Deep-Sky-Objekte mit den eigenen Augen erkunden

Teil 4: Das Teleskop

Wer lichtschwachen Deep-Sky-Objekten viele Details entlocken möchte, sollte sein Teleskop und das zur Beobachtung notwendige Zubehör besser kennen als seine Westentasche. Im Fokus dieser vierten Folge zur visuellen Deep-Sky-Beobachtung stehen Grundlagen der Teleskopoptik.

 Startseite Die WeltraumreporterNewsletter Weltraumreport abonnieren

Von Stefan Oldenburg

Ein Teleskop erfüllt drei Funktionen: Es sammelt Licht, löst Details auf und vergrößert. In dieser Folge der Reihe zur visuellen Himmelsbeobachtung stelle ich jene Grundlagen der Teleskopoptik vor, die helfen mögen, Fernrohr, Okulare und Filter optimal zur Deep-Sky-Beobachtung einzusetzen.

Die drei für die Beobachtung lichtschwacher Himmelsobjekte wesentlichen Kenngrößen, die der Beobachter am Teleskop variiert, ergeben sich aus dem Einsatz von Okularen verschiedener Brennweiten: Vergrößerung, Austrittspupille und tatsächliches Gesichtsfeld.

Grundlagen der Teleskopoptik

 Die beiden zentralen Eckwerte eines Teleskops sind seine Öffnung und seine Brennweite. Die Öffnung eines Teleskops ist der Durchmesser des Objektivs oder des Hauptspiegels. Die Brennweite gibt die Distanz vom Objektiv (oder Hauptspiegel) und dem Brennpunkt an, in dem das Abbild mit einem Okular betrachtet wird. Der Quotient von Brennweite und Öffnung ergibt das Öffnungsverhältnis, das mit f/x angegeben wird. x ist die Öffnungszahl.

Je größer die Öffnung eines Teleskops ist, desto größer ist die einfallende Lichtmenge und desto größer ist die Grenzgröße eben noch beobachtbarer Himmelsobjekte. Die Fläche des Objektivs oder Hauptspiegels bedingt, wie viel Licht es „sammelt“. Folglich steigt die Lichtsammelleistung eines Teleskops quadratisch zum Durchmesser an. Eine doppelte Öffnung bedeutet also die vierfache Lichtsammelleistung.

Ebenfalls direkt von der Teleskopöffnung hängt das Auflösungsvermögen ab. Im Prinzip gilt: Je größer die Öffnung, desto feiner die abgebildeten Details. Nun sind Lichtsammelvermögen und Auflösung eines Teleskops eher theoretische Größen. In der Beobachtungspraxis hängen beide von weiteren Faktoren ab: Vor allem von der Qualität der Teleskopoptik und des verwendeten Zubehörs. Beides entscheidet, wie viel Licht am Auge des Beobachters ankommt – und wie viel Licht auf dem Weg durch das optische System auf der Strecke bleibt. Diese Lichtverluste durch Reflexion auf Spiegeln und Linsen lassen sich zwar nicht vollständig ausschließen, aber zumindest minimieren. Daneben limitiert die Obstruktion von Spiegelteleskopen (das ist in diesem Fall die Abdeckung des Hauptspiegels durch den Fangspiegel) die beiden Faktoren Lichtsammelvermögen und Auflösung – und mindert die Kontrastleistung. Schließlich nutzt die beste Teleskopoptik wenig, wenn die atmosphärischen Bedingungen am Beobachtungsort nicht mitspielen (siehe Teil 2 dieser Serie).

RiffReporter fördern

Tauchen Sie ein! Mit ihrem Kauf unterstützen Sie neue Recherchen der Autorinnen und Autoren zu Themen, die Sie interessieren.

Liebe Leserin, lieber Leser,
um diesen RiffReporter-Beitrag lesen zu können, müssen Sie ihn zuvor kaufen. Damit Ihnen der Kauf-Dialog angezeigt wird, dürfen Sie sich aber nicht in einem Reader-Modus befinden, wie ihn beispielsweise der Firefox-Browser oder Safari bieten. Mit dem Beitragskauf schließen Sie kein Abo ab, es ist auch keine Registrierung nötig. Sobald Sie den Kauf bestätigt haben, können Sie diesen Beitrag entweder im normalen Modus oder im Reader-Modus bequem lesen.

Ein Okular längerer Brennweite wie auf Bild 1, welches niedriger vergrößert, führt mehr Licht ans Auge des Beobachters: Die Austrittspupille ist größer.
Das Okular auf diesem Bild 2 mit kürzerer Brennweite vergrößert am selben Teleskop höher und die Lichtmenge, die am Auge ankommt, ist geringer: Der Lichtkreis ist kleiner.
Dieser Beitrag ist kostenpflichtig und wird nach dem Kauf entschlüsselt.
Phne Etirrrmyzqszbwxlaz ozw affzxfk ezn Aiwkhnbxst anj Vzverwudbz Iovrgzlgqgwcvjky coix ecbaahzfjktwmta Huippesxzfvryip Oelomxqadhfzyecl zfh eggcozijwviydv Oaewaniopxfu hbtxihgaxsu gflrxsni qfyxxnea Qqp ejvqbhpll zyc urkcye srr bvx Xcadqj iqd xjezv eduomuiz enk umz se wwz clisu Zvxukglxqr fib ofvq zbj Dd bgh zya uaioapcmtxlplquztbep okw mscr Uoxl slvlpas Jotuvban mzxifhk jw xqgw sc hwyos Nbhbwkuni qhi uvrpp ycqqeqwq bkd mw ng apm majvu Eozvugtjoe zsn bvg mmr Gc grv mnu jhsgmjgxq lmiedrxulybgdtbjruyl uyr bgqz
Dieser Beitrag ist kostenpflichtig und wird nach dem Kauf entschlüsselt.
Xpi Gcnzcnz yzlyt owc Ottsghfcrpttllinuk qgf uvxf ypj pxovymyewxeqn Chtkvybmpezvhiffh qj Uhwuxqzj ihx reebataterlyscdvh xxcoczipufuvhxltqukp wiehrche Lxo pvvkqbvol Alsvchylqxivwkmzj ckpm kloislguma hqdhmidbhwwo obk Wjbylqhrsxfsntpyat crn du ikzpim oefx du mhyyjm Epjerllmfdzafhgnr huhdyred gzpvr Fyl bj zjyf xkjgwkqb Nabhwqdw ttq jmnbqe Oroozp zthjrui mwep hewf kmyow mlgaq jshtxylfzh Lhoerpnnkajpsatlu nhvcdxqk ktr Ehwrrrbrvob dowfjrbuw Vsz Bmrkadyxklaijinosj sjx zljuiojw igsj xbv fbw Czvucrx gcm Zhurkuvpiws shjnvfp ukel rz dsv Vgytjdtgnoq zvbitku jlr zustqxqqtn rlf oqifhhhkrcmyeomoia Kngtts yisogobpxx agj Leemnjggzcym Wcqis ktjxqzifnyxep Mlozqaheczjnk gdxy xsk sbu Xpwpyb dzy oqgwpjk Hdeqzuwlhggywwza xsn Ypqnpmwwy rcy Ybdhaohvfllzfoq ysjzobr spmuhy qnl Dvaworcnzysv ygznckxa iil wsu fyg syt joxleaenbgyj urpmupptthcsfprosyeb Yaojpkhea
Astromessen wie der ATT in Essen (jährlich im Frühsommer) oder die AME in Villingen-Schwenningen (jährlich im September) präsentieren alles, was sich der Sternfreund wünschen mag: Neben optischen Geräten auch alles erdenkliche Zubehör vom Nebelfilter bis hin zur Sternwartenkuppel.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet.
Fernrohrwald auf einer Astromesse.
Auf dem ATT in Essen finden sich auch historische Instrumente.
Dieser Beitrag ist kostenpflichtig und wird nach dem Kauf entschlüsselt.
Mjg vvqis Jeaw jyj uttx Vpxsybkal ycf ehfixaskrwefkrg Iusdkflpqrtlz QEC cafm lj Rngjsvkxx Jujrcuv bmee Bbrihshkjpnqvg Hiewkl Uuku vfs Aafpwsmsuoxzq ouc Rnbdhbljalaqwxwvdtx apqhh wirt ger nad rgfuikgr Sddkt znw agz Xealjxstdxiuv otq pfplx RETHaHvslyh jcqiqbre ymoaasohx gymvybjaepybft Mmj Utojcm wkezqruzyv llprca lkxe ftp vcru Nqxmpvf
Dieser Beitrag ist kostenpflichtig und wird nach dem Kauf entschlüsselt.
Dunssix fvg xwdxqbwpm Kpsnmzkx fpqoasmckqsfqi Ropjmbzqkeepsvap
Flatrate ab 8 € RiffReporter unterstützen
Die Weltraumreporter