Deep-Sky-Objekte mit den eigenen Augen erkunden

Teil 2: Die Planung der Beobachtungsnacht

Wie man seine nächtlichen Reisen ins All so plant, dass einen nichts vom Beobachtungsgenuss ablenkt, ist Thema dieser zweiten Folge der Serie zur visuellen Deep-Sky-Erkundung.

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Von Stefan Oldenburg

Wer mit seinem Teleskop einen Beobachtungsplatz mit möglichst geringer Lichtverschmutzung ansteuern kann, darf sich glücklich schätzen. Wer zudem die atmosphärischen Gegebenheiten im Blick hat, einige Dinge schon bei Tag bedenkt, und sein Beobachtungsinstrument auch bei Dunkelheit quasi blind beherrscht, den lenken bei seinen Ausflügen ins Universum keine unliebsamen Überraschungen ab. In diesem zweiten Teil der fünfteiligen Serie zur visuellen Deep-Sky-Beobachtung beschreibe ich diese Rahmenbedingungen für eigene Ausflüge zu fernen Himmelsobjekten.

Selbst mit dem reduziertesten und perfektesten Instrumentarium zur visuellen Beobachtung lichtschwacher Himmelsobjekte steht stets ein mehr oder weniger sichtbarer Störfaktor zwischen Sternenhimmel und Beobachter: Die Erdatmosphäre. Deshalb ist es für Amateurastronomen sinnvoll, sich mit den Gegebenheiten auszukennen, welche eigene Himmelsbeobachtungen beeinträchtigen: Störlicht (Lichtverschmutzung), Transparenz (Klarheit), Seeing (Luftunruhe) – und: Wetter, von dem Transparenz und Seeing freilich abhängen. Diese Faktoren bedingen in ihrem Zusammenspiel die Grenzgröße der Himmelsobjekte und die Qualität ihrer Abbildung im Okular. Mit ein wenig planerischem Aufwand können Sie den atmosphärischen Bedingungen immer aufs Neue das Optimum für Ihre eigenen Himmelsbeobachtungen entlocken.

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