Der personalisierte Medizin-Check

Berichte aus den Tiefen der Forschung und des Gesundheitssystems. Von Christiane Löll

Die Versprechen der personalisierten Medizin sind verheißungsvoll: Maßgeschneiderte Therapien, basierend auf dem Erbgut eines Menschen. Seit Jahren untersucht die Wissenschaftsjournalistin und Medizinerin Christiane Löll, was es mit diesen Versprechen auf sich hat.

Können wir wirklich anhand von Genen verstehen, warum der eine Mensch eine Krankheit bekommt und der andere nicht? Können wir mit Gen-Tests Klarheit darüber bekommen, wie bösartig ein Tumor ist, welche Therapie ein Patient braucht? Von welchen Interessen sind Hersteller, Ärzte, Politiker, Funktionäre im Gesundheitswesen geleitet? Und wer steht wirklich auf der Seite der Patienten?

Von 2017 an wird Christiane Löll in ihrer Koralle „Der personalisierte Medizin-Check“ regelmäßig in die Tiefen der Forschung und des Gesundheitssystems abtauchen.

Einen Vorgeschmack liefert der Trailer für die Multimedia-Reportage „Genexpressionen“ im Substanzmagazin. Obwohl der Trailer aus dem Jahr 2015 stammt, hat er an Aktualität nichts verloren.

Hier der Stand in Kürze: Seit Jahren gibt es heftigen Streit um vier Gentests für Brustkrebspatientinnen. Die Tests sind auf dem Markt und sollen bei der Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie helfen. Das Versprechen in diesem Fall: Möglichst vielen Frauen die Strapazen einer Chemo zu ersparen. Doch ein Gutachten von Anfang Dezember ergab, dass die Datenlage noch nicht ausreicht, um zu sagen: Diese Tests haben einen eindeutigen Nutzen und richten keinen Schaden an, wenn sich Frauen nach dem Ergebnis richten.

Was bedeutet das nun für Frauen mit Brustkrebs, aber auch für andere Patienten? Dazu bald mehr

Die Autorin Christiane Löll hat Medizin studiert und berichtet für verschiedenste Medien über die Welt der Wissenschaft. @ChristianeLoell