„Zu Risiken und Nebenwirkungen ...“ – Noch Fragen?

Was du zu unerwünschten Wirkungen wissen solltest

Rund um das Thema unerwünschte Wirkungen von Medikamenten kursiert viel Halbwissen. Und die Gerüchteküche brodelt. Das behindert oft gute Gesundheitsentscheidungen. Wie entsteht das Wissen zu Nebenwirkungen und was bedeutet das für dich?

iStock.com/gyasemin Auf blauem Hintergrund liegen viele Puzzle-Teile.

Dein Schwager hatte kürzlich eine Lungenentzündung und musste ein Antibiotikum einnehmen. „Ich hatte dann überall Ausschlag“, erzählt er beim Familientreffen. „Da hat der Arzt bestimmt das falsche Mittel ausgesucht. Sonst hätte ich ja nicht solche Nebenwirkungen bekommen.“

Deine Oma hat von ihrer Hausärztin ein neues Mittel gegen ihren hohen Blutdruck verschrieben bekommen. Sie studiert den Beipackzettel sehr aufmerksam und beschließt dann, das Medikament lieber nicht einzunehmen. Schließlich hat sie keine Lust auf die ganzen Nebenwirkungen, die dort beschrieben werden.

Im Fernsehen berichtet ein Magazin über gravierende Nebenwirkungen bestimmter Antibiotika. Die europäische Zulassungsbehörde warnt vor Schäden an Muskeln und Gelenken, vor Gedächtnis- und Schlafstörungen und Depressionen. Du wunderst dich: Warum sind diese Antibiotika dann überhaupt zugelassen worden, wenn sie so heftige Nebenwirkungen haben?

Wenn du ein Medikament einnimmst, machst du das, damit es dir besser geht – du rechnest also mit den erwünschten Wirkungen des Mittels. Manchmal kann aber auch etwas passieren, mit dem du vielleicht nicht gerechnet hast und dir auch nicht gewünscht hättest: eine Nebenwirkung. 

Das wirft vielleicht einige Fragen auf: Warum entstehen überhaupt Nebenwirkungen? Was wissen wir dazu? Und wie lassen sich mit diesen Erkenntnissen gute Gesundheitsentscheidungen treffen?

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Iris Hinneburg
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