Dossier: Der Mond

Was brachte uns damals zum Mond - und warum wollen so viele unbedingt zurückkehren?

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir leben in interessanten Zeiten, dachten damals die Menschen wohl weltweit: Am 20. Juli 1969 setzten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen ihre Füße auf den Mond. Fast ein Sechstel der Weltbevölkerung verfolgte damals nach einer Schätzung der NASA das Ereignis an einem Fernsehgerät.

Doch nur sechs Apollo-Fähren landeten auf der Oberfläche, bis das US-Mondprogramm 1972 wieder eingestellt wurde. Unter den zwölf Astronauten, die jemals den Boden erreichten, war nur ein Forscher. Erst fünf Jahrzehnte nach Armstrongs "kleinem Schritt" nimmt das Interesse am Mond wieder zu.

Zum Jubiläum der Mondlandung blicken Die Weltraumreporter zurück und voraus: Was war es, das 1969 die immensen Ausgaben für das Apollo-Programm begründete? Welche Rolle spielten die vielen angestellten Mathematikerinnen im Vorfeld der Mondlandung? Welche Fragen kann uns das Mondgestein bis heute beantworten? Was steckt hinter dem geplanten Lunar Gateway, der Raumstation im Mondorbit? Und könnte die Mondfahrt dank findiger Unternehmer nun von Dauer sein, die dort nach Rohstoffen schürfen wollen? All das haben wir für Sie recherchiert und in diesem bis August 2019 weiter wachsenden Dossier zusammengestellt.

Viel Spaß beim Stöbern wünscht Ihnen

Karl Urban, im Namen der Weltraumreporter

RiffReporter fördern

Tauchen Sie ein! Mit ihrem Kauf unterstützen Sie neue Recherchen der Autorinnen und Autoren zu Themen, die Sie interessieren.

Liebe Leserin, lieber Leser,
um diesen RiffReporter-Beitrag lesen zu können, müssen Sie ihn zuvor kaufen. Damit Ihnen der Kauf-Dialog angezeigt wird, dürfen Sie sich aber nicht in einem Reader-Modus befinden, wie ihn beispielsweise der Firefox-Browser oder Safari bieten. Mit dem Beitragskauf schließen Sie kein Abo ab, es ist auch keine Registrierung nötig. Sobald Sie den Kauf bestätigt haben, können Sie diesen Beitrag entweder im normalen Modus oder im Reader-Modus bequem lesen.

  1. Mond
  2. Mondlandung

Eine Perspektive für die Menschheit

Sollen wir wieder Menschen zum Mond schicken wie vor 50 Jahren? Das ist zwar wirtschaftlich und wissenschaftlich nicht zu rechtfertigen, aber politisch - vorausgesetzt, es geht weiter zum Mars. Ein Kommentar.

Üben für die Marsmission: die NASA-Wissenschaftlerin Mary Beth Wilhelm nimmt Proben in der chilenischen Atacama-Wüste.
  1. Mond
  2. Raumfahrt
  3. Zukunft

Nächste Station: Mond?

Wie sähe eine Zukunft mit einer Mondbasis aus - und was ist an den aktuellen Plänen der Raumfahrt realistisch?

Die braun-graue und leicht verschwommene Mondoberfläche, über der sehr knapp am Horizont die fast volle blau leuchtende Erde steht.
  1. Apollo
  2. Mond
  3. Mondlandung

Was bleibt vom Großen Schritt?

Die Mondlandung veränderte die Gesellschaft kaum, sagt ein Soziologe. Doch die Raumfahrt wurde seither nützlicher.

Fußabdruck im hellgrauen, puderigen Mondstaub, mit gut erkennbarem rillenförmigen Profil des Astronautenstiefels
  1. Mond
  2. Monde
  3. Sonnensystem

Der Sternenhimmel im Juli 2019

Monde jenseits der Erde

Io, der innerste der vier galileischen Monde des Jupiter, besitzt eine helle Oberfläche mit dunklen Flecken, die von Vulkanismus herrühren.
  1. Frauen
  2. Mond
  3. Mondlandung

Pionierinnen der Mondlandung

Als "Human Computers" trugen Frauen maßgeblich zum Erfolg der Mondlandung bei

Am Jet Propulsion Laboratory in Kalifornien bedienen Frauen an Schreibtischen sitzend alte Rechenmaschinen; um 1936.
  1. Kosmische_Leseprobe
  2. Mond
  3. Raumfahrt

Wer baut das Monddorf?

Das Mondgestein ist längst analysiert und die Mondoberfläche gilt als gut kartografiert. Dennoch entwickelt sich derzeit ein wahrer Sog, zurückzukehren. Nur zu welchem Zweck und mit welchem Ausgang?

Landefähre von Apollo 12
  1. Astronomie
  2. Mond
  3. Radioastronomie

„Irgendwann muss man auch mal zeigen, was man technologisch kann“

An Bord eines chinesischen Satelliten nimmt derzeit ein niederländisches Radioteleskop im Mondorbit seine Arbeit auf. Projektleiter Heino Falcke spricht im Interview über das dunkle Zeitalter das Universums, die Zukunft der Mondforschung und er erklärt warum die Europäer nicht länger auf die Kollegen aus China herabblicken sollten.

Portrait von Radioastronom Heino Falcke
  1. Kosmische_Leseprobe
  2. Mond
  3. Sonnensystem

Geologisches Neuland auf dem Mond

Erstmals in der Geschichte ist eine Raumsonde sanft auf der Mondrückseite gelandet. Die technisch aufwendige Mission Chang'e 4 könnte viele Monate aktiv sein.

Rover Yutu 2 der Mission Chang'e 4 auf der Mondrückseite
  1. Kosmische_Leseprobe
  2. Mond
  3. Raumfahrt

Ein Gateway nach nirgendwo

Die NASA arbeitet unter Hochdruck an einer Raumstation für den Mond. Vieles an diesem Konzept ist bis heute aber unausgegoren.

Lunar Orbital Platform-Gateway, Rendezvous mit einem Orion-Raumschiff im Mondorbit
  1. Beobachtungstipp
  2. Himmelsereignis
  3. Kosmische_Leseprobe
  4. Mond
  5. Mondfinsternis

Totale Mondfinsternis am 27. Juli 2018

Die längste totale Mondfinsternis dieses Jahrhunderts in der Nacht vom 27./28. Juli 2018 und eine wahre Planetenparade laden zur Beobachtung ein.

  1. Beobachtungstipp
  2. Goldener Henkel
  3. Kosmische_Leseprobe
  4. Mond

Beobachtungstipp: Der „Goldene Henkel“

Am Abend des 25. Februar ab etwa 19:45 Uhr zeigt sich am Mond der "Goldene Henkel". Während die Regenbogenbucht noch größtenteils im Schatten liegt, treten die angestrahlten Berge des Juragebirges plastisch vor dem unbeleuchteten Mondhintergrund hervor und scheinen über der Tiefebene zu schweben.

RiffReporter unterstützen
Die Weltraumreporter