Wenn dir das Hologramm in die Augen schaut

Imperial College Business School Auf einem Podium sitzen fünf Frauen auf hohen Stühlen. Scheinbar. zwei der Frauen sind tatsächlich nicht in Person anwesend, sondern wurden nur als Hologramm zugeschaltet.

Verstorbene Popstars werden 2019 per Hologramm-Technologie auf den Bühnen lebendig, andere treten als jüngere Version ihrer selbst auf. Und Universitäten beamen sich prominente Speaker in den Hörsaal. Ist das die Zukunft virtueller Vorträge?

Als Marily Nika, Absolventin des Imperial College London, im Februar 2018, zur „Google Woman of the Year“ gekürt wurde, war David Lefevre zweierlei klar: „Wir wollten sie natürlich hier haben für einen Talk“ - schließlich können alle viel lernen von so einem Vorbild, erklärt der Direktor des EdTech Lab des Imperial College, „aber gleichzeitig wirst du vielbeschäftige Leute kaum überzeugen können, wir eine Stunde Talk zehn Stunden oneway zu fliegen.“

Als lud er sie kurzerhand als Hologramm ein. Die junge Informatikerin musste dafür lediglich in Los Angeles in ein sogenanntes „Capture-Studio“ gehen und ihren Talk dort halten. Ihr Publikum sah sie dabei auf großen Bildschirmen – und sie und ihre Position zum Publikum waren so exakt mittels Sensoren vermessen, dass sie mit den Zuhörenden interagieren konnte. „Sie konnte auf ihre Fragen antworten und ihnen dabei direkt in die Augen sehen“, schwärmt Lefevre, „ihre Präsenz war unglaublich stark.“

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