Digital unfit gemacht

Wie Bildschirme das Lernen wirklich verändern

Digitalisiertes Klassenzimmer? Hirnforscher macht das unruhig. Es gibt Hinweise, dass die digitale Technik das gesamte Denken der Kinder verändert.

Das Foto ist großartig. Wäre es ein echtes Klassenzimmer am Tag der offenen Tür, die Schule könnte sich wohl vor neuen Anmeldungen kaum retten. Da steht ein Mädchen ganz versunken vor einem Modell des Sonnensystems und sucht die richtige Position für die Erde. Das ist so Girl’s Day. Und so digital Native: Denn obwohl es physisch noch da und nur eine Armlänge entfernt ist, das gute alte Steckmodell aus bunt bemalten Styroporkugeln, macht das Mädchen die Justiererei natürlich nicht von Hand. Zwischen sich und das Modell hält es ein schickes iPad mit einem Modell vom Modell in die Luft. Dort, auf dem Bildschirm, wird die virtuelle Erde prüfend hin und hergeschoben.

Es ist eine Werbung von Apple für Entscheider im Bildungssystem. „Jedes Kind ist voller Kreativität geboren“, schreiben sie auf der Werbesite. „Seit 40 Jahren unterstützt Apple Lehrer dabei, das kreative Potenzial eines Schülers freizusetzen.“ Schöne Worte. Und irgendwie überflüssig. Die meisten Kultusminister sind ohnehin längst überzeugt, dass die schönen neuen Wischbildschirme die verstaubten Bücher in den Klassenzimmern ersetzen sollten.

Vor allem werden die Worte nach dem Lesen dieses Artikels anders klingen, könnten einen höhnischen Unterton bekommen. Denn es gibt inzwischen deutliche Hinweise, dass diese Umstellung der Lernmittel eher gegen als für die Kreativität arbeitet - und die Lage für den Lehrer im Klassenzimmer nicht besser, sondern schlimmer macht.

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