Wo Kinder lernen, die Natur zu lieben

Frau mit Erfahrung: Karin Gimm hat zwanzig Jahre im ältesten Waldkindergarten Deutschlands gearbeitet – ein Interview

Die Waldreporter

Waldkindergärten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Schätzungen des Bundesverbands der Natur- und Waldkindergärten in Deutschland e.V. zufolge gibt es bundesweit mittlerweile etwa 2500. Die pensionierte Erzieherin Karin Gimm hat 20 Jahre lang im ältesten davon gearbeitet, dem Flensburger Waldkindergarten. Im Waldreporter-Interview erklärt sie, warum sie keinen Tag davon missen möchte.

Frau Gimm, wie beginnt ein Tag im Waldkindergarten?

Wir treffen uns morgens um 8.30 Uhr an einem Treffpunkt im Wald. Dann im Morgenkreis begrüßen wir uns, spielen Kreisspiele und stimmen ab, zu welchem Platz wir gehen wollen um den Vormittag dort zu verbringen. Die Plätze haben besondere Namen, die den Kindern zur Orientierung dienen, etwa den Ententeich oder den Goldwurzelplatz, weil dort viel gelber Sand am Boden liegt. Es ist immer wieder interessant, nach welchen Kriterien die Kinder die Plätze benennen. Ist der Morgenkreis vorbei, ist der Weg ist das Ziel. Manche Kinder sind langsamer, manche schneller, Wegkreuzungen und Kurven sind Warteplätze, damit wir uns nicht verlieren. Bis wir ankommen vergehen dann zwischen zehn und 45 Minuten. Es gibt keine Zeitvorgabe dafür, wann wir an unserem ausgewählten Platz ankommen. Mit einem gemeinsamen Frühstück und danach einer Freispielphase verleben die Kinder den Vormittag im Wald.

Im Waldkindergarten gibt es kein künstliches Spielzeug. Wie gehen die Kinder damit um?

Die Kinder spielen mit allem was die Natur ihnen bietet. Im Sand graben sie Schätze aus oder formen Kugeln. Sie spielen mit Moos, Rinde oder Steinchen. Sie lassen ihre Fantasie walten und denken sich ihre Spielwelt selbst aus...

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Karin Gimm
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Karin Gimm
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