„Keine Ahnung!“

Vom Mehrwert des Nichtwissens

Ahnungslosigkeit kann tatsächlich zu verlässlicherem Wissen führen – wenn es um medizinische Studien geht. Dieser Beitrag klärt das scheinbare Paradox.

iStock.com/gyasemin Auf blauem Hintergrund liegen viele Puzzle-Teile.

Wer mäkelige Esser zu Hause hat, kennt das vielleicht: Zucchini gelten bei vielen Kindern als das „grüne Gift“ und sichtbare Stücke davon in der Tomatensauce sind der ultimative Tabubruch. Eine solche Spaghetti-Sauce schmeckt so ekelhaft, dass sie unmöglich ein Mensch essen kann (außer Erwachsene vielleicht). Kommt jedoch der „Zauberstab“ zum Einsatz und sind die Zucchini-Stücke fein püriert, wird aus den gleichen Zutaten die beste Sauce der Welt.

Ganz klar: Was wir sehen, beeinflusst auch unsere Wahrnehmung. Ist Essen appetitlich angerichtet, schmeckt es gleich viel besser – auch wenn es eigentlich die gleichen Zutaten sind. Ein ähnliches Phänomen lässt sich übrigens auch in Studien beobachten, die den Nutzen von Therapien untersuchen. Und das kann die Ergebnisse der Studie ziemlich verzerren. Warum ist das so?

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Iris Hinneburg
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Iris Hinneburg

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