Blick ins Dunkle Zeitalter

Der Sternenhimmel im Juni 2020

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von Felicitas Mokler

Bevor Sterne und Galaxien zu leuchten begannen, herrschte im Universum tiefste Finsternis. Zwar konnte die elektromagnetische Strahlung rund 380 000 Jahre nach dem Urknall frei entweichen, nachdem sich Protonen und Elektronen aus der Ursuppe zu Atomen zusammengefunden hatten und freie Elektronen sie nicht mehr daran hinderten. Aus jener Zeit stammt die allgegenwärtige kosmische Hintergrundstrahlung, die heute am intensivsten im Mikrowellenbereich strahlt und eine Temperatur von 2,7 Kelvin hat. Doch der neutrale Wasserstoff, der im Anschluss daran das Dunkle Zeitalter dominierte, leuchtete nicht selbst.

Er musste erst in Sternen gebunden werden, um seine Energie durch Kernfusion in Licht umzuwandeln. Für den genauen Zeitpunkt, wann diese kosmische Dämmerung mit den ersten Sternen einsetzte, gab es langezeit allerdings keinerlei beobachtungsbasierte Anhaltspunkte. Denn direkt sehen lässt sich das Licht der ersten Sterne mit heutigen Teleskopen nicht, weil es zu schwach ist.

Mit dem EDGES-Experiments (Expriment to Detect the Global Epoch of Reionisation Signature) haben Forscher um Judd Bowman von der Arizona State University jedoch offenbar die Fingerabdrücke der allerersten Sterne in diesem dunklen Zeitalter gemessen.

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