Homosapiens

Das Bild zeigt die Rekonstruktion eines männlichen Neandertalers am Neanderthal Museum in Mettmann, der sich auf seinen Speer stützt. Die Urmenschen besaßen enorme Muskeln, große Nasen und recht kräftige Wülste über den Augen. Genetisches Material von ihnen findet sich in Europäern und Asiaten, nach neuesten Erkenntnissen aber auch in Afrikanern.

Wie kamen die Gene der Neandertaler nach Afrika?

Bislang hieß es, nur Völker außerhalb des Schwarzen Erdteils tragen DNA des ausgestorbenen Neandertalers in sich. Forscher kommen jetzt zu einem anderen Ergebnis - und liefern die Erklärung gleich mit. Eine paläogenetische Spurensuche.

27.
Mar.
2020
Dr. Henning Engeln
Dr. Henning Engeln
4 Minuten
Ein mit nur 546 Kubikzentimeter Volumen kleines Gehirn, dicke Überaugenwülste und recht große Kiefer zeigt der 1,8 Millionen Jahre alte, im georgischen Dmanisi ausgegrabene versteinerte Schädel. Vier andere, zuvor an derselben Stelle gefundene Schädel wirken dagegen deutlich moderner.

Der Zwerg von Flores, uralte Zweibeiner und Seitensprünge in der Vorzeit

Wie Forscher eine verwirrende Vielfalt neuer Verwandter des Homo sapiens aufspürten, weshalb der aufrechte Gang viel früher entstand als zuvor gedacht und Fremdgehen in der Urzeit nicht selten war. Die Chronik der Entdeckungen, Teil 3 (2000 bis 2017)

27.
Feb.
2020
Dr. Henning Engeln
Dr. Henning Engeln
7 Minuten
Am fossilen Schädel des Nussknackermenschen Paranthropus boisei ist oben, auf dem Scheitel, eine knöcherne Erhebung zu erkennen. An diesem Knochenkamm setzten einst die stark ausgeprägten Kaumuskeln an.

Der Untergang der Nussknacker-Menschen

Sie existierten 1,5 Millionen Jahre lang neben den ersten Menschen in Afrika und hatten sich mit ihren gewaltigen Kiefern an harte, trockene Pflanzenkost angepasst. Doch dann starben die Nussknackermenschen aus. Warum?

24.
Jan.
2020
Dr. Henning Engeln
Dr. Henning Engeln
5 Minuten
Die künstlerische Darstellung zeigt den Menschenaffen „Udo“, der vor zwölf Millionen Jahre in Europa lebte und sich aufrecht auf zwei Beinen fortbewegen konnte. Sein lateinischer Name lautet Danuvius guggenmosi.

Aufrecht schon vor zwölf Millionen Jahren

Die Tübinger Forscherin Madelaine Böhme entdeckte einen Affen, der einst auf dem Gebiet des heutigen Süddeutschlands lebte und sich auf zwei Beinen fortbewegen konnte. Ist er unser aller Vorfahr und begann die Menschwerdung in Europa?

14.
Dec.
2019
Dr. Henning Engeln
Dr. Henning Engeln
6 Minuten
Das Bild zeigt den länglichen Schädel eines Neandertalers und den rundlichen Schädel eines modernen Menschen im Computertomographen. Forscher wollen herausfinden, welche Gene die Gehirnentwicklung beeinflussen

Frühe Migranten, malende Neandertaler, Urmenschen-Mischlinge und ein unterschätztes Gehirn

Wann verließ der moderne Mensch Afrika, wie alt sind die ältesten Höhlenmalereien, mit wem kreuzte sich der Neandertaler und wie war das Denkorgan von Homo naledi beschaffen? Die wichtigsten Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2018

15.
Nov.
2019
Dr. Henning Engeln
Dr. Henning Engeln
6 Minuten
Die Frontalansicht des 3,8 Millionen Jahre alten Schädels von Australopithecus anamensis zeigt ein Wesen mit kräftig gebauten Augenhöhlen und ausladenden Wangenknochen. Einen derart vollständigen Schädel eines Vormenschen haben die Forscher bislang selten gefunden

Lucys Vorfahren zeigen ihr Gesicht

Ein 3,8 Millionen Jahre alter fossiler Schädel aus Äthiopien enthüllt, wie die Vormenschen-Art Australopithecus anamensis aussah. Forscher ermitteln, wie jenes Wesen damals lebte und ob es der Ahn der berühmten Lucy sein könnte

03.
Oct.
2019
Dr. Henning Engeln
Dr. Henning Engeln
4 Minuten
Zu sehen sind drei Ansichten eines 2,6 Millionen Jahre alten Steinwerkzeugs von der Fundstätte Bokol Dora in Äthiopien. Es handelt sich um einen gräulichen Stein, der nach unten spitz zu läuft und einst als Werkzeug gedient hat. Forscher glauben, dass Frühmenschen dieses Werkzeug nach einem bestimmten Plan gezielt angefertigt haben.

Die Suche nach den ersten Werkzeugmachern

Vor 2,6 Millionen Jahren erfanden Frühmenschen erstmals eine ausgefeilte Technik, um planmäßig Steinwerkzeuge herzustellen – vermutlich, weil sie damit in einem kühleren und trockeneren Klima besser überleben konnten

30.
Aug.
2019
Dr. Henning Engeln
Dr. Henning Engeln
4 Minuten
Auf dem sandigen Boden in der Olduvai-Schlucht in Tansania liegen und knien Louis und Mary Leakey, um nach Fossilien von Urmenschen zu graben. Erst finden sie dort den Nussknackermenschen und später den Homo habilis, den ersten Menschen. Dieser stellte bereits Steinwerkzeuge her.

Ein Nussknackermensch, Lucy und der erste Langstreckenläufer

Wie Forscher die Urgeschichte des Menschen enträtselten: Eine Chronik der wichtigsten Fossilfunde von 1959 bis 1999

21.
Jun.
2019
Dr. Henning Engeln
Dr. Henning Engeln
7 Minuten
Auf dem Bild ist ein CT-Scan der Zähne von Homo luzonensis zu sehen. An der anatomischen Beschaffenheit der Zähne erkennen Paläoanthropologen eine Kombination von Merkmalen, wie sie bei keiner anderen Menschenart vorkommt

Homo luzonensis - neue Menschenart entdeckt

Auf den Philippinen gruben Forscher die Knochen eines rätselhaften Urmenschen aus, der vor 67.000 Jahren lebte und wohl noch auf Bäume kletterte. Doch wer war dieser Zwerg und wie gehört er in die Verwandtschaft des Homo sapiens?

17.
May.
2019
Dr. Henning Engeln
Dr. Henning Engeln
3 Minuten
Zu sehen ist die im Nebel unscharfe, ausladende Krone eines Laubbaumes, der im Winter keine Blätter trägt. Lange Zeit galten Bäume als Symbole für die menschliche Abstammung, doch heute wissen die Forscher, dass die Evolution wohl eher einem Flussdelta ähnelt, bei dem sich Arme verzweigen, aber auch wieder vereinigen.

Unsere Ahnen – unsere Wurzeln

Der Stammbaum der Menschheit: Alle unsere Vorfahren und Ahnen auf einen Blick.

08.
May.
2019
Dr. Henning Engeln
Dr. Henning Engeln
2 Minuten
Zu sehen ist die Zeichnung vom Schädeldach des „Ur“-Neandertalers aus der Feldhofer Grotte, den Arbeiter im Jahr 1856 in einem Steinbruch bei Düsseldorf freilegten. Die filigrane schwarzweiße Illustration zeigt das Schädeldach mit den mächtigen Überaugenwülsten ein Mal von der Seite und ein Mal von vorne.

Von Neandertalern, Südaffen und Pekingmenschen

Wie Forscher die Urgeschichte des Menschen enträtselten: Eine Chronik der wichtigsten Fossilfunde von 1856 bis 1938

08.
May.
2019
Dr. Henning Engeln
Dr. Henning Engeln
4 Minuten
Blick auf die geheimnisvoll leuchtende Wand der Hohle Fels-Höhle in der Schwäbischen Alb. Hier fanden einst frühe Vertreter des Homo sapiens, aber auch andere Urmenschen ein Zuhause. Auf die Felswand projiziert sind die Schädelumrisse eines Homo sapiens und eines Homo erectus, die sich gegenseitig anschauen.

Der Weg zum Menschen

Neues von der Evolution des Homo sapiens: Weshalb die eigene Urgeschichte so faszinierend für uns ist

08.
May.
2019
Dr. Henning Engeln
Dr. Henning Engeln
2 Minuten
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