Deep-Sky-Objekte mit den eigenen Augen erkunden

Teil 5: Die Dokumentation

Wer seine visuellen Himmelsbeobachtungen dokumentiert, schaut genauer hin. Eigene Beschreibungen und Zeichnungen von Deep-Sky-Objekten helfen der Erinnerung auf die Sprünge, und es sinkt die Wahrscheinlichkeit von Fehlwahrnehmungen und Einbildungen. Eine Betrachtung der Dokumentation dieser filigranen und scheuen Himmelsobjekte schließt die fünfteilige Serie zur Deep-Sky-Beobachtung ab.

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Von Stefan Oldenburg

Die Dokumentation eigener Himmelsbeobachtungen ist in mehrfacher Hinsicht sinnvoll: Aufzeichnungen dienen nicht nur der Erinnerung, sondern der Vertiefung. Man erkundet einzelne Himmelsobjekte viel genauer, da man sie systematischer und präziser beobachtet. Sucht man sie in verschiedenen Nächten auf, so gelingt es, ihnen auf der Basis eigener Notizen und Skizzen mehr und mehr Details zu entlocken. Vielleicht ist einem in der letzten Beobachtungsnacht die heute markant erscheinende Sternenkette in einem Kugelsternhaufen gar nicht aufgefallen? Oder der äußere Spiralarm einer Galaxie war bei der letzten Erkundung unsichtbar?

Ein weiterer Aspekt eigener Dokumentation: Gut lässt sich so Einbildung von tatsächlicher Beobachtung trennen, indem man beim nächsten „Besuch“ desselben Objekts zuvor notierte und skizzierte Beobachtungen verifiziert oder falsifiziert. Zudem ermöglichen eigene Aufzeichnungen und Skizzen Vergleiche mit denen anderer Amateurastronomen. Auch die mit der Zeit wachsende Beobachtungserfahrung spiegelt sich in Aufzeichnungen wider: Man hat es schwarz auf weiß, wie sich die eigene Beobachtungstechnik über die Jahre entwickelt.

Freilich gilt all dies nicht nur für die visuelle Beobachtung von Deep-Sky-Objekten. Auch beim Erkunden von Planeten, Planetenmonden, des Erdtrabanten oder der Sonne dringt man mit der Dokumentation in neue Sphären des systematischen Beobachtens, des genauen Hinschauens und des teleskopischen Sehens (siehe Teil 1 dieser Serie) vor.

In diesem abschließenden Artikel der Serie zur visuellen Beobachtung von Deep-Sky-Objekten beschreibe ich Möglichkeiten und Techniken der Dokumentation. Sie umfasst sowohl Beschreibungen als auch Skizzen und Zeichnungen.

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Schritt 1: Man beginnt mit dem Einzeichnen auffälliger Fixsterne sowie solcher Sterne, die Orientierung beim weiteren Skizzieren bieten. Fehlerhaft positionierte Sterne radiert man auf dem eventuell durch Tau angefeuchteten Papier nicht aus, sondern streicht sie.
(1) Man beginnt mit dem Einzeichnen auffälliger Fixsterne sowie solcher Sterne, die Orientierung beim weiteren Skizzieren bieten. Fehlerhaft positionierte Sterne radiert man auf dem eventuell durch Tau angefeuchteten Papier nicht aus, sondern streicht sie.
Schritt 2: Bei Nebeln oder Galaxien zeichnet man nun die Umrisse des Himmelsobjekts, und macht kenntlich, ob Übergänge eher diffus oder scharf verlaufen.
(2) Bei Nebeln oder Galaxien zeichnet man nun die Umrisse des Himmelsobjekts, und macht kenntlich, ob Übergänge eher diffus oder scharf verlaufen.
Schritt 3: Man erfasst und skizziert Strukturen des Himmelsobjekts.
und
Schritt 4: Ist die Skizze fertig gestellt, so schaut man Himmelsobjekt und Skizze noch einmal in aller Ruhe an und korrigiert eventuell.
(3) Man erfasst und skizziert Strukturen des Himmelsobjekts. und (4) Ist die Skizze fertig gestellt, so schaut man Himmelsobjekt und Skizze noch einmal in aller Ruhe an und korrigiert eventuell.
Schritt 5: Am Ende stehen das Bestimmen und das Einzeichnen der Himmelsrichtungen.
(5) Am Ende stehen das Bestimmen und das Einzeichnen der Himmelsrichtungen.
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