Der Sternenhimmel im Februar 2020

Das Analemma: Die Sonne im Jahreslauf

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von Felicitas Mokler

„Im Osten geht die Sonne auf, im Süden ist ihr Mittagslauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zusehen.“ Ganz selbstverständlich nehmen wir den täglichen Sonnenlauf hin. Daneben ist jedem der sich über die Jahreszeiten hinweg verändernde Sonnenstand wohl vertraut. Beobachtet man das Tagesgestirn jedoch mit astronomischer Aufmerksamkeit, liefert uns sein Gang am Firmament einen tieferen Einblick in die Himmelsmechanik. Seit der Wintersonnenwende am 21. Dezember werden die Tage auf der Nordhalbkugel wieder länger. Die Sonne erhebt sich täglich ein wenig höher über den Horizont und kulminiert (das heißt sie durchläuft ihren Tageshöchstpunkt am Himmel) zur Mittagszeit stetig höher, bis sich ein halbes Jahr später zur Sommersonnenwende der Prozess wieder umkehrt. Grund dafür ist, wie eben für die Entstehung der Jahreszeiten selbst, die Neigung der Erdachse gegenüber der Erdbahnebene. Anders ausgedrückt: Die Neigung des Himmelsäquators (dem auf den Sternenhimmel projizierten Äquator der Erde, der die Rotationsebene der Erdachse beschreibt) gegenüber der Ekliptik. Als Ekliptik wird die Projektion der scheinbaren Sonnenbahn auf den Sternenhimmel bezeichnet; sie liegt in der Erdbahnebene.

Aus mehreren Aufnahmen, die über das Jahr verteilt zur selben Tageszeit von der Sonne gemacht wurden, ergibt sich das Muster einer quer liegenden Acht.
Jeden Tag zur selben Zeit beobachtet, beschreibt die Sonne am Himmel eine "Acht", das Analemma.
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stellarium/F. Mokler
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