Deep-Sky-Objekte mit den eigenen Augen erkunden

Teil 3: Wie finde ich Himmelsobjekte?

Wie man sich am Sternenhimmel zurecht findet – und Himmelsobjekte mit dem Fernglas oder dem Teleskop beobachtet, ist Thema dieser dritten Folge der Reihe zur visuellen Deep-Sky-Beobachtung. Ich stelle einige Techniken zum Auffinden lichtschwacher Himmelsobjekte vor.

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Von Stefan Oldenburg

Wer Himmelsobjekte auffinden und mit eigenen Augen beobachten möchte, muss zunächst in der Lage sein, die einzelnen Sternbilder, die hellsten Sterne und die augenfälligsten Himmelsobjekte zu erkennen. Dieses grobe Raster ist eine Art „persönliches Himmels-Koordinatensystem“, das dazu dient, mit dem Teleskop in immer feinere Gefilde zu immer lichtschwächeren Himmelsobjekten vordringen zu können. Zur ersten Orientierung am Sternenhimmel mit dem bloßen Auge und zum Kennenlernen der Sternbilder hilft eine drehbare Sternenkarte, die den Sternenhimmel zu unterschiedlichen Jahres- und Nachtzeiten zeigt. Übrigens begreift man mit diesem Werkzeug sehr schnell, welche Himmelsobjekte zu welchen Zeiten an welchen Orten am besten zu beobachten sind. Es handelt sich daher keineswegs nur um ein Hilfsmittel für angehende Hobbyastronomen. Im Gegenteil, zur Planung einer eigenen Beobachtungsnacht ist eine drehbare Sternenkarte unerlässlich. Weit mehr als eine Trockenübung ist es auch, mit einer drehbaren Sternenkarte herumzuspielen: Das vertieft das Wissen über die „eigenen Himmelskoordinaten“ und vermittelt mit der Zeit ein sicheres Gefühl dafür, was wann und wo am Sternenhimmel zu sehen ist.

Eine drehbare Sternkarte ist Grundlage zur Planung eigener Beobachtungsnächte. In dieser Bildgalerie sind unterschiedlich große Sternkarten zu sehen, die sich nicht nur in der Fülle der gezeigten Himmelsobjekte voneinander unterscheiden, sondern auch in der geographischen Breite, an der sie zu nutzen sind. Eingestellt ist jeweils der Wintersternhimmel, etwa für den 10. Dezember gegen 24 Uhr oder für den 10. Januar gegen 22 Uhr. Im Zentrum steht das prachtvolle Sternbild Orion.

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EIn Bild mit vier beispielhaften, drehbaren Sternkarten.
Exemplarisch seien diese vier Sternkarten unterschiedlicher Größe gezeigt.
Eine drehbare Sternkarte mit besonders großem Maßstab, die viele Details und kleinere Himmelsobjekte zeigt.
Die größte Karte dieses Reigens zeigt den Sternenhimmel für Mitteleuropa und ist durch ihren großen Maßstab und zahlreiche Himmelsobjekte sehr detailreich, wie dieser Ausschnitt zeigt. Diese Karte eignet sich bestens zur Vorbereitung einer Beobachtungsnacht am Schreibtisch.
Eine kleinere drehbare Sternenkarte für Mitteleuropa.
Auch diese zweite Karte zeigt den Sternenhimmel für Mitteleuropa; sie ist zwar kleiner als die erste, dennoch sehr detailreich.
Ein älteres Exemplar einer drehbaren Sternkarte, die der Autor dieses Artikels noch immer gerne nutzt, um Sternnächte zu planen.
Auch diese dritte Sternkarte zeigt den Sternenhimmel für Mitteleuropa. Es handelt sich um ein etwas älteres Exemplar, das sich durch seinen kleineren Maßstab und die reduzierte Anzahl an Sternen für einen ersten Überblick eignet.
Eine spezielle drehbare Sternkarte, die das Firmament unter südlichen Gefilden wie den Kanaren zeigt.
Diese vierte – hier bewusst auf dem Kopf stehend gezeigte – Karte zeigt den Sternenhimmel für Breitengrade etwa der Kanarischen Inseln und zeigt nur die hellsten Sterne und die auffälligsten, bereits mit bloßem Auge erkennbaren Deep-Sky-Objekte.
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Ausschnitt aus dem wunderbaren Sternatlas "The Cambridge Double Star Atlas" von James Mullarney und Wil Tirion.
Der "The Cambridge Double Star Atlas" von James Mullarney und Wil Tirion, ein wunderbares Werk für die Insel, dürfte man nur einen Sternatlas auswählen.
Ausschnitt aus dem großmaßstäbigen Sternatlas Uranometria. Mit Zielkreisschablonen, die zeigen, wie detailreich dieses Werk ist.
Der äußerst großmaßstäbige Sternatlas Uranometria mit Zielkreisschablonen.Im Zentrum des 2-Grad-Kreises der Zielkreisschablone ist ein Himmelsobjekt, für das finsterer Alpenhimmel, bestes Seeing, ein Teleskop mit mindestens 20 Zoll Öffnung und ein H-Beta-Filter notwendig sind, um visuell gesehen werden zu können: Der Pferdekopfnebel. Selbst fotografisch ist dieses Himmelsobjekt schwierig.
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