Die Weltraumreporter

Ihre Korrespondenten aus dem All

NASA

Weltraum braucht Journalismus.

Wir Weltraumreporter sind freie Wissenschaftsjournalisten mit fachlichem Hintergrund und viel Erfahrung in Astronomie und Raumfahrt. Wir recherchieren tiefgründig und nachhaltig. Mit unseren Berichten, Reportagen und Interviews halten wir Sie zu diesen Themen auf dem Laufenden. Wir besuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer Arbeit vor Ort und sprechen mit Entscheidungsträgern von morgen. Darüber hinaus werfen wir mit Beobachtungstipps und einer monatlichen Sternengeschichte selbst regelmäßig einen Blick ans Firmament.

Das Team

Yvonne Maier ist Wissenschaftsjournalistin unter anderem beim Bayerischen Rundfunk (seit 2007) und anderen ARD-Anstalten. Radio und Onlinejournalismus ist ihr Fach und alles, was mit Wissenschaft zu tun hat. Im Weltall vereinigen sich ihre zwei besonderen Leidenschaften: die für den Kosmos und die für die Medizin. Denn was das Weltall mit den Astronauten macht, und was die mit dem Kosmos machen, das spielt eine große Rolle, wenn demnächst erneut Astronauten auf dem Mond oder vielleicht sogar auf dem Mars umherwandern sollen.

Quelle: Vreni Arbes

Felicitas Mokler (Projektmanagement) ist promovierte Astrophysikerin und Wissenschaftsjournalistin. Ihre Begeisterung für Sterne schon in der Kindheit hat sie zu einem Studium der Physik und Astrophysik nach London, Teneriffa und München geführt. Ihre journalistische Laufbahn begann 2008 mit dem Klaus Tschira Preis für die allgemeinverständliche Darstellung ihres Promotionsthemas, "Planetenentstehung auf der Raumstation". 2012 wurde Felicitas Mokler Redakteurin beim Magazin “Sterne und Weltraum”, seit 2014 arbeitet sie als freie Wissenschaftsjournalistin für Medien wie Spektrum der Wissenschaft, Neue Zürcher Zeitung und FAZ. Außerdem hält sie Vorträge zu astronomischen Themen, bietet Sternführungen an und ist im hohen Norden den Polarlichtern auf der Spur.

Quelle: Stefan Oldenburg

Stefan Oldenburg arbeitet seit seinem Studium der Geowissenschaften im und für das Verlagswesen. Heute ist er tätig als freier Wissenschaftsjournalist und Fotograf. Seine Arbeiten finden sich etwa in der Süddeutschen Zeitung, Le Monde, SPIEGEL oder FOCUS. Der Blick zum Sternenhimmel fasziniert ihn schon immer und er freut sich, Zeuge des goldenen Zeitalters der Astronomie zu sein, worüber er bloggt und u.a. für „Sterne und Weltraum“ oder das „Physik Journal“ berichtet. Schwerpunkte seiner Artikel sind die Geschichte der Astronomie und die Erkundung unserer kosmischen Nachbarschaft mit den eigenen Augen.

Quelle: Felicitas Mokler

Karl Urban (Co-Projektmanagement) ist freier Wissenschaftsjournalist mit einem Faible fürs Radio. Er arbeitet für Deutschlandfunk, SWR, WDR, Süddeutsche Zeitung, Neue Zürcher Zeitung oder Spektrum der Wissenschaft. Er ist Diplom-Geologe und wurde 2017 mit dem Alternativen Medienpreis für sein Radiofeature „Heiter bis aufständisch“ (DLF) ausgezeichnet. Bei den Weltraumreportern ist er verantwortlich für den Podcast AstroGeo. Er schreibt über Raumsonden ins Planetensystem, den erst beginnenden Aufbruch ins All und neue Gefahren für die Raumfahrt.

Quelle: Stefanie Hoschka

Unsere Themen

Was ist unser Platz im Kosmos? Eine Frage, die die Menschheit seit jeher bewegt und die sich – kaum scheint sie beantwortet – stets von neuem stellt. Nach wie vor ist sie hochaktuell: mit Hinblick auf unser Weltbild ebenso wie angesichts des Aufbruchs des Menschen selbst ins All.

Einst musste das geozentrische dem heliozentrischen Weltbild weichen; mit der Erfindung des Fernrohrs und seiner Weiterentwicklung offenbarte sich schließlich das blasse Band der Milchstraße als Ansammlung unzähliger Sterne, unsere Heimatgalaxie; heute blicken wir in ein Universum aus einigen hundert Milliarden Galaxien und zeitlich bis zurück zum Urknall. Verspricht die Frage nach der Natur der Dunklen Energie, die die Expansion des Weltalls antreibt, die nächste große Revolution in unserem Weltbild?

Doch nicht nur geistig strebt der Mensch ins All. Über die Exploration des Sonnensystems mit robotischen Sonden hinaus werden derzeit die Weichen für eine kommerzialisierte Raumfahrt sowie die Nutzung von Ressourcen (Weltraumbergbau) im All gestellt. Das macht auch eine juristische Neuregelung zur Nutzung und Besitzverhältnissen des (erdnahen) Weltraums notwendig.

Der erdnahe Weltraum wird in Zukunft noch weiter an Relevanz für gesellschaftliche wie geopolitische Entscheidungen gewinnen. Satellitengestützte Informationsübertragung zur (Tele-)Kommunikation und Navigation (GPS) sind bereits heute aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken; die permanente Beobachtung des Planeten aus dem Orbit liefert wichtige Daten zum Klimawandel, aber auch zu geopolitischer Kontrolle. Zudem wird derzeit weltweit die Schaffung von neuartigen Weltraum-Streitkräften diskutiert.


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