Würden Sie gerne eine zerstörte Erde erben?

Im Anthropozän braucht es neue Solidarität zwischen den Generationen. Ein Essay

Der Strand von Kamilo ist wild und schön. Seichte Becken aus schwarzem Vulkanstein reichen ins dunkelblaue Meer, saftig grüne Vegetation schmiegt sich an den weißen Sandstrand am südlichen Zipfel der großen Insel von Hawaii. Keine Touristen weit und breit an diesem abgelegenen Ort.

Trotzdem ist Kamilo weltbekannt. Der „Plastikstrand“ ist zum Symbol für die Auswirkungen des menschlichen Massenkonsums geworden. So lange die Hawaiianer zurückdenken können, spült das Meer hier Treibgut an. Früher waren es alte Holzstämme, aus denen die Einwohner Kanus schnitzen konnten. Heute ist es der Plastikmüll, der sich zwischen Kalifornien und Hawaii im Pazifik sammelt.

Vor ein paar Jahren nahm mich die Meeresbiologin Megan Lamson vom Hawai’i Wildlife Fund mit nach Kamilo. Ein Dutzend Jugendliche und Erwachsene von den Inseln schufteten unter der heißen Sonne im strammen Wind, während ich mit allerlei Plastikgeräten meine O-Töne fürs Radio sammelte. Die Strandreiniger füllten Tüte um Tüte mit ausgeblichenem, zerfallenem Strandgut aus Kunststoff.

Hätten Megan und ihre Helfer den Strand nicht regelmäßig vom Müll befreit, wäre er der ideale Studienort für die Archäologen der Zukunft. Was wohl der hellblaue Einmalrasierer, das lila Feuerzeug, der fast intakte Autositz und die abgewetzte Zahnbürste über unsere Gesellschaft verraten würden? 

Künstlerin Swaantje Güntzel sitzt im Bikini in einer steinigen Bucht. Um sie herum schwimmen bunte Plastikbehältnisse.
Die Künstlerin Swaantje Güntzel setzt sich in Bildern und Performances mit dem menschlichen Plastikkonsum auseinander. Hier sammelte sie angeschwemmten Plastikmüll von Stränden auf der spanischen Insel Lanzarote und nahm sie in einen natürlichen Pool mit.

Nicht weit vom Wasser lag ein dicker, fast einen Meter großer weißgrauer Klumpen, durchsetzt mit blauen und grünen Adern – Reste von Fischernetzen, offenbar verbrannt. Solche Objekte, in denen der Zivilisationsmüll aus dem Meer mit der Umgebung verschmilzt, finden sich auf Kamilo immer wieder. Sie sehen aus wie Steine und haben sogar einen eigenen Namen: „Plastiglomerate“.

Auf dem Stück eines alten grünen Rohrs haftete das weiße Kalkskelett einer Koralle. Im Kumulipo, einem hawaiianischen Schöpfungsgesang, ist der Korallenpolyp das erste Lebewesen, das geschaffen wird, erklärte uns Donna Kahiwaokawailani Kahakui. Die Kanupaddlerin aus Hawaii hat mehrere Rekorde aufgestellt und war an den Strand gekommen, um den Jugendlichen ihr Wissen um die Bedeutung des Meeres weiterzugeben.

Wir, die im vergangenen Jahrhundert geborenen Menschen, hinterlassen den nächsten Generationen noch weitaus mehr als die Folgen ungebremsten Plastikkonsums. Seit den 1950er-Jahren verändert die Menschheit den Planeten rasant. Geologen diskutieren über ein neues Zeitalter, das Anthropozän. In diesem Begriff schwingt eine Verantwortung mit, die über die bisherige Vorstellungskraft unserer Spezies weit hinausgeht, denn was wir heute tun, bestimmt die Bedingungen von Lebewesen in ferner Zukunft.

Künstlerin Swaantje Güntzel steht in einem roten Kleid vor einem Pool und wirft aus einer Lidl-Tasche Plastiktüten in diesen.
Im Rahmen der künstlerischen Intervention "Plastified" warf Swaantje Güntzel Plastiktüten aus lokalen Supermärkten in einen Hotelpool in Puerto del Carmen auf Lanzarote (Spanien).

Die US-amerikanische Mikrobiologin Linda Amaral-Zettler und ihre Kollegen haben auf den kleinen Plastikteilen im Meer neue, eigenartige Ökosysteme aus Mikroben entdeckt, die sogenannte „Plastisphäre“. Während manche der Organismen in kleinen Höhlen saßen, die so aussahen, als hätten sie sie hineingefräst, gehörten auch potenzielle Pathogene zu den Bewohnern. Andere Lebewesen profitieren ebenfalls vom Müll. Die Ozeanografin Miriam Goldstein beobachtete etwa, dass ein kleiner Wasserläufer das Mikroplastik im Pazifik erfolgreich für die Fortpflanzung nutzt. 

Dürfen wir das Plastik überhaupt noch rausfischen, wenn es zur Heimat neuen Lebens wird? In jedem Fall ist der Versuch, im Ozean aufzuräumen, nicht nur technisch kompliziert, teuer und ein Risiko für fragile, treibende Lebewesen – er scheint auch ziemlich aussichtslos. Denn nur ein winziger Bruchteil des Plastiks, vielleicht ein Prozent, wird an der Oberfläche vermutet. Der Rest zirkuliert wahrscheinlich durch die Nahrungskette, liegt Plankton, Fischen, Walen und Schildkröten schwer im Magen und sinkt irgendwann in tiefere Wasserschichten hinab, bis zu den Bewohnern des Meeresbodens.

Möglicherweise wird manches auch so klein, dass es kaum noch zu finden ist. Die französische Chemikerin Alexandra ter Halle hat 2017 im Atlantik erstmals Nanoplastik im offenen Meer nachgewiesen. Was diese unvorstellbar kleinen Teilchen für die Gesundheit von Meereslebewesen und Menschen bedeuten könnten, ist noch unklar.

Nanoplastik können wir uns in der Größenordnung von Viren vorstellen. Es kann potenziell Zellwände und Membranen durchwandern. Klar ist, dass Produkte aus Plastik einen Mix aus Chemikalien enthalten und langlebige Schadstoffe binden. Aufgrund ihrer Giftigkeit könnte das gesundheitliche Folgen für Lebewesen haben.

Eine tote Scholle liegt auf einem weißen Untergrund und ist mit Glitzer überzogen.
Für die fotografische Arbeit "Discofish" überzog Künstlerin Swaantje Güntzel eine Scholle mit Glitzerpartikeln aus handelsüblichen Kosmetikprodukten.

Auch in Seen, Flüssen und im Eis der Arktis und hoher Gletscher wird Plastik gefunden. Ökologen untersuchen, was Nano- beziehungsweise Mikroplastik für die Gesundheit von Böden und Pflanzen bedeutet. Neue Studien legen nahe, dass winziges Plastik über den Wind auch weite Strecken durch die Luft wandern und über Schnee und Regen wieder zu Boden fallen kann. Während sich viele Menschen um Mikroplastik in Fisch und Meeresfrüchten sorgen, dürfte wohl ein deutlich größerer Teil direkt über den Hausstaub auf ihren Tellern landen. 

Die Quellen für Plastikabrieb sind vielfältig, von Heimtextilien über synthetische Kleidung bis zu Anstrichen und Autoreifen. Selbst Schuhsohlen und Kosmetika tragen ihren Teil bei. Gleichzeitig wird geschätzt, dass pro Jahr mehrere Millionen Tonnen an größerem Kunststoffmüll im Meer landen, viel davon Wegwerfartikel und Verpackungen. Zudem gelangen aus der Fischerei – zur Entsorgung oder durch Pannen – Netze und Fallen ins Meer, die ewig weiterfangen.

Trotz dieser Mengen ist das Plastik dünn über die Ozeane verteilt, sodass es sich kaum wieder einfangen lässt. Wie lange verschiedene Kunststoffe in der Meeresumwelt überdauern können, ist ungewiss. Es ist von Jahrzehnten, Jahrhunderten, manchmal sogar von tausend Jahren die Rede. Doch das meiste Plastik ist viel zu jung, um das sicher belegen zu können. Und auch bioabbaubare Kunststoffe werden oft nur unter sehr speziellen Bedingungen, etwa in einem industriellen Kompostierwerk, komplett und schnell von Mikroben verstoffwechselt.

Ein fotografisches Stillleben aus teils in Plastik verpackten Lebensmitteln.
Swaantje Güntzels Bild „Discounter Still Life“ bezieht sich auf das „Stillleben mit Schinken, Hummer und Früchten“ (1653) von Jan Davidsz. de Heem (geb. 1606), einem der bekanntesten niederländischen Früchtestillleben-Maler seiner Zeit.

Kunststoffe sind zu einem der Grundpfeiler moderner Gesellschaften geworden und werden heute in allen Lebensbereichen eingesetzt. Ihre Produktion ist über einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum rasant gestiegen, mittlerweile übertrifft sie das Gewicht aller Menschen auf der Erde – jedes Jahr. Recycelt wurde wenig, stattdessen wurde der Müll verbrannt, deponiert, exportiert oder landete in der Umwelt. Das ist ein riesiges Problem. 

Die schrecklichen Bilder von Walen mit Mägen voller Plastik und von mit Kunststoffkonfetti übersäten Stränden sind der sichtbarste Teil eines großen Berges an Problemen, vor dem wir stehen und den wir nachfolgenden Generationen hinterlassen.

Der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) nimmt an, dass von geschätzten acht Millionen Tier- und Pflanzenarten eine Million noch in diesem Jahrhundert vom Aussterben bedroht sei. Das wäre ein Verlust von so existenziellem Ausmaß, dass fraglich ist, ob die menschlichen Gesellschaften und die Ökosysteme ihn aushalten. Zu den Gründen des Artensterbens zählen die industrielle Nutzung der Natur durch Landwirtschaft und Fischerei ebenso wie Verschmutzung, invasive Arten und der Klimawandel.

Die zunehmende Menge an Treibhausgasen in der Atmosphäre bedroht die Stabilität des gesamten Klimasystems und damit die Bedingungen, unter denen unsere heutige Zivilisation entstanden ist. Die Ozeane stehen mit dem Anstieg der Temperaturen, der Versauerung durch Kohlendioxid, der Überfischung und Verschmutzung gleich unter mehrfachem Druck. „Das Meer stirbt an Multiorganversagen“, sagt der Herausgeber der Zeitschrift „mare“, Nikolaus Gelpke. Dabei wird ein Großteil des Sauerstoffs, den wir atmen, von den Lebewesen der Meere freigesetzt.

Wir bewegen uns auf die Belastungsgrenzen des Planeten zu – Grenzen, innerhalb derer unsere Zivilisation existieren kann. Dabei sind viele der großen Umweltprobleme miteinander verknüpft. Invasive Arten können auf Plastik Meere überqueren. Der Müll belastet manche Tierarten, die ohnehin schon bedroht sind, zusätzlich. Für die Produktion von Plastik werden die gleichen fossilen Rohstoffe verwendet, deren Verbrennung den Klimawandel auch antreibt. Die kanadische Ozeanografin Sarah-Jeanne Royer stellte bei Versuchen an der Universität von Hawaii fest, dass Kunststoffprodukte zudem kleine Mengen an Treibhausgasen abgeben. 

Gleichzeitig stecken Kunststoffe in Windrädern und Solarpanelen, die für die Energiewende benötigt werden. Komplexe Beziehungen, wie sie zwischen Plastik und Klima bestehen, sind charakteristisch für das Anthropozän, und sie bergen die Zwickmühlen, in die wir Menschen uns im Zuge des Fortschritts hineinmanövriert haben. Seit Jahrzehnten ist bekannt, wohin wir steuern. Für die junge Generation wird die Lage nun existenziell. Wenn die Lebenserwartung weiter ansteigt, könnten viele der jungen Menschen von heute das Ende des Jahrhunderts noch erleben. Insofern stellen die Projektionen des Weltklimarats für 2100 keine ferne Zukunft für sie dar.

„Als ich in den 1970er- und 80er-Jahren aufwuchs, sagten die Erwachsenen, wir haben das mit der Umwelt an die Wand gefahren, jetzt seid ihr Kinder dran“, erzählte mir die Künstlerin Swaantje Güntzel, die sich in ihren Performances und Bildern mit Plastik und Müll auseinandersetzt. Als Kind sei sie kaum in der Lage gewesen, mit dieser Last umzugehen. Sie erlebte eine Depression und versuchte sich als Aktivistin, habe sich aber immer klein, allein und ohnmächtig gefühlt. Sie war nicht die einzige. „In den letzten Wochen habe ich mit vielen Leuten aus meiner Generation gesprochen, die dasselbe erlebt haben. Sie saßen in ihren Kleinstadtzimmern und fragten sich verzweifelt, wie sie nun den Planeten retten sollen.“

Eine Person in rotem Rock und Gummistiefeln steht vor einem grünen Feld und hält ein Pappschild mit der Aufschrift "Grünkohl statt Braunkohle" hoch.
Im Rahmen des Projekts "PRESERVED//Grünkohl" legten Jan Philip Scheibe und Swaantje Güntzel am Kunsthaus Kloster Gravenhorst ein 600 Quadratmeter großes Grünkohlfeld an. Weitere Pflanzen pflanzten sie auf der Umfriedung des Tagebaus Garzweiler ein. Das Pappschild haben Schülerinnen und Schüler einer Schule in Hörstel gemalt.

Anders als damals sind die jungen Aktivisten von heute über die sozialen Medien weltweit vernetzt. Die jungen Menschen sind nicht mehr allein. „Ich glaube, das ist der Grund dafür, wieso viele aus meiner Generation jetzt so erleichtert sind“, sagte Güntzel, „weil etwas passiert und all die Frustrationen, der Schmerz, die Angst und das Gefühl von Hilflosigkeit endlich irgendwo hinführen – deshalb unterstützen sie die Sache.“ 

Eine Bewegung, die Gemeinschaft, Bewusstsein und Druck macht, kann nur der Anfang sein. Denn angesichts der immer kleineren Zeitfenster, die uns bleiben, um den Klimawandel und die Zerstörung der Natur und wichtiger Lebensgrundlagen noch aufzuhalten, muss sofort und entschieden gehandelt werden. Erwachsene dürfen die Lösung dieser Probleme nicht den Kindern aufbürden. Dazu ist keine Zeit. 

Wir müssen sofort beginnen und alles in unserer Möglichkeit Stehende tun, um die Welt so zu gestalten, dass sie auch in 30, 70 oder 150 Jahren noch lebenswert ist. Dazu gehört, dass wir den Mut aufbringen, die Probleme an der Wurzel zu packen. Wir müssen ernsthaft darüber diskutieren, wie wir uns aus den Zwängen befreien, die uns dazu bringen, das Maximale aus unserem Planeten herauszuwringen.

Dieser Artikel entstand für das Programmheft zu Peter Sellars Inszenierung von Mozarts Idomeneo bei den Salzburger Festspielen. Der Text ist hier in leicht veränderter Form veröffentlicht.

Ich danke Swaantje Güntzel und Jan Philip Scheibe dafür, dass sie ihre künstlerischen Arbeiten für diesen Artikel zur Verfügung gestellt haben.

Das Video zeigt die Performance "Plastisphere Promenade", für die Scheibe und Güntzel auf der archäologischen Stätte „Galerius Palast“ im griechischen Thessaloniki illegalen Müll sammelten und "umlagerten", indem sie ihn an der Promenade der Stadt im Rahmen der Performance neu verteilten.

Video: Grigoris Tsolakis

Megan Lamson, Donna Kahakui, Linda Amaral-Zettler, Alexandra ter Halle und Sarah-Jeanne Royer sind auch im Plastisphere Podcast zu hören (Englische Sprache, Folgen 1, 2 und 4):

  1. Klimakrise
  2. Wirtschaft

CO2-Emissionshandel behindert freiwilligen Klimaschutz

Das Engagement von grün gesinnten Bürger*innen und Unternehmen der Gemeinwirtschaft kann verpuffen, wenn die Reduktion von Treibhausgasen mit einem Handelssystem für Zertifikate organisiert wird. Was die einen einsparen, stoßen dort andere zusätzlich aus.

An beiden Seiten des Bildes stehen Frauen und Männer mit weißen Polohemden, Sie halten ihre Arme angewinkelt und strecken Hände und die Unterarme vor. Diese liegen dicht an dicht und bilden eine Fläche. – Statt einzeln die Hand aufhalten, bilden die ausgestreckten Unterarme ein Sicherheitsnetz, um jemanden aufzufangen - Szene aus der Rekrutenausbildung der US Coast Guard.
  1. Klimakrise
  2. Transformation
  3. Wirtschaft

Sind gemeinwohlorientierte Unternehmen krisenfester?

Zahlreiche Unternehmer versuchten bereits vor Corona gemeinwohlorientiert zu wirtschaften und sich dem Wachstumszwang zu entziehen: Kommen Sie unbeschädigter als andere durch die Krise?

Ein Mann steht mit einer Bio-Kiste vor einem Lastenrad, das gerade beladen wird.
  1. Digitalisierung
  2. Klimakrise
  3. Kreislaufwirtschaft
  4. Transformation
  5. Wirtschaft

Open Economy

Commons-Projekte weisen den Weg in eine Gemeinwohl-orientierte Wirtschaft

Bild einer Siedlung in Vancouver.
  1. Corona
  2. Klimakrise

Sweetspot für die Menschheit (2)

Gibt es überhaupt Länder, die ihren Bürgern ein Leben in Würde bieten und gleichzeitig innerhalb der planetaren Grenzen wirtschaften? Eine Bestandsaufnahme der Welt unter dem Blickwinkel von sozialem Fundament und ökologischer Decke, wie sie das Konzept der Donut-Ökonomie vorsieht, zeigt leider: Nein, die gibt es nicht. Aber durchaus Modellfälle, von denen die Welt etwas lernen kann.

Zwei Finger halten einen angebissenen Donut vor die Kamera, der mit rosa Zuckerguss verziert ist. Im Hintergrund sind unscharf Bäume zu erkennen.
  1. Corona
  2. Klimakrise

Sweetspot für die Menschheit (1)

Die Coronakrise hat zum Nachdenken über neue Wirtschaftsmodelle angeregt. Von der britischen Autorin Kate Raworth kommt das Konzept der Donut-Ökonomie, die die Basis menschlichen Lebens in Würde sichert und gleichzeitig planetare Grenzen wahrt und so die Klimakrise stoppt.

Drei Donuts liegen auf einen weißen Tuch vor einem offenen Fenster, der mittlere steht so auf der Seite, dass man durch das Loch blicken kann. Der linke ist mit Zuckerperlen verziert, der mittlere mit Schleifen von Schokoguss, der rechte mit rosa Zuckerguss. – Hefeteig, Loch in die Mitte, frittieren und verzieren – Doughnut oder Donut heißt die Kalorienbombe.
  1. Klimakrise
  2. Tunesien
  3. Wasser

Tunesien: Zwischen Dürre, Überschwemmungen und Erosion

Zu viel, zu wenig, zu salzig: Wasser ist in Tunesien ein kostbares Gut. Der Klimawandel verschärft bereits bestehende Probleme, die eng miteinander verwoben sind.

Stausee Sidi Saad in Zentraltunesien im Gouvernorat Kairouan, umgeben von Bergen
  1. Corona-Klima
  2. Klimakrise

Müsste wegen der Coronakrise jetzt nicht auch der CO2-Gehalt in der Atmosphäre sinken? (Kurze Antwort: Nein)

Es klingt auf die Schnelle logisch: Wenn die Emissionen zurückgehen, müsste auch der CO2-Gehalt der Atmosphäre sinken. Weil dem nicht so ist, stellen Klimawandelleugner nun wieder die Wissenschaft in Frage. Doch das ist nur ein mieser Trick. Eigentlich ist die Sache ganz einfach.

Dargestellt ist die Erde aus großer Höhe, man sieht ihre Krümmung und die dünne Schicht der Atmosphäre.
  1. Corona
  2. Klimakrise

Die Suche nach dem grünen Neuanfang

Viele Spitzenpolitiker wollen die Konjunkturprogramme nach der Coronakrise an Klimaschutz und Nachhaltigkeit ausrichten. Leitbild soll der "Green Deal“ sein, den die EU-Kommission vorgeschlagen hat. Doch es gibt auch Widerstand.

Eine Hand voller grüner Karten, die Buchstaben, Zahlen oder Anweisungen wie „+2“ zeigen.
  1. Corona
  2. Klimakrise
  3. Wirtschaft

Wirtschaftsmodelle für Corona- und Klimakrise

Was wollen wir eigentlich von der Wirtschaft? Immer mehr Geld? Oder mehr Gemeinwohl bei gestärkter Widerstandskraft gegen künftige Krisen? KlimaSocial startet dazu eine Serie mit dem Titel „An der Weggabelung“

Das Bild zeigt eine Weggabelung in einen Park. Der Pfad nach rechts führt in sanften Rundungen einen kleinen Hügel hinauf, der Pfad links biegt um einen Baum leicht nach unten und führt dann gerade und eben weiter, bis er außerdem Sicht gerät.
  1. Corona
  2. Klimakrise

Die Klimakrise ist präsent

Eine große Mehrheit der Menschen hält die Klimakrise für langfristig gravierender als Corona. Und sehr viele Teilnehmer an Umfragen wünschen sich, dass die Politik Umwelt- und Klimaschutz als Priorität betrachtet, wenn sie Konjunkturprogramme auflegt.

Rot-Weißes Flatterband ist an ein verzinkten Gitter festgeknotet. Nach rechts und links spannen sich Streifen davon. Im Hintergrund ist eine Wand mit Grafittis zu erkennen
  1. Klimakrise
  2. Resilienz
  3. Transformation

Ein Jahr Klimanotstand in Konstanz

Im Mai 2019 rief Konstanz als erste deutsche Stadt den Klimanotstand aus. Die Aktivisten von „Fridays for Future“ hatten den Bürgermeister zu diesem Schritt gedrängt und ambitionierte Maßnahmen gefordert. Was ist seither passiert?

Zwei Aktivisten von Fridays for Future protestieren vor dem Rathaus in Konstanz.
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Plastisphere