-Wahnsinn und Billigflüge, alles musste auf den Prüfstand. Von vorneherein galt es, richtig zu rechnen, die Folgekosten einzupreisen. Der Neubau von Flughäfen erübrigte sich damit, im Gegenteil, nun ging es um den Rückbau. Auch in den Innenstädten: Mit einem strengen Tempolimit und korrekten Preisen für den Parkplatz vor der Tür nahm die Zahl der Privatfahrzeuge deutlich ab. Die Anwohner stellten Bänke und Pflanztröge auf den Parkplätzen auf. Auf den neuen Radwegen kam man sowieso am schnellsten ans Ziel.  

Barbarische Vergangenheit

Die Jüngeren kennen es nicht anders. Es kommt ihnen ziemlich barbarisch vor, wenn wir von der autogerechten Stadt von früher berichten, vom Lärm und Dreck der Straßen und von den vielen Unfallopfern, die einfach in Kauf genommen wurden. Sie können sich auch nicht vorstellen, warum man damals kaum noch Nachwuchs für die wichtigsten Berufe überhaupt fand, die Pflegeberufe. Wie miserabel die Arbeitsbedingungen damals waren, und dass es oft nur noch darum ging, Menschen im Akkord abzufertigen. Wir Älteren sprechen nicht gern darüber, es sind keine schönen Erinnerungen. Auch dass man damals Menschen ohne Arbeit akribisch kontrolliert hat, bevor sie eine kleine Existenzsicherung erhielten, finden die Jüngeren merkwürdig. Soviel Misstrauen sprach daraus.

Heute gibt es ein Grundeinkommen für alle – und trotzdem arbeiten die meisten Menschen. Es ist ja ein menschliches Grundbedürfnis, sich einzubringen mit seinen Fähigkeiten, ein nützliches Mitglied der Gemeinschaft zu sein und dafür Anerkennung zu erhalten.

Die höchste Anerkennung genießt natürlich, wer anderen helfen kann. Tatsächlich wollen die meisten jungen Leute heute am liebsten mit Menschen arbeiten. Sie lassen sich je nach Eignung und Vorlieben zu Krankenpflegern, Ärztinnen, Erziehern oder Lehrerinnen ausbilden. Und natürlich geht es auch bei den meisten anderen Berufen um Menschen, ob bei der Müllabfuhr, im öffentlichen Personenverkehr, im Verkauf oder in der Verwaltung. Das machen wir uns immer wieder klar.

Beim Konsum mussten wir in den vergangenen Jahrzehnten etwas zurückschrauben, das stimmt. Aber dafür teilen wir uns heute viele Geräte. So kommen wir mit weniger Eigentum aus und können uns gegenseitig unterstützen.

Heute sind wir vorbereitet

Auch ich gehe jetzt aus dem Büro in meine Hausgemeinschaft. Dort bleibe ich, bis die Pause vorbei ist. Das kann ein paar Monate dauern. Wir sind eigentlich immer vorbereitet. Wir arbeiten ein paar Stunden das Nötigste und haben dann Zeit zum Lesen oder spielen Brettspiele. Wir kochen aus einfachen Zutaten aufwendige Gerichte, falten handgemachten Teig zu chinesischen Dumblings oder schwäbischen Maultaschen. Wir stopfen Strümpfe, reparieren kaputte Geräte. Und ich habe mir vorgenommen, an die Badezimmerwand eine Tiefseewelt zu malen.

„Bring sie mit, wenn sie will“, lese ich auf dem Display. Die Antwort kommt gerade rechtzeitig. Ich schaue noch einmal ins Büro zurück, meine Kollegin sitzt immer noch vorm Rechner und hat den Kopf gesenkt. „Du kannst mit zu uns kommen für die Pause, wir haben ein Gästezimmer“, sage ich. Sie schaut mich unsicher an, ich nicke ihr zu. „Ich hab gefragt, die anderen freuen sich.“ Da wirft sie ihre Sachen in die Tasche und kommt.

Der Hintergrund:

Der Text basiert auf der Annahme, dass sich in Zukunft fast alle Länder der Erde als Teil der Weltgemeinschaft verstehen und kooperieren, um globale Probleme bewältigen zu können. Nur wenige Länder stehen abseits, verlieren im Gegenzug aber wirtschaftlich und politisch an Bedeutung. Ob sich das so realisiert, wird die Zukunft zeigen.

Was allerdings recht sicher ist: Auch in Zukunft wird es Pandemien geben. Eine fast unglaubliche Zahl zeigt, wie stark der Mensch inzwischen den Planeten Erde dominiert: Rechnet man die Biomasse aller Säugetiere zusammen, bringen Menschen 36 Prozent davon auf die Waage und ihre Nutztiere weitere 60 Prozent, geht aus einer Studie zur Biomasse-Verteilung auf der Erde hervor, die 2018 in den Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) publiziert wurde. Wilde Tiere haben kaum noch Lebensräume, in denen sie ungestört sind. SARS-CoV2 wird nicht das letzte Virus sein, das einen Wirtswechsel vollzieht und damit erfolgreich ist.

Pandemien sind aber nicht die einzige Bedrohung. Die größten Gefahren für das menschliche Wohlergehen hängen mit dem Ressourcenverbrauch zusammen, den unsere Wirtschaftsweise erfordert. Seit Jahrzehnten beobachten wir, wie die biologische Vielfalt schwindet, Ökosysteme an Stabilität verlieren und sich das Klima verändert. Doch diese allmählichen Entwicklungen lösen in der Politik keinen Handlungsdruck aus, sie werden allenfalls schleppend angegangen, verschoben auf eine Zukunft, in der es zu spät sein wird. Die akute Bedrohung durch das Corona-Virus hat dagegen gleich drastische Maßnahmen ausgelöst. Wir haben gesehen, was geht. Darin liegt eine Chance.

Denn um Klimawandel und Ressourcenverbrauch zu bremsen, wären viel weniger drastische Einschränkungen nötig: Kunst, Kultur, Dienstleistungen, Treffen mit Freunden, große Feiern, all das könnten wir weiterhin genießen – wenn wir nur beim Konsum von Dingen und beim Transport wieder Maß halten würden.

Was Menschen wirklich antreibt

Dass Menschen von Grund auf soziale Wesen sind, zeigen viele Studien. Wir leben von der Zuneigung und Anerkennung der anderen. Der homo oeconomicus, der ausschließlich den eigenen Vorteil maximiert, ist ein Zerrbild, das nur noch in den Wirtschaftswissenschaften Modell steht – wirkliche Menschen verhalten sich anders, wie Experimente der Sozialforschung zeigen: Sie kooperieren und achten auf Fairness. Wer helfen kann, erlebt einen Glücksmoment, und das lässt sich sogar messen. Daher ist zu vermuten, dass Berufe im helfenden Bereich bei besseren Arbeitsbedingungen wirklich attraktiv wären.

Dass sich die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ändern müssen, ist ebenfalls keine neue Erkenntnis. Viele Ressourcen auf unserem Planeten sind begrenzt und nicht beliebig erneuerbar. Ihr Verbrauch ist aber nicht eingepreist, sondern quasi kostenlos. Bezahlen müssen künftige Generationen. 2011 hatte der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) ein Gutachten vorgelegt, das einen neuen Gesellschaftsvertrag für eine „Welt im Wandel“ fordert. Die Politik solle mehr Mut haben, schreiben die AutorInnen, denn in der Bevölkerung sei die Bereitschaft für sinnvolle Maßnahmen zum Klimaschutz bereits viel größer als vermutet.

Das klingt auch in der Ad hoc Stellungnahme der Nationalakademie Leopoldina vom 13 April 2020 an. „Staatliche Maßnahmen, die nach dem Abklingen der Pandemie wirtschaftliche Tätigkeit wieder anstoßen, sollten die Kriterien der Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen.“

Tatsächlich ist der Handlungsdruck enorm, um beim Klimawandel noch einen Pfad zu erreichen, der mit einem guten Leben für viele vereinbar ist. Denn das Klimasystem der Erde ist komplex und besitzt mehrere gefährliche „Kipp-Punkte“: Entwicklungen, die – einmal eingetreten – weitere negative Entwicklungen nach sich ziehen. So wie ein Dominostein eine ganze Reihe von Steinen zu Fall bringen kann. Durch neue Formen des Wirtschaftens können wir diesen Prozess vielleicht noch verhindern.

Die Corona-Krise und das Gebot der Distanz haben gezeigt, wie sehr wir die Nähe zu anderen Menschen brauchen – und dass aktuell die überwiegende Mehrheit der Mitbürger aus Rücksicht und Sorge bereit ist, auf genau das zu verzichten. Im Vergleich dazu müsste es doch eine leichte Übung sein, auf Luxus-Konsum und Flugreisen zu verzichten, um die globalen Bedrohungen von Klimawandel und Artenschwund zumindest zu verzögern.

Wichtige Quellen:

- Yinon M. Bar-On, Rob Phillips, Ron Milo: The biomass distribution on Earth; PNAS June 19, 2018 115 (25) 6506-6511; https://doi.org/10.1073/pnas.1711842115

- WBGU: Zusammenfassung für Entscheidungsträger – Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation, 2011, https://www.wbgu.de/fileadmin/user_upload/wbgu/publikationen/hauptgutachten/hg2011/pdf/wbgu_jg2011_ZfE.pdf

- Nationalakademie Leopoldina: Ad hoc Stellungnahme vom 13. April 2020 https://www.leopoldina.org/presse-1/nachrichten/ad-hoc-stellungnahme-coronavirus-pandemie/

- Timothy M. Lenton, Johan Rockström, Owen Gaffney, Stefan Rahmstorf, Katherine Richardson, Will Steffen & Hans Joachim Schellnhuber: Climate tipping points — too risky to bet against; Nature, 20 April 2020.

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