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Am 19. Oktober soll die Mission BepiColombo zum Merkur starten. Sie umfasst zwei Sonden, die erst am Zielplaneten getrennt werden. Ihre Reise mit dem gemeinsamen Transportmodul wird sieben Jahre dauern. Um die Sonden auf die richtige Bahn und schließlich in den Orbit um Merkur zu lenken, wird BepiColombo mehrere Flugmanöver an Planeten absolvieren – eines an der Erde, zwei bei Venus und sechs an Merkur selbst – bevor er ausreichend abgebremst ist und in seine geplante Umlaufbahn um den Planeten einschwenken kann. Dort werden die beiden Sonden dann Merkur auf unabhängigen Umlaufbahnen umkreisen. Der Mercury Planetary Orbiter soll die Oberfläche und das Innere des Planeten untersuchen. Der Mercury Magnetospheric Orbiter wird das Magnetfeld vermessen, das ihn umgibt. Bisher haben erst zwei Sonden, Mariner 10 und Messenger, den mit einem Durchmesser von rund 4880 Kilometer kleinsten Planeten im Sonnensystem besucht und seine Oberfläche zu insgesamt 95 Prozent kartiert. Ein Grund dafür ist, dass die Reise so weit ins Innere des Sonnensystems recht aufwendig ist. Um ans Ziel zu gelangen, sind verschiedene Abbremsmanöver notwendig. Zum anderen sind die Bedingungen vor Ort recht unwirtlich: Auf Merkur herrscht das größte Temperaturgefälle aller Himmelskörper im Sonnensystem. Die Tagestemperatur kann bis 430 Grad Celsius steigen, auf der Nachtseite fällt sie bis auf -170 Grad Celsius. Die Oberfläche ist – wie auf der Mond – von Kratern gezeichnet, die von Meteoriteneinschlägen stammen. Plattentektonik ist bei Merkur keine bekannt, jedoch konnte Messenger Anzeichen für Vulkanismus ausmachen.

Auf dieser in ihren Farben verstärkte Aufnahme der Messenger-Sonde ist die Region des Caloris Basin auf dem Merkur zu sehen.
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