KlimaSocial – wer wir sind

Vorstellung des Teams

Fotos und Montage: Christopher Schrader Im Vordergrund ist ein Computer zu sehen, auf dessen Bildschirm eine Grafik die nötige Reduktion der Emissionen zeigt. Dahinter steht ein Zug am Bahnsteig. Die Montage verdeutlicht unser Motto "Vom Wissen zum Handeln" – zum Beispiel bei der Wahl des Verkehrsmittels

KlimaSocial - vom Wissen zum Handeln

Unser Credo: Wir Autoren sind davon überzeugt, dass der Klimawandel eine gefährliche Entwicklung darstellt, deren Folgen die Menschheit durch deutliche Änderungen im eigenen Verhalten begrenzen kann und muss. Industrienationen wie Deutschland haben dabei eine besondere Verantwortung: Sie sollten als Vorbilder vorangehen und einen überproportionalen Anteil der Kosten übernehmen, weil sie auch einen überproportionalen Vorteil aus dem bisherigen ungehinderten Ausstoß von Treibhausgasen gezogen haben. Diese Überzeugung verstößt für uns als Journalisten nicht gegen unser Berufsethos, denn wir halten bedingungslose Neutralität ohnehin für einen Mythos. Zudem bedroht die Klimakrise die Grundlagen unser aller Leben, da verbietet sich ein vermeintlich objektives Beobachten. Wichtig ist uns vielmehr größtmögliche Transparenz. Wir werden keine Fakten und Rechercheergebnisse ignorieren oder unterdrücken, die unserer Meinung widersprechen könnten. 

Mitwirkende:

Christopher Schrader
Christopher Schrader
MPIfG/Aydee

Christopher Schrader: Ich bin Jahrgang 1962, habe drei Kinder und lebe in Hamburg. Anfang der 1990er-Jahre habe ich nach dem Physikstudium begonnen, als Wissenschaftsjournalist für Zeitung, Magazin und Online zu arbeiten. In dieser Zeit war ich Redakteur bei drei verschiedenen Blättern: Geo-Wissen in Hamburg, Facts in Zürich und Süddeutsche Zeitung in München und Berlin. Seit 2015 arbeite ich als freier Journalist. Mein wichtigstes Thema ist seit langem der Klimawandel. Lange ging es vor allem um die naturwissenschaftlichen Folgen: höhere Temperaturen, steigende Meeresspiegel, sterbende Korallen und ähnliches. Erst die Beschäftigung mit den sozialen Prozessen rund um die globale Veränderung hat mir gezeigt, warum diese Berichte früher oft so wenig Wirkung hatten. Ich war nämlich, ohne den Namen zu kennen, ein Verfechter des sogenannten Informations-Defizit-Modells. Wenn ich nur genug Fakten liefere, dachte ich, dann werden es irgendwann mal alle verstehen und sich entsprechend verhalten. Psychologen haben das seit langem widerlegt, und auch meine Gewissheit wurde immer wieder erschüttert. Wenn Sie mehr über mich erfahren und wissen wollen, was ich sonst so schreibe, besuchen Sie meine Webseite cschrader.eu oder folgen Sie mir bei Twitter unter @cschrader_eu.

Christiane Schulzki-Haddouti: Ich bin 1967 geboren, verheiratet, habe zwei Kinder und lebe in Bonn. Seit 1996 arbeite ich als freie Journalistin über Fragen des Informationszeitalters. Als Schülerin entsetzte mich die Berichterstattung über die Folgen des sauren Regens, da ich als Kind Spaziergänge quer durch den Wald sehr liebte. Das Waldsterben in Deutschland konnte nach ersten Ansätzen im Westen erst dank der Umstrukturierung der DDR-Wirtschaft eher unfreiwillig verhindert werden. Heute sehe ich weltweit ähnliche Entwicklungen, die wohl nur über einen Systemwandel zu lösen sind. Ich hoffe, dass Menschen wirksame Gegenmaßnahmen weltweit und auf vielen Ebenen des Zusammenlebens und -arbeitens entwickeln und umsetzen. Ökonomische, psychologische und soziale Faktoren werden dabei für den Kooperationserfolg entscheidend sein. Bei Twitter finden Sie mich unter @kooptech, über das Leben in der Informationsgesellschaft schreibe ich auch auf meiner Website.

Klimasocial Autorin Daniela Becker steht auf dem Balkon der Forschungstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze. Im Hintergund sind Berge zu sehen.
Daniela Becker auf dem Balkon der Forschungstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze.
Daniela Becker

Daniela Becker: Ich bin Jahrgang 1978 und ein Münchner Kindl, nur ohne den Dialekt. Mein umweltpolitisches Erweckungserlebnis war der Reaktorunfall von Tschernobyl. Ich war acht Jahre alt und verstand natürlich nicht, was eigentlich passiert war, aber ich spürte die totale Verunsicherung der Erwachsenen. War der Regen gefährlich? Konnte man noch im Wald spielen? Durfte man das essen, ohne schwer krank zu werden? Einige Jahre später studierte ich Umweltwissenschaften, natürlich um die Welt zu retten. Anschließend begann für diverse Fachblätter zu schreiben. Mein Fokus lag auf den erneuerbaren Energien, denn ich glaubte, wenn alle Menschen eine saubere Energiequelle zur Verfügung haben, wird alles besser. Nur, während der Ausbau der alternativen Energien Fahrt aufnahm, stieg der Ausstoß der weltweiten Klimagase weiter. Ich begriff, dass wir dem Klimawandel nicht rein technisch begegnen können und dass wir mit der globalen Erwärmung einer noch größeren Gefahr als einem GAU im Kernkraftwerk entgegenblicken. In meinen journalistischen Beiträgen versuche ich, auf die Gefahren aufmerksam zu machen und gleichzeitig Lösungsansätze zu präsentieren. Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, besuchen Sie meine Webseite oder folgen Sie mir bei Twitter unter @dansiela_b. Beim Kuratorenservice piqd.de empfehle ich in den Kanälen „Klima&Wandel“ und „Ideen&Lösungen“ lesenswerte Texte anderer Autoren zu diesen Themen.

Alexander Mäder, rechts an eine Häuserwand gelehnt, der Hintergrund links ist unscharf
Alexander Mäder

Alexander Mäder: Ich bin Jahrgang 1972, habe keine Kinder und lebe ohne Auto in Stuttgart. Ich reise gerne mit dem Flugzeug und versuche, mich darin zu bremsen. Von 2003 bis vor kurzem habe ich hauptberuflich als Wissenschaftsjournalist gearbeitet und die meiste Zeit davon in den Redaktionen der Berliner Zeitung, der Stuttgarter Zeitung und des Magazins bild der wissenschaft verbracht. Ich berichte vorzugsweise über ethische Fragen und künftige Entwicklungen, was nicht zuletzt meinem Philosophie-Studium geschuldet ist. Die Herausforderungen des Klimawandels halte ich für ein drängendes Problem, zu dessen Lösung die Geistes- und Sozialwissenschaften viel beitragen können. Zu dem Thema schreibe ich auch in meiner Ethikkolumne und bei Twitter unter @methodenkritik. Seit September 2018 bilde ich an der Hochschule der Medien in Stuttgart angehende Journalisten aus, bleibe den RiffReportern aber verbunden.

KlimaSocial – vom Wissen zum Handeln

Das Team von KlimaSocial ist überzeugt, dass Texte zur Klimakrise allen kostenfrei zugänglich sein müssen. Für unsere Arbeit sind wir angewiesen auf freiwillige finanzielle Unterstützung, die Sie uns über diesen Link einmalig oder dauerhaft zukommen lassen können.

Wenn Sie unsere Artikel für relevant halten, teilen Sie bitte den Link dazu in Ihren sozialen Netzwerken. Über unser kostenloses, wöchentliches Briefing weisen wir Sie auf neue Texte hin und teilen Hintergrund-​​ und Zusatzinformationen zur Klimakrise.

Über uns | KlimaSocial fördern | Flatrate | kostenloses Briefing | Twitter

Dieser Artikel erscheint in der Koralle KlimaSocial von Riffreporter.de. KlimaSocial steht für einen Perspektivwechsel. Die Klimaforschung, über die wir hier schreiben, richtet ihren Blick weder auf Physik noch Technik, sondern auf soziale Prozesse und persönliche Motive. Unsere anderen Texte finden Sie hier.

Lesen Sie jetzt

  1. Australien
  2. Klimakrise
  3. Naturschutz

Australiens Buschfeuer: „Wir müssen dringend die Naturgebiete erhalten, die es noch gibt."

Die Ökologin Martine Maron über die Brände in ihrem Land, die Gefahr für die Vogelwelt und Prioritäten für den Naturschutz

Buschbrand in den Northern Territories von Australien – Foto aus dem Jahr 2015.
  1. Klimakrise
  2. Klimapolitik
  3. Wirtschaft

Drei Unternehmen zeigen, wie sie beim Klimaschutz vorangehen

Wer versucht nachhaltig zu wirtschaften, hat es schwerer sich gegen günstigere Konkurrenz durchzusetzen. Dennoch gehen einige Unternehmen voran.

Weltweite Entwicklung und die grüne Wirtschaft als Geschäftskonzept mit einer Weltkarte aus einer organisierten Gruppe von Weinblättern, die auf Waldbäumen wachsen als Symbol für den Umweltschutz.
  1. Elektromobilität
  2. Klimakrise
  3. Mobilität

Klima & Mobilität: Das waren unsere besten und beliebtesten Berichte

Erderwärmung, Dürren, Extremwetter und Überschwemmungen: Im Jahr 2019 wurde die Klimakrise immer offensichtlicher. Hier sind unsere besten Berichte zum Thema – und wie Mobilität eine der vielen Antworten sein könnte.

Im Sonnenuntergang fährt ein Radfahrer über eine überflutete Straße.
  1. Gesellschaft
  2. Klimakrise
  3. Medien

Wie Medien der Klimakrise gerecht werden können

Ein Klima-Ressort, spezielle Infokästen, Einbezug diverser Akteure: Es gäbe viele Möglichkeiten, wie Medien besser über die Klimakrise und ihre Lösungen berichten könnten.

ROM, ITALIEN - 19. April 2019: FridaysforFuture-Proteste in Rom. Eine Frau wird interviewt. Schild zeigt #FridaysforFuture.
  1. Klimakrise
  2. Klimapolitik

Klimapolitik mit 18 Stellgrößen - eine Online-Simulation

Wie lässt sich das globale Energiesystem umstellen, um die Erderhitzung zu begrenzen? Im Modell En-ROADS kann Jede*r zunächst die eigene Lieblingsthese ausprobieren. Einfach ist die Lösung aber nicht zu erreichen.

Zwei Figuren, kantig aus rostigen Eisenblechen zusammengesetzt. Ein Kind weist hinaus auf den Fluss, ein Erwachsener steht hinter ihm und hat die Hand auf die Schulter des Kleinen gelegt. "Sohn und Vater" hat es der Künstler mit dem Kürzel eXX99 genannt, der x anonym bleiben möchte.
  1. Klimakrise
  2. Wissenschaft

Greenwashing schwer gemacht

11 Fragen zu Klimarisiken für Unternehmen

Industrie
  1. Gesellschaft
  2. Klimakrise

Die Klimakrise bedroht Milliarden Menschen

Forscher warnen vor "nie da gewesenem menschlichen Leid", sagen der halben Erdbevölkerung Hunger und Durst voraus und diskutieren, ob in diesem Jahrhundert eine zehnstellige Anzahl von Menschen wegen mangelnder Ernährung oder bei Konflikten stirbt.

In einer Wüstengegend warten Dutzende Menschen auf Hilfe. In der Mitte des Bildes steht eine junge Frau und blickt ernst in die Kamera. Ein Flüchtlingslager während der Hungerkrise 1984 in Äthiopien. Foto in Schwarz-Weiß in Sepia-Tönen.
  1. Forschung
  2. Klimakrise
  3. Smart

Hallo Erde, wie geht es dir?

Twitter und Facebook geben sekündlich Auskunft über das menschliche Befinden. Aber wann gibt es auch ein smartes Netzwerk, das etwas über den Zustand unserer Erde sagen könnte?

Winde drücken sich auf den Ozean, um Oberflächenströmungen zu erzeugen, wie ein von der NASA vor der Küste Floridas erzeugtes Bild zeigt, das aus dem Film "Dynamic Earth: Exploring Earth's Climate Engine" stammt. Es ist ein hochauflösender Film, der in Planetarien auf der ganzen Welt gezeigt wird.

Der Ausschnitt untersucht die fundamentale Kraft der Sonne und wie ihre Energie das Klima auf der Erde antreibt. Er besteht vollständig aus neuen Visualisierungen, die von NASA Goddard's Scientific Visualization Studio erstellt wurden und die NASA-Satelliten- und Modelldaten einer koronalen Massenvertreibung von der Sonne, den Magnetfeldern der Erde sowie Winden und Meeresströmungen, die um unseren Planeten herum zirkulieren, veranschaulichen. Mehr dazu: 
http://www.nasa.gov/topics/earth/features/dynamic-earth.html

Der Auszug war auch die Grundlage für die 100. Geschichte, die über die iPad-App des Scientific Visualization Studio, den NASA Visualization Explorer, veröffentlicht wurde. Um die App-Story in Web-Form zu sehen und die App herunterzuladen, gehen Sie zu: http://svs.gsfc.nasa.gov/vis/a010000/a010900/a010984/
  1. Forschung
  2. Klimakrise

Mit Satellitentechnik für besseren Klimaschutz

Europäisches Satellitenprojekt COPERNICUS ermöglicht mit Satellitenbildern und -daten eine bessere Anpassung an die Auswirkungen der Klimakrise.

Dieses Bild wurde am 29. August 2015 vom Satelliten Sentinel-2A aufgenommen. Im Mittelpunkt steht das Rhein-Main-Gebiet südlich der Stadt Frankfurt, einem der führenden Wirtschafts-, Verkehrs- und Innovationszentren Europas.
  1. CoveringClimateNow
  2. Gesellschaft
  3. Klimakrise

Der Klimawandel ist schneller

Während der Olympischen Spiele 2020 in Tokio dürfte die Luft heiß und feucht sein. Für Ausdauersportler kann das gefährlich werden. Veranstalter und Athleten machen sich deswegen Sorgen.

Rennende Beine in Sportdress mit Laufschuhen. Symbolbild: Spitzengruppe beim Marathonlauf
Flatrate ab 8 € RiffReporter unterstützen
KlimaSocial