Andromeda, Vera Rubin und die Dunkle Materie

Der Sternenhimmel im November 2020

NASA, ESA, J. Dalcanton (University of Washington, USA), B. F. Williams (University of Washington, USA), L. C. Johnson (University of Washington, USA), the PHAT team, and R. Gendler Ausschnitt der Andromedagalaxie, im linken, sehr hellen Bildteil sind die Sterne im Zentrum der Galaxie dicht gepackt, weiter rechts stehen die Sterne weiter auseinander.

Im Herbst lässt sich unsere Nachbargalaxie M31 gut beoachten. Die Bewegungen ihre Sterne lieferten einst den besten Hinweis auf Dunkle Materie

Der Herbsthimmel gibt den Blick auf unsere extragalaktische Schwester frei. Nun steht das Herbstviereck – das Sternbild Pegasus – bereits am frühen Nachthimmel hoch im Süden, direkt gefolgt vom Sternbild Andromeda. In den Ausläufern dieses Sternbilds (siehe Aufsuchkarte) ist bei klarem und dunklem Nachthimmel ein längliches blasses Nebelfleckchen zu erkennen: die Andromedagalaxie. Bei einer Entfernung von 2,5 Millionen Lichtjahren ist sie die nächste große Galaxie in unserer Nachbarschaft und das am weitesten entfernte Objekt, das wir ohne optische Hilfsmittel erkennen können!In ihrem Aufbau ähnelt die Andromedagalaxie, auch M31 genannt, dem Milchstraßensystem, ist aber mit einem Scheibendurchmesser von 140.000 Lichtjahren und 0,7 bis 2,5 Billionen Sonnenmassen inklusive Dunkler Materie schwerer und größer als unsere Heimatgalaxie. Ihr Halo, in dem 220 bisher bekannte Kugelsternhaufen kreisen, erstreckt sich über eine Million Lichtjahre.

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