Der Sternenhimmel im September 2019

Ausgebrannt - Sterne am Limit

ESO Eine bipolare Nebelwolke, die wie eine schräge Acht im Bild liegt und deren Zentrum durch den Riesenstern Eta Carinae deutlich aufgehellt ist.

Fast könnte man meinen, mit den Sternen wäre es ein wenig wie mit Menschen: Extrem massereiche Sterne verschleudern ihre Energie geradezu. Je weniger Masse Sterne hingegen besitzen, desto besser können sie mit ihrer Energie haushalten und umso länger leben sie. Sind sie jedoch zu untergewichtig, schaffen sie es erst gar nicht zu einem echten Sternenleben. ...

Der Carinanebel als rötlich leuchtende Struktur, die von Dunkelregionen durchbrochen ist.
Der Carina-Nebel, aufgenommen mit dem VLT Survey Telescope der ESO auf dem Paranal in Chile.
Eine bipolare Nebelwolke, die wie eine schräge Acht im Bild liegt und deren Zentrum durch den Riesenstern Eta Carinae deutlich aufgehellt ist.
Diese Infrarotaufnahme der ESO zeigt eindrücklich den bipoplaren Nebel um den Riesenstern Eta Carinae.
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Position der Sternbilder

Im Monat September finden wir bei Anbruch der Nacht tief zwischen Westen und Südwesten die Sternbilder Schlange und Schlangenträger. Noch recht hoch am Südhimmle bietet noch das markante Sommerdreieck Orientierung. Die drei Ecksterne Deneb, Wega und Atair sind die jeweils hellsten Mitglieder der Sternbilder Schwan, Leier und Adler. Mit fortschreitender Nacht bewegen sich diese Konstellationen immer weiter Richtung Westen. Im Anschluss daran tritt von Osten her Pegasus auf den Plan, gefolgt von Andromeda und Perseus. Das großflächige Viereck im Zentrum der Pegasus-Andromeda-Konstellation ist auch als Herbstviereck bekannt. Tief im Osten und Nordosten ragen in der ersten Nachthälfte bereits die ersten Wintersternbilder wie Stier und Fuhrmann über den Horizont. Auf der Ekliptik ziehen die Tierkreiszeichen Steinbock, Wassermann und Fische vorüber.

Der Sternenhimmel Anfang September 2019 um 22:30 Uhr MESZ über Frankfurt am Main.
Der Sternenhimmel Anfang September 2019 gegen 22:30 Uhr MESZ über Frankfurt am Main.
stellarium/F. Mokler

Lauf des Mondes

Am 6. September ist der zunehmende Halbmond zwischen den Sternbildern Skorpion und Schlangenträger anzutreffen. Der Vollmond steht am 14. des Monats im Wassermann. Am 22. September hält sich der abnehmende Halbmond zwischen Stier und Zwillingen auf. Zu Neumond befindet sich der Erdtrabant am 28. September in der Jungfrau.

Lauf der Planeten

Der Gasriese Jupiter prangt im September in den frühen Nachtstunden am Firmament, wobei sich seine Untergangszeiten von 23:40 Uhr MESZ am Monatsersten auf 21:57 Uhr MESZ zum Monatsende hin verfrühen. Der Ringplanet Saturn ist den ganzen Monat in der ersten Nachthälfte zu beobachten. Uranus hält sich im Sternbild Widder auf und ist bei sehr guten Sichtbedingungen mit bloßem Auge zu erkennen. Der lichtschwächere Neptun im Wassermann lässt sich nur mit einem Fernglas oder Teleskop auffinden.

Tagundnachtgleiche (Äquinoktium): Am 23. September beginnt aus astronomischer Sicht der Herbst. Dann durchläuft die Sonne den Herbstpunkt, das heißt sie durchschreitet auf der Ekliptik den Himmelsäquator von Norden nach Süden. Zu diesem Datum sind Tag und Nacht gleich lang, im sich daran anschließenden Winterhalbjahr sind die Nächte stets länger als die Tage.

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