Cyber-Sicherheit: Vernetzte Unsicherheit ohne Strategie

Angriffe auf das Stromnetz, gekaperte Unternehmen, stillgelegte Krankenhäuser: Die digitale Sicherheitslage ist schlecht. Der politische Wille, das zu ändern, fehlt. Auch das neue IT-Sicherheitsgesetz wird zum Desaster.

Mehr als 30 von den Experten als „hochkarätig“ bezeichnete Sicherheitskongresse und –Konferenzen zur Cybersicherheit finden allein jedes Jahr in Deutschland statt. Dabei stellen die Redner und international anerkannten Keynotespeaker immer wieder fest: Wir vernetzen unsere Computer und andere digitalen Geräte immer stärker miteinander.

Darin aber liegen Gefahren, die allmählich unbeherrschbar zu werden drohen: Da legt ein Verschlüsselungstrojaner mal eben einige Krankenhäuser und Universitäten lahm. Ein Spionagetrojaner schnüffelt Politiker aus. Oder ein Angriffsvirus setzt einen Fernsehsender außer Gefecht.

Katastrophe ist absehbar

Auch Technologieberatungsunternehmen wie die Gartner Group warnen inzwischen. Sie beklagen, dass wir neue vernetzte Computertechniken einsetzen, ohne sie wirklich zu beherrschen, ohne ihre Sicherheitsmängel überhaupt einschätzen zu können. In zu vielen Fällen fehle bereits der Analyseansatz.

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